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Der Orient · 1840-06-20 · 25 (20.6.1840) · p. 397

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
25 (20.6.1840)
Article
Uebersetzungen der Mischna und des Talmuds
Date
1840-06-20
Page
397 (sequence 2)
Language
German
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397 Uebersetzungen der Mischna und des Talmuds nach Wolf. Lit. Ankündigungen. 398 Beza (Cap. 5. Mischn. 41). Uebersetzung von Surenhus. Christ. Ludovici'S Disputationen werden angeführt von Meelführer in seiner Hist. Literar. de Talmudis \ersionibus §. 7. — 19) IWl, Rösch Ha-Schana (Cap. 4. Mischn. 35). Hebräische Einzelausgabe Franks, r. M. besorgt von Mose ben Abraham. Mit Uebersetzung und Noten und hinzugefügten Excerpten aus der Gemara gab diesen Tractat heraus Henry Houting, dessen Uebersetzung Surenhus beibehielt. Lat. Ausgabe mit Noten von Paul Vinding. Oxford in 4. (vgl. Mcclführer U c. §. 8). Eine handschriftliche Uebersetzung hinterließ William Guise (vgl. Dassov in seinem Inaugurationsprogramm, Wittenberg 1690). Eine deutsche Uebersetzung mit der ganzen Gemara hinterließ im Manuscript Knollen. — 20) rVOyrV Scutnit (Cap. 4. Mischn. 34). Ausgabe mit lat. Uebersetzung und Noten von dem Schweden Dan. Lund. Utrecht 1694. 8. nach der Amsterdamer- Mischna mit dem Commentar des Bertinoro und angehängtem Jom-Tob, woher Surenhus seine Uebersetzung nahm. Neue hebr. Ausgabe v. Hermann van der Hardt. Hclmstädt 1712. 8. zugleich, mit einer Necension des Corpus Talmudicum. Uebrigens ist dieses Buch von den beiden andern, die unter dem Titel rpjJJF) Vorkommen, zu unterscheiden. S. darüber bei dm Anomymen unter rMJT) rte. — 21) nt’iD, Megilla (Cap. 4. Mischn. 32). Uebersetzung von Surenhus. Hebräische Einzelausgabe von Mose ben Abraham, Amst. 450. C. 1690. fol. Eine Uebersetzung mit Noten verspricht Ioh. Wülfer (nach.Meelführer l. c. §. 8). Eine handschriftliche Version hinterließ William Guise nach Dassov im Jnauguralprogramm, Wittenberg 1690. — 22) p&p-IJfiJD, Moed Katon (Cap.3. Mischn. 24). Lat.. Uebersetzung von Surenhus. Uebersetzung in Msc. von William Guise nach Dassov l. c. — 23) Chagiga (Cap. 3. Mischn. 23). Mit lat. Uebersetzung gab.einen Theil des Textes und des Commentars von Bertinoro Christ. Ludovici in den erwähnten 3 Disputationen, Leipzig 1096. 4. Eine andere Uebersetzung von Surenhus in feinem Corpus IMisuhnicum. Ein kleiner Theil des 2. Cap. der Gemara wurde herausgegeben von I. H. Hottinger zu Leiden 1704 in 4. unter dem Titel: Discursus Cemarieus de incestu ereationis et currus opere ex Cod. Chagig'a c. 2. IVJisna 1 petitus, latinitatc donatus, ex probatissimis Hebraeorum H. Salomonis et auctorum Tosafot commentariis illustratus, adiectis simul propriis annotationibus. In der Vorrede sagt der Verfasser, daß er den ganzen Traktat Chagiga ins Lateinische übersetzt habe, doch bedürfe diese Uebersetzung der letzten Feile. Ioh. Ulbmann verspricht eine Uebersetzung nach Meelführer l. c. §. 8.; handschriftl. Uebersetzg. v. William Guise nach Dassov l. c. — Aaron Margalitha, ein Profelyt, verspricht eine lat. Ueberstzg. des ganzen Codex mit dem Commentar des Nasch! und eignen Bemerkuirgen. Eine deutsche Uebersetzung lieferte Knollen nach den Relationes Innoxiau 1714 pag. 773. — 24) Iebammot (Cap. 16. Mischn. 130). Uebersetzung von Surenhus. Excerpte aus der Mischna dieses Traktats in deutscher Uebersetzung von I. Christ. Wagenseil mit einer Abhandlung: de ducendis successive duabus sororibus. Eine vollständige lat. Uebersetzung hinterließ er nach Dassov's Zeugniß im Msc. — 25) Ketubot (Cap. 13. Mischn. 111). Uebersetzung von Surenhus und vor ihm von Ioh. Fried. Faust. Basel 1699. 4., die letztere lobt Owmann in der Vorrede zu Codex C'H'1* Handschriftliche lat. Uebersetzung von William Guise ^nach Dassov); deutsch von Knollen (s. Relationes lnnoxiae). — 26) pANp, Kidduschm (Cap. 4. Mischn. 47). Hebräische Einzelausgabe in fol s. a. Uebersetzung v. Surenhus. Lat. Ueberstzg. in Msc. v. William Guise, nach Dassov l. c. — 27) pA) Gittm (Cap. 9. Mischn. 75). Uebersetzung von. Surenhus. Lat. Uebersetzung im Msc. von William Guise (nach Dassov). (Schluß folgt.) Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [90.] Erk l ä r u n g. L eip zi g im Juni. Ein Correspondent aus Altona in Nr. 5 des Orients schloß seine Mittheilung mit der Bemerkung, daß die Vorsteher in Bezug auf die Emancipationsfrage ihr eigenes Interesse vorwalten lassen, was freilich für dieselben, die seit Jahren für die Emanckpation thätig sind, eine harte Beschuldigung ist. Die Redaction des Orients nahm jedoch um so weniger Anstand diese Beschuldigung aufzunehmen, als der Einsender sich mit Namen Stein nannte. Da sie jedoch erfahren, daß der Name, blos singirt war, um ungescheut eine, solche Beschuldigung ausi sprechen zu kennen, daß ferner diese Beschuldigung wirklich ganz ohne Grund der Wahrheit, sondern blos aus persönlicher Abneigung geschrieben sein muß, so ersucht die Redaktion hiermit den pseudonymen Correspondenten, in diesen Blättern seinen wahren Namen zu nennen und seine Anschuldigung zu motiviren, weil ich sonst ihn als Lügner und Verläumder hier öffentlich erklären, und seine ganze Aussage in Betreff der Vorsteher nur als Lügengewebe und Bosheit ansehcn muß. Redakteur des Orients.

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