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Der Orient · 1841-01-23 · 4 (23.1.1841) · p. Spalte 47-48

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
4 (23.1.1841)
Article
[Nachricht]
Date
1841-01-23
Page
Spalte 47-48 (sequence 1)
Language
German
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47 Sit. Ankündigungen 48 Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. £8.] Von der in meinem Verlagersclieinden Hebräischen und Clialdäischcn COXCOBDjUKZ zu den heiligen Schriften des Alten Testaments y o n Br. Julius Fürst ist die zwölfte Meferungs welclie das ganze Werfe Tb es Chiles st, zu Anfang dieses Monats versendet worden. Vor der Hand sind die sitmmtlichen Lieferungen noch einzeln zu haben; von der nächsten Jubilate-Messe an kann das Buch aber nur vollständig ausgegeben werden. Der Preis bleibt unverändert für jede Lieferung l Thlr. 15 Neugroschen, für das ganze Werk 18 Thlr. Leipzig, im Januar 1841. Karl Tauchnitz. [9.] Bei M. I. Landau in Prag erschien soeben und ist vorn Unterzeichneten durch alle Buchhandlungen zu beziehen ion ai;, Kerem Cheine-, enthält hebräische Briefe wissenschaftlichen Inhalts von jüdischen Gelehrten. 5r. Bd. Preis: f. Druckp. H Rthlr. Der Talmud itt ge. 8. iß bis zum LJten B-e. erschienen. Dom Schulchon Aruch wurde das Ute Heft fertig. Leipzig, Januar 1841.. C. L. Fritzsche. Ein Wort über den Redakteur' der israelitischen Annalen und seinen Correspondenten. Der gallizische Correspondent der ist'. Annalen, unterzeichnet O—-s, kündigt in der ersten Nummer des neuen Jahrgangs eine kleine Schrift Isaak Erters an und bemerkt, daß über die früheren Arbeiten dieses Schriftstellers bereits drei IKtheile in Deutschland erschienen seien: „1) von Delitzsch, über die Abhandlung h'pWD 'OfND in der Geschichte der jüd. Poesie (S. 109 Anm.), sehr übereilt und offenbar aus Unkunde tadelnd." Als ich dieses las, wa.rd ich keineswegs unangenehm berührt; ich weiß nur zu M, daß das erwähnte Bach, als ein durchaus jugendliches, seine Schwächen hat. Um mich zu überzeugen, schlug ich mein Buch nach, aber ich war erstaunt über die unerhörte Dreistigkeit jenes Ausfalls, als ich dort m einer alphabetischen Uebesicht der germanischen und germanisi'renden Dichter nichts als den Namen Isaak Erters fand, kein Wort überPp&^.D WKD, kein specielles Urtheil über diesen Sd)riftsteller, geschweige ein ,, übereiltes und offenbar aus Unkunde radelndes Urtheil." Der Correspondent der Annalen dichtet also lügenhafter Weise einen angeblichen Fehler in mein Buch hinein, nur um ein Objekt seiner aller würdigen Haltung entbehrenden Tadelsucht zu haben. Ist das nicht die gemeinste Gemeinheit, gegen die man hinlänglich gekämpft hat, wenn ihr die Larve abgerissen ist? — Aber Dr. Jost macht zu diesem auf Nichts gebauten Nichts eine schulmeisterliche NTDftDN, bei der er sich wie der Aldermann der jüdischen Literatur geberdet. Er spricht, auf mich mit Fingern weisend, i)§ir „kleinlichen Mitteln, wodurch unerfahrne junge Männer oder die beleidigte Eitelkeit der Beurtheilten die Wahrheit zu verdächtigen bemüht sind." Er sagt, von sich und seines Gleichen oder vielleicht auch im pluralis majestaticus redend: „Uns interesskrt nur die Wissenschaft, nicht aber die Person." Daran knüpfe ich denn die herzliche Bitte, daß Dr. Jost auch das erbärmliche Interesse, welches er an meiner Person nimmt, fahren lassen möge. Ich kenne jüdische Gelehrte, welche meine Arbeiten mit nner e d l e r e n Freimüthigkeit beurteilen, als Dr. Jost, der mm zum zweiten Mal darauf ausgeht, meinen Charakter dem Publikum zu verdächtigen, während er eine um die Person unbekümmerte Unparteilichkeit heuchelt. Uebrigens bin ich ein Christ und erscheine nicht vor dem Form einer kosmopolitischen Moral, die über ein Paar hohlen Begriffen den väterlichen Glauben verläugnet. „Dem Kenner genügen einige Andeutungen." Dr.<D eli tzsch. [10.] Bei Heinrich Franke in Leipzig ist zu haben und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: DO nnn > i « oder Streitschrift die Echtheit des Sohar UNd den Werth der Kabbala von Leon Modenese. Nach einer Handschrift zrim ersten Mal hexcmsgegcben von Juliii8 Fürst. In 8. Herabgesetzter Preis 16 Gr. Werwg von C. s. Fritzsche. Druck von I. H. Nage!.

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