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Der Orient · 1840-07-11 · 28 (11.7.1840) · p. 439

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
28 (11.7.1840)
Article
Aharon Emrich's Commentar zu Ibn-Esras Commentar über die fünf Megillot
Date
1840-07-11
Page
439 (sequence 2)
Language
German
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439 Ayakon EmruH'Z SupercömMntarz.Jbn-Esra's Megitlöt-Cümm. Nachlese zi De. Geig.Bem. 440 noch , sein mehr denn oberflächliches Eindringen in die raumweiten Hallen der metaphysischen mathematischen und naturkundlichen Wissenschaften. Auf das Bestimmteste rechtfertigt diesen Ausspruch der dem Werke gegebener Anhang, betitelt ynbH ^bNDVeine nuu sieben Blatter starke Abhandlung über alle Lheile bcv: Hauptwissen schäften, welche, wie der Vers, ln der Bevorwortung zu ihr anmerkt, nur einen auszüglichen Aufsatz aus seinem damals noch nicht geordnet und vollendet gewesenen eigentlichen Werke bildet. Hören wir, wie sich eine stimmberechtigte Autorität über die erwähnte Abhandlung vernehmen läßt. Mendelssohn sagt in der Einleitung zum 14. Abschnitt seiner Erklärung zu Maim. Milot Higajon: „Bist du Leser begierig,'die Erklärung und den Inbegriff jeder einzelnen Wissenschaft kennen zu lernen, und zwar wie sie seit der Zeit des Lehrers (Maim.) gesegneten Andenkens durch die neuesten Gelehrten an Ergänzungen und sehr werthvollen Forschungen reichlich gewonnen habe, so wende dich zu dem Maamar ha-Madaa, den verfaßte der namkundige Gelehrte ,uydn Arzt/-.R^ A h st,r^o,n^,GM r,i ch^-und.- Key.ntniß. wird fortan demer^Geele' angenehm. ftm.i Anfänglich ^r>ar ich der Meinung, alle honigsüße und liebliche Worte, die sich daselbst befinden dir hier mitzutheilen, da die betreffende Abhandlung gering' an' Umfang, werthvoll an Inhalt ist, allein ", Um so auffallender ist es daher wie ein in Deutschland gedrucktes Werk eines so kenntnißreichen Gelehrten unbeachtet bleiben konnte. Selbst die Neuzeit hat sich in dieser Hinsicht, zwar unschuldiger Weise, aber doch nicht dankbar gegen Emrich bewiesen. Denn sonst würde ja die Verewigung der Eriststellerischen Üeberreste des längst Verstorbenen, durch Gutenbergs welthistorische Erfindung in der hebräischen Officin zu Krotoschin, den Vorrang vor dem Lebenden *V gewonnen haben, zumal da nicht allein Pietät, sondern auch Wissenschaftlichkeit und Verdienst die' Fürsprecher des ehrwürdigen Alten sind! — Aber die Zukunft wird alles aüsgleichcn. Der künftige Biograph Jbn-Esras wird auch unserm Emrich einen würdigen Platz unter den' Commentatoren des betreffenden Koryphäen anweisen, und dem dereinstigen speciellen Geschichtschreiber jüdischer Literatur wird Emrich ein Hilfsmittel sein, die Lücke fehlender bedeutender Persönlichkeiten auszufüllen in jener Übergangsperiode, bis zu dem ereignißvollen Zeitabschnitt, wo die Intelligenz unter Deutschlands Israeliten einen erneuten Schwung gewonnen. S. Mg. *) Zu Krotoschin bei B. L. Monasch ist erschienen 1840 rin Commentar über Ibn^Esra's Erklärung zu Esther von Raf. Fürstenthal^ den wir hier im Sinne haben. / " hi. Nachlese zu Dr. Geigers Bemerkungen im Literaturblatl des Orients Nr. SS. 1) Sabbatai's Worte in Sifte Jcschmim (B. Nesch, Nr. 29) lauten: iTW V VN'D '21- ]H 11*1 ' NIIVN D bv ti'il'D 12'n C3 ' ICöDm ’iöND 'D aV Ffl hpD'nb FpIJD 1&D2 ]")J. Dies kann Sabbatai nicht aus der Luft gegriffen haben, zumal 'er Laalumot Chochma ausdrücklich anführt. In mehreren de.Nossischen Handschriften von unserm gedruckten Büchlein ist als -Vers. Samuel ibn Tibbon angegeben. Vergl. auch Literaturblatt des Orients Nr. ,14, S. 112.^ Da nun dieses Alles Hr. Dr. G. nicht in Anregung, gebracht, und , sonstige Indicien für die angebliche del, Medigo's Annahme, in Jakob Antoli den. Autor des erwähnten gedruckten Büchleins zu sehen, nicht vorhanden sind, so habe ich, wie jeder zugeben wird, wohl Recht, mich auf Sabbatai zu verlassen und den betreffenden Fehler zu rügen. Nuw beruft sich Hr. Dr. G. nachdrücklich auf Taalumot Chochma 1. 9 a, welches Werk nebst Pagina auch Sabbatai citirt. Ich habe aber dieses Werk jetzt nicht zur Hand, um den gehörigen )lusschlag geben zu können. Uebrigens sehe ich nicht ein, warum es seltsam wäre, wie Hr. Dr. G. sagt, „wenn d. M. zuerst in dem Briefe (hebr. und deutsch S. 13) von (Jakob) Antoli spräche und diesen als den Verf. des RuachChen bezeichnet«—worunter er die Kategorieenmeinen soll —, dann aber später (hebr. S. 19 u. deutsch S. 25) neben Gedarim ein Ruach Chen schlechtweg anführe, welches wieder eine andere Schrift wäre". Eben derselbe Umstand tritt ja auch hervor in d. M's Brief bei Anführung des G ibat Ha-More. Weshalb Hr. Dr. G. meine gemachte Emendation bei d. M. unbegreiflich findet, weiß ich mir in der That nicht zu erklären. Ich wenigstens halte sie nicht allein für begreiflich, sondern für höchst wahrscheinlich. Freilich schwören würde ich darauf nicht! Hr. Dr. G. fügt ferner hinzu: „noch mehr, da vor dem crDD noch das Wort vorhergeht". Es kann doch unmöglich hierunter gemeint sein, daß d. M. bei.einer an Seitenzahl so geringen Broschüre, wie Chasdai's Brief, das Beiwort weggelaffen Hätte. Da d. M. selbst dem bedeutungslosesten Erzeugniß, das Epitheton vorletzt (s. hebr. Brief S. 19)l Glaubt aber Hr, Dr. G., daß oder. mjtf. in Verbindung mit sich füglich nicht passe, so antworte ich hierauf, daß man wohl erwähnt findet und sagen kann *-©D 2N2O li. f.«). .'nm “l&D, nenn nnjN IDO □HDTl u. s. w., und so konnte denn auch d. M. dem in besondere Ausgaben häufig edirten. 2rPD das Wörtchen D. hinzufügen. So eben fällt mir die Leseart eines .verstümmelten Wortes ein, welche in Melo Chofnajkm S. 101 vorzunehmen ist , und bei welcher ich mich wohl ebenfalls des Ausdruckes „Augenschein lehren" bedieneu kann. Daselbst wird nämlich unter Ändern eine Stelle aus Minchat Kenaoi S. 180 citirt, wo Iedaja Dedraschi „auch Don ND M

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