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Der Orient · 1843-01-03 · Heft 1 (3.1.1843) · p. Seite 1

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Journal
Der Orient
Volume
4 (1843)
Issue
Heft 1 (3.1.1843)
Article
An das Publikum [Nachricht]
Date
1843-01-03
Page
Seite 1 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Vierter Jahrgang Berichte, Studien und Kritiken für Das Abonnement für ein Jahr ist 5 Lhlr. Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern und allen solid. Buchhandlungen auf ein Jahr. Mische Geschichte und Literatur. He-rausgegeben > von . Dr. Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem. Dienstag regelmäßig. 1843 Leipzig, den 3. Januar An das Publikum. H aupt artik el. Die-israelitische Freischule in Hamburg. —• Orken t. ' S m y rn a. N e u - S ee l an d. Niederlande Amsterdam. Anerkennung der Herren P ol ak..>— Deutschland. H am bür g. Wochenbericht. — Ungarn. Großwardein. Bericht über Entartung der Rabbinen. — Licht- und Schattenbilder aus der jüdischen Geschichte der Vergangenheit und Gegenwart. Urkunden des Mittelalters.— Personalchronik und Miscellen. — Bibliographie. — Lit. Nachweisungen. — Necensi'onenverzeichniß. — LB. des Or. — Inhalt und Titel. An das Publikum. Für d m Beginn desviertenJahrgangesdieserZeitschrift richtet die Unterzeichnete Redaktion an ein geehrtes Publikum die ergebene Bitte, sich recht frühzeitig darauf abonniren zu wollen, da nach dem Berhältniß der Abonnentenzahl die ganze Austage bestimmt Wird. Außer allen Buchhandlungen Deutschlands nehmen auch alle Postämter und Zeitungs-Expeditionen Bestellungen an; die König!. Sachs. Wohll. Zeitungs-Expedition zu Leipzig hat die Hauptspedition übernommen. Da von Seiten der Redaktion weder Mühe noch Kosten gespart werden, um das Beste und Gediegenste recht schnell herbeizubringen, — denn solche lange Expectorationen anderer Journale über das Zugebende, wovon kaum der hundertste Lheil halb erfüllt wird, oder überzuckerte Versprechungen, um zu Anfang des Jahres die Abonnenten zu locken, oder auch zur guten Letzt des Jahres l\ Bogen zu 24 anwachsen zu lassen, alles das halten wir für unangemessen der Würde unseres Blattes — so vertraut sie den Freunden und Förderern des Guten, daß sie für Verbreitung dieses Blattes in ihren Kreisen, namentlich bei Gemeinde-Vorständen und angesehenen Gemeindegliedern, recht thätig sein werden. Die Redaktion. Die israelitische Freischule in Hamburg. Als ich das Programm des Hrn. Dr. Klei zu lesen begann, wurde ich unwillkürlich in die Zeit meiner Kindheit zurückversetzt. Ich sah das Resultat einer Anstalt mir vor Augen gelegt, die ich selbst acht Jahre besucht, und seit fünfzehn Jahren nicht aus den Augen verloren. Ich durchlebte Jahre darin, die fähig wie keine andern, tiefere Eindrücke festzuhalten und sie dem spätesten Alter treulich zu überliefern. Jetzt, da ich an der Grenze des Mannesalters stehe, wo man so gern Erfahrungen der früher» Zeit zusammenfaßt, sie für's Leben zu nützen — durchträume ich auch gern noch einmal die Erinnerungen meiner Schulzeit, einen prüfenden Blick werfe ich zunächst auf die Anstalt, in der ich sie durchlebt, auf mich, auf meine Mitschüler, und schmerzliche und angenehme Gefühle bemächtigen sich meiner, die auszusprechen, ich nicht Unterlasten kann. '! Es ist wahr, es giebt eine Misanthropie, die keine Freude zu empfinden vermag, selbst da, wo sie reichlich geboten, die 1

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