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Der Orient · 1840-10-31 · 44 (31.10.1840) · p. 687

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
44 (31.10.1840)
Article
Bemerkungen über die in letztverflossenen Jahren erschienenen deutschen Bibelübersetzungen
Date
1840-10-31
Page
687 (sequence 2)
Language
German
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— " I ~7 ir-*~ v»«v VWIVV VIVW rucht zu sehr auf diesen Vorfall zu richten. Besser scheint die Vulgata es genommen zu -haben, et hoc 'per cunctos populos drvulgari, welcher auch drr Engländer folgt: mul tliat it shou't be published occording Io the language of overy peop!e. Efl. 2, 21. Zwei Hofbediente des Königs. Daß man unter Dno nicht immer an einen Verschnittenen zu denken habe, ist aus Gen. 39, 7. 41, 45. ersichtlich, wo ein Dno nicht nur verheirathet war, sondern auch eine Tochter hatte, wie Fürst in der Concordanz bemerkt hat; indessen liegt in unserm Verse nichts, das gegen die gewöhnliche Annahme wäre, ebenst 6, 2. — Est. 2, 9. Zehn Tausend Kikar Silber. Herr Arnheim laßt mit Recht Kikar unübersetzt, denn die gewöhnliche (Übersetzung „Talent" ist immer noch sehr unbestimmt, ja noch unbestimmter als Kikar; denn wir wissen, daß in verschiedenen Landern und Zeiten ein Talent verschieden an Werth und Gewicht war. So war schon das attische Talent von anderm Gehalte als das Euböische. — Est. 6, 6. Wem wird wohl der König verlangen Ehre zu erzeigen, außer mir. Auch die Septuaginta hat d p'/ e\iL Dies ist aber ungenau; denn wohl würde der König auch Andern Ehre erzeigt haben. Haman konnte nur denken, daß der König Niemanden größere Ehre erzeigen werde als ihm, und dies liegt auch in den Worten MO Tn% Dan. 9, 12. Und er hat ausgeführt seine Worte. Nach dem Kcri sollte es der Singular sein. — Dan. 9, 21. Gehüllt in Glanz, Nach der gewöhnlichen Etymologie, welcher euch Fürst selbst in der Concordanz folgte, heißt es „in schnellem Fluges oder „in ermüdetem Fluges Zu der hier gegebenen Interpretation fehlt mir jede Begründung?) — Dan. 11, 20. Der durchziehen laßt den Eintreiber der Abgaben des Reiches. Nach welcher Etymologie bedeutet Tin die Abgaben? Esr. 5, 4. Auch sprachen sie eben so zu ihnen. Da njidn, wie Herr F ü r st selbst angibt in der Concordanz S. 102, die erste Person Pturalis ist, so ist es unbegreiflich, wie derselbe es hier für 3 Pr. nehmen konnte. (Schluß folgt.) *) F)J)D ist Particip Hofal von Ppj), und die zweite Bedeutung dieses Zeitwortes ist: verhüllen, umhüllen (Concord. 801)/ und das Particip heißt also richtig, gehüllt. In Fp't'S ist das Nennwort Fjjp, und die Wurzel also P)]^ wie zu niDy'lD (Glanzpunkte), als transpottirt aus glänzen, zumal diese Bedeutung und die Transposition sich fdjon bei niSyiH stadet. Der AusdruL: gehüllt in Glanz, paßt zum Engel vortrefflich. Bei Tlil, mn ist mein Manuskript von der Redaktion geändert worden. 'Red. Literarische Aualekten. I. Probe aus einer bald!zu erscheinenden biblischen Zoologie V 0 11 Ab raham Baseh, Schulvorsteher in Berlin. a) 1^/ die Wachtel, im Arabischen und Syrischen ebenso, jedoch j. T arg um vfe,1) leitet man von überhäuft sein, weil kein Bogel sich so vermehrt und so fruchtbar ist, als die Wachtel. Die Se law wohnt in Arabien, vorzüglich am rothcn Meere, in Lybicn und Egypten; sie kann nicht gut fliegen, ist sehr für ihre Jungen besorgt, und tragt sie fort, wenn sie Nachstellungen merkt. Sie macht ihr Nest auf dem Felde, in einer Grube aus wenigen Blattern und legt sechs bis sieben weiße, mit rostfarbigen Flecken gescheckte Eier. Gott ließ sie zweimal in großer Menge kommen (Exod. 16, 13. Num. 11, 31. 32. vergl. Ps. 105, 40.), so daß sie eine Tagereise um das Lager herum haufenweise auf der Erde gelagert, und die Israeliten einen ganzen Monat davon gegessen haben (Ps. 78, 26 — 31.). Siehe Sifri zu Nuin. 11, 31. Unter den wird auch der Fasan (Phasiaaus colchicus) begriffen. -) Er hat eine glatte Haut auf den Backen, aber keinen Kamm, sondern einen dunkelgrünen Wirbel und einen purpurfarbenen, kastanienbraunen Körper; man nennt ihn den Goldfasan; bis weilen ist er glänzend weiß, mir schwarzen Sprenkeln, dann heißt er Silber fas an. Er wohnt im Orient, wird aber auch überall in Lustwäldern wegen seines schmackhaften Fleisches^) und seiner Eier gehegt. Sein Nest liegt auf der Erde und enthalt 12 bis 15 Eier, die kleiner als die Hühnereier, ähnlich den Rebhühnereiern, nur daß sie blasser sind. Der Chinesische Fasans ist noch schöner. Der Fasan begattet sich blos des Tages. 5) Der Krametzvogel, Turdus pilaris, 1) Das Targum zu Ps. 105, 40 giebe es durch fPDD wieder z. B. |01'O3 VPN1 ’VW 1'^ d,D'1 W, Der Name Fasan soll von Phafls im heutigen Mkngrelün Herkommen. Siehe Buffon: Naturgesch. der Vögel, deutsch von Martini. Theil 5. S. 203. 21 Siche Soma 75h. riV nDN )bo p'lpl ybut 3'w •fcjn -hyu? in ibNi, p rbo 0D "n jon -0 pn m idn "di Nm©SD nm rbw inton N'ym bow inbn N'byo oi’Ds 'Dl Nnuna nb pDniDh ssevßt. Harmar's Beobachtungen über den Orient 2. Theil S. 437—450 in Fabcrs sechszehnte Anmerk, daselbst. 31 Ver.si. Kiduschin 31, da heißt es: VON1? ijDND BO D^Jin }D m»l |DPD3.; siehe Bergius über die Leckereien. ». G. 160 ff. 4) Der Götze der DT©D hatte nach Icruschalmi, im Aruch 8. v. angeführt, die Gestalt eines Fasan. 5) Bergl. Beza 4. Aus der Begattung des Fasan nn't der gemeinen Henne entsteht das Fasanhuhn. Siehe Buffen V. S. 223 und 233., vcrgl. Kama 55. wo cs heißt: NO Hl D'N'^3 D1131 01©©! ^1.U1N DT NIL' JND ih “IDN,

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