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Der Orient · 1841-04-03 · 14 (3.4.1841) · p. Spalte 207-208

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
14 (3.4.1841)
Article
Orientalia [Rezension]
Date
1841-04-03
Page
Spalte 207-208 (sequence 2)
Language
German
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207 Orientale. Dr. I. Demburg: Beitrag z. auf einen Samstag fällt, und auf den Sonntag nicht verlegt werden kann, weil dieser durch das Purimfest eingenommen ist , wird nicht auf den Freitag, sondern auf den Donnerstag zurückversetzt, wahrend jedes Fasten auf den Freitag bleibt, wenn es wirklich auf ihn trifft. — Es ist sehr wahrscheinlich, daß bei einer solchen Verlegung des Opfers, doch die Zeit für seine Verzehrung nicht abgeändert wurde, sondern auf dem ersten Festabend, das ist der Abend zwischen Sabbat und Sonntag, blieb, da ja an diesem Abend das Opferlamm mit den Mazot Md den bitteren Kräutern gegessen werden mußte. 4) 4) Man halte den langen Aufschub für keine Unmöglichkeit, da alle so genannten „leichten Heiligthümer" (DWp D^p); wie die Freudenopfer, zwei Lage lang gelassen werden dursten (Sebachim 5, 7.), zu welcher Klasse das Pefach in anderen Hinsichten ebenfalls gezählt wird. jub. Alterthumskunde. Sit, Ankündigungen. 208 Nehmen wir nun nach diesen Voraussetzungen an, das Fest der ungesäuerten Kuchen sei im Jahre der Kreuzigung Jesus' auf einen Sonntag gefallen, so daß.man das Pesach am Donnerstag den 12. Nissan Nachmittags zwischen 3 und 4 schlachtete, so find alle Schwierigkeiten, welche auf der Geschichte selbst ruhen, gehoben, und das Gemeinschaftliche der Evangelien stellt sich also dar. (Beschluß folgt.) Bemerkungen. Hrn. M. H. in L. habe ich Bewußtes und noch mehr durch d. Buchhdlg. E. Montigny besorgt. — Den Herren C. Mnd S. in B. durch die Buchhdlg. C. Muquardt. — Hr. M. B. in P. hat durch dieselbe Buchhdlg. das zu erhalten, durch welche ich das Geschickte noch immer nicht erhalten. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. - [37.] Für israelitische Volksschulen ist in der C. H. Beck'schen Buchhandlung in Ndrdlingen erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Hebräische Wandfibel in neun stufenweise auf einander folgenden Lafeln zum Gebrauche öffentl. israelit. Volksschulen verf. von David Schweizer. 10 Bogen in Folio. Preis 54 Fr. Dem bisherigen lebhaft gefühlten Mangel eines solchen Bildungsmittels ist durch diese Wandsibel aufs Zweckmäßigste abgeholftn. [38.] Von der in meinem Verlag erscheinenden- EXebräisdien und Chaldäisclieu COMCOMBAM® zu den heiligen Schriften des alten Testaments von Br. Jiilius Fürst ist die zwölfte Lieferung^ welche das ganze Werk heschliesstj zu Anfang“ dieses Monats versendet worden. Vor der Hand sind die stimmt]ichen Lieferungen noch einzeln zu haben; von der nächsten Jubilate - Messe an kann das Buch aber nur vollständig ausgegeben werden. Der Preis bleibt unverändert für jede Lieferung 1 Tlilr. 15 Neugroschen, für das ganze Werk 18 Thlr. Leipzig, im Januar 1841. Karl Tauch nitz. [39.] Bei Heinrich Frarike ist ausgeg eben worden: °> n i s ri n ö d Das Buch Kusavi des •feltuda lia®SievS nach dem hebräischen Text des Jehuda H»n - ViJbbon hercrusgegebm, übersetzt und mit fortlaufendem deutschen Kommentar, so wie mit einer allgemeinen Einleitung versehen von Hermann Jolowrcz U 1:1 d Dtrvid Gerffei. In gr. 8. Erstes Heft. Preis 14 Gr. Dieses Buch, welches hier zum ersten Male mit einer deutschen Uebersetzung, so wie mit einem deutschen Kommentare erscheint, ist zu allen Zeiten als eine Hauptquelle für Kenntniß des Iudenthums betrachtet worden, und verdient deshalb vorzüglich dem theologischen, philosophischen und historischen Publikum, so wie jedem Gebildeten empfohlen zu werden. Der hebräische Text ist nach den ältesten Ausgaben korrekt wiedergegeber^ und jeder wichtige Punkt desselben nicht nur sprachlich, sondern auch philosophisch erklärt worden. Dem ganzen Buche wird eine ausführliche kritisch-historische Einleitung, so wie die nöthigen Tabellen beigegeben. Die folgenden Lieferungen erscheinen in kurzen Zwischenräumen, Verlag von C. L. Fritzsche. Druck von I. H. Nagel.

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