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Der Orient · 1840-11-07 · 45 (7.11.1840) · p. 705

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
45 (7.11.1840)
Article
Ueber einige jüdische Gelehrte der Provence
Date
1840-11-07
Page
705 (sequence 2)
Language
German
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706 705 Lkt. Analektm: Ueber einige jüdische Gelehrte der Provence von Dr. Carmoly. leitung dieses Werkes, ungefähr wie Maimuni 's Einleitung in den Mischna-Commentar, soll, wie man mir erzählte, voll von biographischen Bemerkungen über Lanaim, Amoraim, Gaonim und Rabbanim nach alten jetzt fast gar nicht mehr aufzufindenden Quellen seien, die an Werth kaum ihres Gleichen haben. Ich ruhcte und rastete nicht, bis ich diese großartige Einleitungfrrhaljen, und nicht wenig erstaunt war ich, darin fast noch mehr zu finden, als ich mir vorstellte. Der gelehrte Menachem besaß eine ungewöhnliche Kenntniß des jüdischen Schriftenthums, veebunden mit einsichtiger Kritik, und fast giebt es rein Buch dieses Faches, welches diesem gleichgestellt werden könnte. Spatere Schriftsteller haben dieses Werk oft vor Augen gehabt, der Verfasser des JPSJ hat Vieles daraus abgefchrkebcn, wie man es aus den Anführungen im Schalschelet ha-Kabbala ersieht, nur hat Gedalja Ibn-Iechija solche Citate häufig durch Fehler entstellt. Später hörte ich, daß diese kostbare Einleitung in Saloniki '1820 im Druck erschienen sei, verbunden mit einem Commentar zu Abot von dem berühmten '“PND; jedoch da ich die gedruckte Ausgabe bis jetzt noch nicht erhalten habe, wird das Publikum mir es nicht verargen, wenn ich hier Einiges aus der Handschrift mittheile, namentlich über jüdische Gelehrte der Provence. 1. Miiir de Lri nq uc taille (nbö’pJ’IÖI 1’X12) hat, wie der Verfasser des Schaare Zion (Schalschelet 52 b ed. Krakau) behauptet, PtyH PDD geschrieben. S. auch rnöl PinöD c. 3. p. 8 b. Asulai in seinem Schem ha- Gedolim (ll. Buchst. p) sagt von diesem Werke: „Das Buch Eser ist ein uraltes Buch, und Rabbi Manoach in seinem Commentar erwähnt es zuweilen. Ein anderes Werk von ihm, genannt, erwähnt er daselbst S. 23. In einer sehr alten Handschrift heißt es nach dem b))^, Rabbi Müir de Trinquetaille hat viele Werke verfaßt, und eine Stütze war er durch sein Ptyn PDD." — Interessant ist eine Stelle über diesen Gelehrten beim wo cs heißt: ~jäD (’DQbvS' 21 ncb by) njny )by nw ’d by f)Ni xipan bi nbi nm? 'i bun Din vby i2n ia>x mnn inb i?j/n D2 ranyoj cun nxan 12a Et''"6bN'pJ X12D prii” 13 T>ND 'l biJn 211 b.lD b.in nin djj nub x’smiD pib ruicypipo wx D’b nn -bn b na/jyji w b nvv 22j;nji b bxin npiba 12 ynxw a.i joy by rpDD2 oyp b rbm -\y b b 2'V11 111222 ^p’DD lb 2H2 12N1ill DD'J^ )'2 -prr> «in oxt» mm b bi pin nyttn onb 122' orib miD oxty bi ambro imp mnx on 00212 pPm ox axi am xi2' 2’tjb nsmn b 1 ay aoam : maiy naipna npibran pmy xdim mw ’D mr ioy 2. 9tatan d e T r i n q u e t a i l l e, Sohn des Genannten (2w 3. p. 8b). Der berühmte ’HWD spricht von ihm in den ehrerbietigsten Ausdrücken, indem er von ihm sagt: N1H Prun mn wob ns nwy wd p iton (?hn tnö 'i) ]V\X QP. Auch der Verfasser von Sefer NwIPlP.P gedenkt seiner lobend in seinem Werke (Pforte 7. §♦ 2- Pf. 51. §, 4. 8. Pf. 52. §. 64. 65.), und an einer Stelle (Psi 7. §. 4.) erzählt er sogar, daß unser Natan Ben Mbir an ihn Gutachten (NQI^N) gerichtet. Der hier erwähnte Natan war der Großvater des Abfassers von P1N2P (c 59. p. 177 b), und diesem nach muß ich hier noch bemerken, daß in einer Stelle des hPDIPlfiED (c. 3.), wo es heißt 'p 3*1 d p }dj ■cn ppp upT phnO nyn bym die Wörter P2dr irrthümlich weggelassen sind. — 3. A b v q l) q m bar Icikob Ab - Bet - Din, aus N a rbonne. Im Iuchasin p. 132 .der Krakauer Ausgabe wird bestinilnt gejagt, das; dieser Gelehrte im Jahre 1.205 gestorben sei; aber das ist ein Irrthum, da er schon 44 Jahre früher starb. Der bereits hier schon oft citirte sagt m Bezug auf dicscn Gelehrten: In diesem Lande (in der Provence) waren zrw Zeit des trefflichen Abraham ausgezeichnete Gelesrte. Abraham starb 1159 den 20. Marcheschwan. Ueber seine Schriften anderöwo. — 4. Merwan Halüvy. (i^fi J_p^) blühete in Narbonne vor dem erwähnten Abraham, der ihn in seinem Werke PDD (siehe Kol-Bo §. 4.) citirt. — 5. I i § ch a k Ben M e r rv a n H a l ü v y, Sohn des Vorigen, war einer der großen Gelehrten Narbonne's, den Möiri den großen Rabbi nannte. Der Verfasser des PDD gedenkt oft seines 9tamens, ebenso der in seinem GA. (st Seser ha-Terumot Pf. 51. §. 6.). Dieser Iizchak starb kinderlos. — 6. Joses Ben 9)1 er tu an Halüvy blühete nach dem Lode seines Bruders Jizchak in Narbonne. In Sefer ha-Terumot (Pf. 14. §. 2.) findet sich ein Gutachten von ihm, worauf Abraham bar David ('“DNp) sagt: iO >1T p?)dp w bw Non hm *>^d nwotv üvpz - jhd. — 7. Mosche Ben Josef Ben Merwan Halevy, Sohn des Vorhergehenden. Rach Iuchasin (p. 123 b) soll er einer der berühmten Schüler des Rabbi Mosche ha-Darschan gewesen sein, aber dieses ist schon in Bezug auf seine Zeit ganz unrichtig. Müiri zahlt ihn zu den spatern großen EZelehrten in Narbonne, nur scheint er unfern hier erwähnten mit den folgenden verwechselt zu Haben. Die Stelle inIechasin muß heißen« piD p pn& 'n bw phn p p1? INO p ^dp PH nccrp Pi. Bemerkungen über die in letztverflossenm Jahren erschienenen deutschen Bibelübersetzungen. S. Die Bibelübersetzung unter Reduktion des Dr. Zunz. ^Schluß.) Esc. 6, 4. Und Eine Schicht von Holz. Aus der Schreibung des Wortes Eine mit großem E läßt sich üHlüüüiaü

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