Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1841
- Issue
- 8 (20.2.1841)
- Article
- Der Aufruf S. Munk's an die jüdischen Gemeinden Egyptens
- Date
- 1841-02-20
- Page
- Spalte 105-106 (sequence 2)
- Language
- German
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105 ArabisHer AufrufS. Munk-'-s an die Juden Egyptens. Die Psalmüberfchristen. Zweiter Abschnitt. 108 ^jLaaqJ I 2C5*OÜo LjloLj Ijj j^aaj ^aasj öja-smJ! ^j^cXaX»u/! Js^I loL~>! Lj jvXjt^ — iLaJt 3 cM> ^yc fjJ&" jj| Oj~£aJ|?jj^5c>t jwoSfl |£^aau! |*j^.aJ! <w>^ «sLütcX-tJ! 2U3b^Jf vJJUt pU 3 j%-gjLw |vg>U^^ 3 ^UjC^> ^lj4>- 3 ty^iy «Ool^ |JIäJ! 3^ L^Xxw dj f ^j,w*AJjj ^Jö^äJ I ÄJO TXäJ f i^XjLsLj f^^2jLwj^ v^Xit^ i*yfI äaAj!^»^w^! *>Lw^ Lj cioyJt tö (t^yo JX lJLaJXS {J^& f»Jii\yj cj^ajJF ^Xj 3o ^Lr2j XjLs^w äJJf^ 2ÜLo ywW^ j*£Xo äJJI Jvaxw 3 dü^joj Uc JX" oLä-öF SjLo 3 ^6! ^Ul+JLt cUäj ^JJöSj itd rtra N1LÄ pUJf ^«wJC4^^ (JwWö i^LwJI 3^ ^>>2^0 ^aa^v ^£j3Lj ^aaaw iXaj^ 3 jJf ^^aJI ^LäUj^ JjOo ^j*XX |V-OyÄ^ ^XJ s^aaXÜ i^gXAjä? •|^^gJbl jdf b^t l>^Lj ^X-^ljU La2jF ^Xa3 ^äÄ-CCJuJ büt ^.^JLww^Ü ^AäS Ö^AaXH ^bXs 8cXiÖ L^JjZJa LJU? p.5^cXjtLw«AJ ^L*Xj£ Lwb pXJ W^aSLÖ» jjwjFtX-jJt ^jjLuJ b^f rilbnp ^.XXjjL 3 j^Xäx) cXa-^3 La&LaÜ Lüjüif H^Lsav* »dU3 |vX3^jBjLaJ p»yG^ jaXäJI \^d &AÄAJ pX-yLt J^läj. 2ÜJI ^XaXä- ^wvjJ ijj Ä^XXf Die PsalmüberfchrifLeu in kritische^ historischer und archäologischer 5)insicht. (Schluß.) Aus allem dem geht jedenfalls so viel hervor, daß die Erzählung, wie sie sich jetzt in den Büchern Sam. darstellt, an ihrer historischen Treue gelitten hat, wie <s denn auch iaum möglich war, in dem unsteten Leben, welches David vor seiner Thronbesteigung führte, den historischen Fadn fest zu halten, wenn sich die Sage einmal der Thatsachen bemächtigt hatte; daß es also auch schwer ist, jetzt aus den verschiedenen, in einander gefügten Bruchstücken zuwidtkaufender Erzählungen das Wahre herauszufinden. Jndeß dürste sich die Reihenfolge der Begebenheiten ungefähr so gestalten: David kommt nach Nob zu Abimelech 1 Sam. 21, X,, flieht nach Gat 21, 11; von da in dia Höhle Adullam 22, 1., wo sich eine Bande Abenteurer um ihn sammelt, 22, 2. bringt seine Eltern nach Moab in Sicherheit 22, 3., durchzieht Juda 22, 5., von da gegen die Philistaer, welche Ke'r'la bedrängen 23, 1. Hier stößt der vom Priestermord allein übrig gebliebene Ebjatar, Sohn Achimelech's, mit einem Efod zu ihm (1 Sam. 23, 6). Bon Ke'ita wendet sich David nach der Wüste Sif, wo ihn Jonatcrn besucht (23, 16), wird von den j Sifim an Saul verrathen, und ist nahe daran, von seinem Feinde gefangen zu werden, als dieser sich eiligst gegen die Philistaer wenden muß. Kaum, daß diese zurückgedrangr sind, verfolgt Saul den David wieder bis nach Engedi, wird aber von dessen Großmuth beschämt und sichert ihm seine Verzeihung zu (24, 1 ff.). David aber/ nachdem er die 'Abigajil gewonnen, begiebt sich doch.< lieber (wieder?) zu Achisch, und treibt dort sein Veduinenleben weiter, bis nach der Niederlage Sauls bei Gilboa ihm die Regierung übertragen wird. z Wir haben uns hier veranlaßt gesehen, mit einigen! Züg-en (die daher weder auf Neuheit noch Vollständigkeit Anspruch wachen) die Resultate anzudeuten, welche die historische Kritik aus dem Studium der Bücher Sam. gezogen, weil es rms daran liegen muß, die Quellen zu kennen, welche die Psalmüberschreibe: benutzt habm dürften. Wie schon gesagt worden, ist f. 54, 2 — 1 Sam. 23, 19, benutzt also die (wie uns scheint) altere und glaubwürdigere Urkunde; womit aber noch nicht gesagt sein soll, daß der Ueberschreiber sie nicht auch aus den Büchern Sam., wie wir sie heute haben^ genommen haben könnte. 4^ 56, 1. (Von David ein Miktam) „als ihn die Philistaer griffen in Gat" David war zweimal in Gat bei dem Philistäerkönig Ztchisch; das erste Mal, als er genöthigt war. sich wahnsinnig zu stellen (vgl. oben zu 'ilp. 34, 1). 1 Sam. 21, 11. das zweitemal, als er sich vorgenommen, Juda gänzlich zu räumen 1 Sam- 27/ 2 (an welcher Stelle auch der Vater des 2tchisch genannt wird, was bei Erzählung des ersten Aufenthalts nicht geschah). Bon einem Ergriffenwerdm David's durch die Plnlistäec steht an beiden Stellen Nichts 5 offentar aber bezieht sich die Ueberschrift nicht auf das zweitemal, wo er wir einer Schaar vvn 600 Mann hinkam (1 Sam. 27, 2), sondern auf das erste Mal, wo tr als hilfloser Flüchtling sich zu 'Achisch rettete Es dürfte also anzunehmen sein, daß dem Ueberschreiber eine andere Quelle zu Gebote stand, als wir heute haben, obgleich auch nach dem Gedächtnis citirt sein kann. 57, 1. (Bon David ein Miktam) „als er floh vor