Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1840
- Issue
- 44 (31.10.1840)
- Article
- Probe aus einer bald zu erscheinenden biblischen Zoologie
- Date
- 1840-10-31
- Page
- 689 (sequence 2)
- Language
- German
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Oöy roujw;; yiooe aus emei vlvu Ovuw^le. uuu ,. (fünfte Ordnung), braun mit schwarzen Schwungfedern und grauemKopfe, der da liebt die Wachholderbeeren, wird von Vielen unter ^DH verstanden; ist aber wahrscheinlicher das Birkhuhn (Tetras tetrix). — ist ein Vogel, der sich von Feigen nährt. Nach Andern das Haselhuhn letra bonasia, oder Waldschnepfe Sclopax rusticula. (achte Ordnung.) I)) >iDi^. Unter dem zahmen, reinen Hausgeflügel ist am meisten das Hühnergeschlecht bekannt. Es soll aus Indien herstammen. Der Hahn—nach einigen vpj^ (Job. 38, 36)l) arab. DH, syrisch rabbinisch nach denl.XXist HM das Hühnergcschlecht und (1 Kön. 4, 23.)2) — ist munter, verkündet den Lag durch sein Krähen3) beherrscht eine große Anzahl Hühner, um welche er sehr besorgt ist, lockt sie zum Futler und ißt nicht eher bis sie Alle etwas haben. 4 5) Er leidet neben sich keinen andern Hahn und kämpft mit jedem, der sich ihm nährt.s) Das Fleisch und die Eier der Henne sind eine gute Speise, besonders der Dotter leicht verdaulich und nahrhaft. - (Siehe vorliegende Einleitung zu den Vögeln §. 5). In England richtet man die Hähne ab, daß sie mit einander kämpfen. Man bindet ihn zuweilen stählerne Stacheln an. 6) Die Henne legt viel Eier und brütet fast 1) Rosch ha-Schana 27a; siehe jedoch Jkkarim 1. c. 16., Bochard hieroz. Jl. Buch 1. cap. 16., dagegen Saubertus Oper. Posth. p. 18. 19. 2) Siehe Mezia 86: m DDK? DHDK DHDDH *>ND DÜ1N pDDlNiy DDN DITO DffiN D'DDlNW irPJDDD Hn pis^D DDHN PN? Hl, jrptyD pHDlJJl niDHrDIP NNDD ■nNJD'ÜN nEWNö N^^NNI D\3N rÄWin rilDljntypmiD n?^. — Ferner Wajikra Rabba zu Lev. 27. noiN n nm 'cnn h?di *ddn Dnirro?no JO 'Hl, Nin r6l}?Dl HHD *)iy HDN PDN, d? ton ]r6ip by N^Z? 'hi Nnrrm — Vergl. jedoch David de Pomis in Zemach David, welcher den Capann O'->O Pl-UIN unter '’DON 'noin verstehen will. 3) Soma 20: “0.W finpD ri3TDn Ndl pDUn Dl-1 733 N^lJinn NnpHDN tob'W m, NHU mp NQdr — Siche Raschi zu Sabbat 130 Ende. Die eigentliche Zeit des Krahens ist der 3te Theil der Nacht, ohngefahr 3 Stunden nach Mitternacht, um welche Zeit die Asche vom Brandopferaltar genommen' wurde. Siehe Schar Wajikra p. 23. vergl. Reschit Chochuia, Schaar Ha-Keduscha e. 7. DieAehnlichkeit zwischen dem - Mann und Hahn (nehe Zemach David basirend aufJes. 22. 17)' gab außer dem kabbalistischer Grund in H ^7! rH?D Veranlagung zu dem rnDEÜ; siebe hierüber Schulchan Aruch m §. 605. Was *)D? JVDl p, iOET) darüber dachten ist bekannt. — Der Verf. des Lebusch zu Orach Chajim z. 605, erwähnt in 3S',1Nüd! -\bb D^unnn TH njm1? pN pb dtou o^pty ntaiN d.i buna ponsci DHD* — Vergl. Kama 22.,und Bechaji zu Lev. p 132. welch er sogt: N3!!2N,'3^ '1IM tötü nDl HDT ’bp 2NV ’Sb. 4) Siehe Erubin p. 107 und die Fabel Sanhedrin p. 98. 5) Pesachim p. 113. Beza p. 25. 6) .j. Erubin 276. bpDM ^Uhfin by p'^ |Dn np)i t)Dn pun bw is'n hni tvDjn hn j-to. Eben so b. Berachoi p. 27. Erubin p. 107. Steht nicht im Widerspruch mit den Privilegien der Stadt Jerusalem, daß man unablässig; sie ist sehr sorgsam um ihre Jungen.') Auch wenn sie Enten ausgebrütet beweist sie dieselbe Anhänglichkeit und schreit ängstlich, wenn sie diese ins Wasser gehen sieht. — Die Henne legt auch ohne Begattung Eier, welche aber keine Jungen bringen. Wenn man ihnen die Federn ausrupst, können sie wieder wachsen.9) Der Hahn wird der Wetterprophet und Nachtwächter genannt; daher wahrscheinlich der Name vom chaldäischen und syrischen ^DD prophezeien (Siehe Ben-Melech zu Job. 38,36); wenn man ihm den Kamm abschneidet wird er kastrirt,10) welches aber dem Juden verboten ist (vergl. Levit. 22, 24. und die allgcm. Einleitung vorlieg. Werkes §. 6). Der Genuß des Hühnermistes ist den vierfüßigen Thieren tödtlich;X1) aber getrockneter Hühnermist zu Pulvergebrannt, soll für Menschen ein Gegengift sein. (?)13) Zu dieser Gattung gehört a) das Perlhuhn, Numida maleägris; dieses ist etwas größer als das gemeine Huhn, hat schwärzliche Federn mit perlweißen Flecken, und führt auf dem Wirbel einen hornartigen kegelförmigen ein wenig zurückgebogenen Auswuchs, über dem sich eine rothe Haut befindet. Der röthliche Schnabel ist bis an die Nasenlöcher mit einer Wachshaut belegt. Es stammt aus Afrika.") b) Der Truthahn Maleagris gallopavo, kalkutische Hahn - Puter. Er stammt aus Amerika, wo er Haufenweiß auf hohen Baumen lebt. Die rothen Fleischlappen auf dem Kopfe und an der Kehle schwellen auf, wenn das Thier zornig wird. Die Truthühner brüten sehr emsig und vergessen oft darüber Nahrung zu sich zu nehmen: sie legen sehr viele weiße, rothe oder gelbgefleckte Eier, c) Der Indianische Hahn Crax Alector, der Curasso, hat eintn starken dicken Schnabel, kleine^9tasenlöcher und einen geraden großen Schwanz. Er wird oft mit dem Truthahn verwechselt. keine Hühner erziehe — siehe Kama 82b. Vergl. Mazref §. 25. GA. des Asarja Fano §. 48. Gewöhnlich eins täglich, in langen Tagen auch Zwei. Jalkut Ps. 46. NDTO Nnjra Nin «Bll Ncrai ’J» m!?’ N3“i. Der Genuß der Eier hak bedeutende Folgen. Ketubor p. 60. 7) Wajikra Nabba und Aalkul: j’IN : IN) ’D!’“n, NiDD ^i-UinP Nnna ’Dro “Tn 'ijnnyoi n’3.i\‘ mnn jin1? n^'jiD N’n pp'pn '’nnsN np 3ipDi ’Ndi pn)D in ju’n prpDip Ni’yoi pnV 1’n'?p‘?p3 nny b’i ‘h 'idni ’h mp)D N’m N3.i. 8) Beza, p. 7; Ehulin p. 64; Bechaji p. 143d. Vergleiche Raschbam zu Batra 80. Siehe Kleiu's und Zinanni's Eiersammlung; jedoch die einmalige Vermischung eines Hahnes macht die Eier für ein ganzes Jahr fruchtbar, (vorliegende Einleitung zur Vögelklaffe §~ 5.) 9) Chulin p. 57. und s. v. Aruch unter N^DIü* 10) Sabbat,, p. 106 wo es heißt: l’^ND DinDJI in'?3"l3 blto’. 11) Siehe Chulin c. 3. p. 45. 12) Siehe Ober Oracl) (miN?^) p. 174. 18. 13) Sie scheinen die drNtn des zu sein Brba Kama p. 86. vergl. Bechorot p.' 8.