Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1840
- Issue
- 39 (26.9.1840)
- Article
- Qohelet, übersetzt und erläutert von Dr. L. Herzfeld [Rezension]
- Date
- 1840-09-26
- Page
- 615 (sequence 2)
- Language
- German
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uiu 4aw <*cucv|iuyu:iu jv.uyeici -uvw\z$i wu c—— treueste Mluelülierseßungen. 616 hält -yyiy für das Pradicat; nur will Ref. die Parallele aus dem Englischen nicht Zusagen-..-— 2, 20 verbindet H. H. nicht;V mit weil dieses Verbum immer mit p verbunden wird , und die Accerttuation dagegen spricht, sondern übersetzt es mit „trotzt; der Nachweis für diese Bedeutung indessen fehlt. — 2, 25 stlE ist sehr richtig mit „mehr als ich" übersetzt; es ist eine Uebertragung der räumlichen Ausdehnung auf die breite des Genusses. — 3, 11 ist H's. Erklärung gesucht. Oer Sinn scheint dem Ref. folgender zu sein: „Gott gab die Wett so in ihr Herz, als daß sie nicht treffen sollten die Thaten, die Gott geschaffen hat". Der Mensch muß so handeln, wie Gott es haben will. *6 „ohne daß nicht". Der Ecclch'ast scheint es nur aus das hfty abgesehen zu haben, das unnütz ist; die ist von Gott. —3, 16 trennt H. H. mit Recht DipD ytrn.t>on Es ist dieses ganz im Geiste des Ecclesiasten. 3, 17istdie Uebersetzung von 'QW „wägt er ab", nach dem Rabb., sehr ingeniös, und findet sich schon etymologisch entwickelt in Fürst's Concord. S. 1119. — 3, 18 sind beide zur Auswahl vorgelegte Erklärungen wohl geistreich, aber auch gesucht. Eher scheint die Auffassung des Syrers Ijjo?, und nach ihm Houbigant's zu stimmen „daß sie Gott erschuf und sich dennoch zeige". Daß ein N ausfällt, für kommt in Kohelet - vor in und in das He. Besser indessen scheint uns folgende Erklärung: „ich entschied mich in Betreff des Menschen, (nämlich bei dem vorwaltenden Widerspruch), daß sie Gott auserwahlt, und (wiederum) zu.sehen (anzunehmen), daß sie Vieh sind; (19) daß das Loos beider wenigstens dasselbe ist^. — 4, 6 gegen Knobel ist eknzuwenden, daß ohne seine sehr gesuchte Metonomie im Texte eigentlich, nur steht „besser ist wenig Freude, als viel Unglück". H. tragt zu viel hinein, indem er „ruhigen Erwerb" in NM finden will. Der Sinn scheint vielmehr zu sein: „besser ist eine Hand voll (Genossenes oder Besitz) mit Ruhe rc. geschaffen und bereitet; DPÜ und Mp sind Accusativa. — 3, 10 der Conjecturalversuch H's. zu lesen ist nicht richtig; denn erstens ist das W in h&W pleonastisch, und zweitens ist das rin falsch. Doch er stimmt ihm selbst nicht bei. — 4, 14 ist dem Ref. Knobels Erklärung einleuchtender „wenn gleich er in diesem Lande arm geboren ward." Denn in diesem ganzen Abschnitt scheint der Ecclesiast nur „den jungen Manrtt/ im Auge gehabt zu haben. Ueberdies mußte es^ nach H. EM heißen, und die beliebte Verwechselung des Subjects ist ein hartes Zumuthen. — 4) 10. Auch hier stimmt Res. nicht mit H. H. sondern mit Gesenius und Rosenmüller: N'N *HSW blb „qaibus piaefnit, und doch freute sich dns andere Geschlecht nicht mit ihm". — 4, 17. 2NP rc. übersetzt H. H. richtig- „naher ist cs (zu Gott zu gelangen) wenn man gehorcht, als wenn- Lhorm Opfer bringen; denn jene kennen has Böse nicht". — 5, 3 zu D^»EEE ist die Erklärung H's. „in den Thoren ist keine Bereitwilligkeit" wohl' ingeniös; doch kann ihr Rest nicht beisammen; den yBn ist nur der „Wunsch", der wohl in Thoren anzutreffen ist, nur die Thatkraft fehlt; einen Infinitiv aber zu ergänzen scheint hart. — 5, 7. Der natürliche einfache Wortsinn „wenn du Bedrückung der Armen siehst, so wundere dich darüber nicht, denn nur die Großen inspiciren das Recht; ein Großer beaufsichtigt den andern" (denen das Leiden der Bedrückten nicht aufliegt) hat weder K. noch H. zugesagt, weil es nicht in den substituirten Zusammenhang passte; und doch scheint nichts anderes damit gemeint zu sein. -- Die räthselhaften Worte des folgenden Verses lassen keine Beurtheilung zu, und jeder Eommentator kann sie anders auffassen; Ref. Meinung indessen ist folgende: „ein Gewinn für das Land ist es, wenn der König sich dem niedern Stande anfchließt, ihm seine Dienste weiht". Mit Recht aber glaubt er jedenfalls behaupten zu dürfen, daß hier von keinem constitutionellen Könige die Rede sei, wie es etwa klingt, wenn man „den König dem Bauernstand verantwortlich macht." . — 5, 9 EPIK wird nie. mit 2 construirt; man ergänze daher pEE dazu „und wer (es) in Menge liebt." Die letzten Worte dieses Hemistich erklärt H. H. sehr richtig „wird nicht des Ertrages satt." -— 7, 25. ^1 ist die Erklärung H's. „mein Begehr war" ganz vortrefflich; wir hatten indessen Parallelen dazu gewünscht. — Dagegen bedünkt uns es 27 nn^ rinK „auf die Frau" sehr gesucht. — Desgleichen 8, 10 ist die Erklärung zu tmp EipD, das Subject aus p zu suppliren, nicht natürlich. — 10, 1 hat unleugbar H. H. das Richtige getroffen „stinkendes Oehl (so es stinkend worden) bringt giftige Fliegen hervor, also insicirt auch ein wenig Thorheit, Weisheit und Ehre." — 11, 5 erklärt er trefflich, „wenn man über die Richtung des Windes nicht klüger sei, als ein Kind im Mutterleib." — 12, 5. „es grollt der Mandelbaum" finden wir etwas unnatürlich; dagegen stimmen wir zu vs. 6. bei. (Schluß folgt.) Bemerkungen über die in letztverflossenen Jahren erschienenen deutschen Bibelübersetzungen. S. Die Bibelübersetzung unter Redaktion des Dr. Zunz. (Fortsetzung.^ Dt. 1,33. daß ihr sehen könnt. Salomon drückt das Hisil genauer aus „euch zu recht zu weisen." — Dt. 1, 41. und ihr-wäret leichtfertig, wNM. Gut nach