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Der Orient · 1841-07-24 · 31 (24.7.1841) · p. Spalte 463-464

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
31 (24.7.1841)
Article
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Date
1841-07-24
Page
Spalte 463-464 (sequence 2)
Language
German
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463 Das Original der Septuaginta v. M. Heß. Lit. Ankündigung cm 464 zu jener Stelle und Fürst §oncord. p. 41t dargcthan haben, und demnach hätte es schon im Aramäischen so ausgedrückt sein können. Allein sie übersetzen auch 22, 15. pon durch 3iaaxocpÖQiov, welches das Schatzhaus der egyptischen Priester bedeutet und dieses konnte nicht im Aramäischen gestanden haben, und somit fallt die Annahme weg, daß die Versehen daher kämen, weil sie sich genau an das aramäische Original angeschloffen. So übersetzen sie Leo. 11, 17 und Ies. 34, 11 durch ißcg, welcher Vogel bekanntlich nur in Egypten gefunden wird, woraus der Einfluß der Lokalität auf die Uebersetzer ersichtlich ist. Ebenso Ies. 19, 2. rDbDDS »T&DD vofiov B7tl vopov. Die Nomeneintheilung in Egypten war aber schwerlich jenem angeblichen aramäischen Uebersetzer bekannt. Ferner Ies. 9, 11 übersetzen sie dw'pDI DIpD D7N‘ 7inND £vQ£av etcp’ 7]Uov dvazoltßv, neu xovge'EXXrjV(xg ay rjXiov dvöjioov. Da sie nun allenthalben Ewbö durch ’AXXocpvlot, wiedergeben, so findet Gcsenius Einleitung zu Ies. S. 61 mit Recht hier in Beziehungen auf die Aeitvsrhältnisse in Egypten, nämlich die Unterjochung des jüdischen Volkes durch die griechische Dynastie der Ptolemäer und Seleuciden. In einer aramäischen Uebersetzungdie viel früher versaßt worden und der diel-XX sklavisch gefolgten sollen, konnte das nicht stattsinden. Und so wird man mi^Iahn (Einleitung in die göttlichen Bücher des alten Bundes 1 ■ Theil 35) annehmen müssen, daß eine so alte chaldaische Übersetzung, welche im Meor Enajim angenommen wird, nichts als eine ganz grundlose Vermuthung sei. — M. Heß. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. >69.] Bei Heinrich- Franke ist ausgegeben worden: v4! n 3 P. TDD Das Buch Kufaer des Jekucla hsi-Lcii nach dem hebräischen Text des Jeliuda Ilm - TiI»1>on herausgegeben, übersetzt und mit fortlaufendem deutschen Kommentar, so wie mit einer allgemeinen Einleitung versehen von .Hermann Jolowiez UNd David Cassel. In gr. 8. Erstes Heft. Preis 14 Gr. ' Dieses Buch, welches hier zum ersten Male mit einer deutschen Uebersetzung, so wie mit einem deutschen Kommentare erscheint, ist zu allen Zeiten als eine Hauptquelle für Kenutniß des Judenthums betrachtet worden, und verdient deshalb vorzüglich dem theologischen, philosophischen und historischen Publikum, so wie jedem Gebildeten empfohlen' zu werden. Der hebräische Text ist. nach den ältesten Ausgaben korrekt wiedergegeben, und jeder wichtige Punkt desselben nicht nur sprachlich, sondern auch philosophisch erklärt worden. Dem ganzen Buche wird eine ausführliche kritisch - historische Einleitung, so wie die nöthigen Tabellen beigegeben. Die folgende» Lieferungen erscheinen in kurzen Zwischenräumen. Herabgesetzter Preis : Die Sabbat-, Fest- und Gelegeuheits- Predigten von Dr. Heuxhermer, Herzog!. Landesrabblner zu Bernburg, sind von jetzt ab durch alle Buchhandlungen für 1 Thaler zu haben. Leipzig, den 8. Juli 1841. W. Nauck. [71.] Durch alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungsexpedltionen ist als V ierteljahress christ zu beziehen: Der Orient. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. Zunächst für Staatsmänner und Gesetzgeber, für höhere Theologie und Orientalismus, für Bibliotheken und Museen. H e r a u s g e g e b e n von Nr. Julius Fürst. Zweites Quartal. Preis: 1 Thlr. 6 gr.' Für Postämter und Zeitungsexpeditromen hat , die König!. Sachs. Wohllöbl. Zeitungs-Expedition zu Leipzig die Hauptspedition übernommen. Verlag von C. L. F ritz sch e. Druck von I. H. Nagel.

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