Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1841-02-13 · Heft 7 (13.2.1841) · p. Seite 49

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
2 (1841)
Issue
Heft 7 (13.2.1841)
Article
Benachrichtigung an die jüdischen Gemeinden Rußlands [Nachricht] / Fürst, Julius
Date
1841-02-13
Page
Seite 49 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2360092-2360147-2360155--1433-2364858
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Zweiter Berichte, Studien und Kritiken Das Abonnement für ein Lahr ist 5 2hlr. Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern und allen soliden Vuchhand. luugen auf ein Jahr. fmr jüdische Geschichte und Literatur Herausgegeben von Dr. Julius Fürst. Don dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt Mitgerechnet zwei Bogen und zwar an jedem Samstag regelmäßig. T» Leipzig, den 13. Februar 1841« Benachrichtigung an die jüd. Gemeinden Rußlands. Orient. Palästina. (Jerusalem, Ssafed; 'Bagdad. Jamaika). _ Großbritanien. (London, Befchenkung Montefiore's). — Frankreich. lParis, verschiedene Berichte). — Deutschland. (Berlin, die Freigebigkeit Preußens gegen den Erfinder Liepmann. Berlürr, überden beschnittenen christlichen Prof. Stahl. Königsberg, Korporationsballe nach christlicher Dogmatik eingerichtet. Schwerin, die feierliche Anstellung des Hrn. Frankel. Gründung einer Religionsschule. Leipzig, Bericht über das Arch. Jsr.) — Galizien. (L embe r g, üb. eine Schrift von Hirsch Chajas). -— Rußlan d. (D o rp a t, üb. die jüdische Presse in Rußland). — Licht- und Schattenbilder aus der jüdischen Geschichte der Gegenwart: Der Chassidismus in Polen. 1. Artikel. Benachrichtigung an die jüdischen Gemeinden Rußlands. Schon in Nr. 40 des vorigen Jahrganges ist dem Publicum die Nachricht witgetheilt worden, daß der Herausgeber sich an Se. Excellenz den Kais. Ruff. Minister des öffentlichen Unterrichts von Uwaroff gewendet, um den Debit des „Orients" für das große russische Reich zu erleichtern. So eben ist von Sr. Excellenz von Uwaroff mir brieflich die Antwort zu Theil geworden, daß der Orient von nun an, wie jede zugelaffene Zeitschrift, durch-jede Buchhandlung und durch jedes Postamt im ganzen russischen Reiche regelmäßig bezogen werden kann, und daß bereits die Kais. Ruff. Universitäten, so wie die Akademie der Wissenschaften in Petersburg, vom Herrn Minister ersucht wurden, auf den Orient zu abonniren; was zum Lhell auch schon geschehen ist. Zch erlaube mir daher den jüdischen Gemeinden Rußlands die Bemerkung mitzutheilen, daß der Orient in Mi tau durch die Herren Buchhändler Reyher und Lukas, in Riga durch Götschel und Frantzen, in Dorpat durch Hrn. Severin's Univ.-Buchh., in Warschau durch die Buchhandlungen von Glücksberg, Orgelbrand, S ennewald, Merzbach, in Krakau durch Friedlein, in Wilna durch die Buchh. Gl-ücksberg, in Pe tersburg durch Gräff's Erben, Eggers und Comp., Schmitzdorff, in Odessa durch Rudolph; in Moskau durch Severin, in Kiew durch Glücksberg zu beziehen ist. Außerdem kann dieses Blatt bei jedem Postamte bestellt werden. Leipzig, Febr. 1841. Dr. Fürst. Orient. Die Berichte der Schottischen Mission enthalten außer den Mittheilungen zu ihren Pnvatzwecken auch manche historische Berichte über Juden, die wir gern, so weit sie den uns noch nicht genug bekannten Orient betreffen, mittheilen, obgleich sie nur nach Vergleichung und mit Kritik benutzt werden können. — „Palästina hat sich in jüngster Zeit den Israeliten auf eine Weise geöffnet, wie es seit vielen Jahrhunderten nicht der Fall war. Mehmed-Ali hat dem Dr. Duff die Versicherung gegeben, daß dieselben nicht nur ganz gleich mit den Moslemen behandelt werden, sondern auch/ daß sie Grundbesitz erwerben können und sich des Schutzes der Regierung versichert halten dürfen. Die dortigen Juden, sagt der Bericht, sind streng rabbinisch und noch ganz frei von - französischem Unglauben und deutscher Neotogie rmd demnach ist dort freies Feld für die Mission. Uebcigens betrachten sie sammrlich die Engländer als ihre Freunde und der englische Consul in Jerusalem, deffen Jurisdiction sich über das ganze ehemalige Land Israel erstreckt, hat von der englischen Regierung Instructionen,- die Israeliten irr seinen Schutz zu nehmen. In Jerusallem selbst wirkt bekanntlich die englische Mission, welche dort eine Kirche für hebräische Liturgie erbaut hat; in Galiläa wollen die Schotten arbeiten, und als den besten Punkt bezeichnen sie Ssafed, dessen schomLage 7

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.