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Der Orient · 1841-09-25 · 39 (25.9.1841) · p. Spalte 607-608

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
39 (25.9.1841)
Article
Der ins Hebräische übersetzte Koran
Date
1841-09-25
Page
Spalte 607-608 (sequence 2)
Language
German
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607 Der ins Hebräische übersetzte Koran, von H. I. Michael in Hamburg. Lit. Ankündigungen. 608 in drei Kheile, so wie jede,: in Kapitel, von welchen der erste, THÄ bespricht: oy© Z' öl 1M1 lb'v'NO Nicht) chtlNV; der zweite Th-il m öl c>'^'xvL",nb ll'vdNO jnjty mno Qipö, und endlich der dritte Theil Mlpn chmv ymn xytyfo on *) Von diesem Jakob ha - Lewi besitzen wir noch außerdem: 1) Rechtsgutachten (nw), die er mit den Rabbiuen seiner Zeit verhandelt/in 60 Kapitel.. Venedig 374, 4) Dr. Ullmann war insofern der erste Rabbiner, als er seine Uebersetzung nicht aus dem Lateinischen pti6), sondern aus dem arabischen Originale übersetzt, was bis dahin noch kein Jude gerhan. Uebrigens ist es bei dieser interessanten Handschrift die Theilung in drei Partien, die Anzahl der Kapitel und die Ueberschriften, welche vermuthen lassen, daß es eigentlich keine Uebersetzung sondern Bearbeitung des Korans ist, und vielleicht um so interessanter. Red. d. i. 1614, in Quart. Im Jahre 392 d. i. 1632 wurden diese Gutachten vermehrt bis zu 124 Kapiteln abermals in Venedig gedruckt; 2) ein rwTl “löD, das aber nicht gedruckt. — Jakob ha - Lewi war ein Sohn des Israel ha-Lewi aus Morea, er ging von da nach Saloniki, studirte unter Ahron BenChasson (pDfi p pHN), und wurde nachher zum Rabbinen ausgenommen aus Zante für diese Stadt und ihre Umgegend. In ihm vereinigte sich Gelehrsamkeit und Wohlstand, denn außer seiner bedeutsamen Stellung bei den Juden war er auch seiner Bildung wegen ' sehr angesehen bei den Großen des Landes, wie sein Schüler, der seine ersten Gutachten herausgab, es bezeugt; eben so lobt ihn Asarja Fago in der Leichenrede, die er auf seinen Tod 396 d. i. 1636 gehalten, und die gedruckt ist in seinem Werke Bina La-Ittim, Derusch 73. — Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [87.] Im Verlage.der Stuhrsschen Buchhandlung in Berlin ist erschienen: Die ' * fortschreitende Entwickelung d er Cnltuv der Juden in Deutschland und ■ f die wissenschaftliche Ausbildung des Judeuthums von Mendelssohn bis auf unsere Zeit, dargestellt von Hermann Jolowiez. [88.] Bei G. P. Aderholz in Breslau'ist so eben erschienen: . Grätzer, Dr. I., Geschichte der israelitischen Kranken - Verpfiegungs - Anstalt «nd Beerdigungs-Gesellschaft in Breslau. Aur Einweihungsftier des Fränkel'schen Hospitals am 1. September 1841. Mit 2 Ansichten, gr. 8. geh. 12 Gr. Der Inhalt vorstehender Schrift dürfte namentlich für den israelitischen Leser von großem Interesse sein, da sie mit der Geschichte eines Vereins, der in ganz Israel verbreitet ist, der Chebra Kadischa, auch die bu Juden in Breslau und deren Gemeinde behandelt. Als Gelegenheitsschrift gehört sie billig zu denen, welche von einer der großartigsten Wohrthaten der Gegenwart Rechenschaft giebt und in dieser Beziehung hat sie außer dem großen, für Humanität erwärmten Lesekreise, noch mit dem Arzte zu thun, der darin von dem Beginn einer . den Anforderungen der Kunst entsprechenden Hospitalanstalt Nachricht findet. [89.] Für das bevorstehende Neujahrs- und Versöhnungsfest erlaube ich mir auf das in meinem Verlage erschienene, in vielen Blättern rühmlich st erwähnte Gebetbuch: Clii&Siik Hablbajit* Gebete und Gesänge zum Gebrauche bei der öffentlichen Andacht der Israeliten. Oder: Bausteine zur Auferbauung eines veredelten Synagogengottesdienstes. Erste Lieferung: Neujahr* - und Versöhnungstag; herausgegeben von L e opold Stein, Distriks-Rabb. Pr.L gGr. od. 10Ngr. yinzuweisen. Die Zweite Lieferung, Geüete für die drei Feste enthaltend, wird auf nächste Ostern erscheinen. Erlangen im August 1841* Ferdinand Enke. [90.] Von Michaeli d. I. ab kann ich einige Knaben in Pension nehmen* Posen, im Septbr. 1841. A. Wiener, cand. theoL jud» Vorsteher Liner Privat-Schule hier. Verlag von C. 2/ Fritzsche. Druck von I. Jjp. Nagel.

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