Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1840
- Issue
- 12 (21.3.1840)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1840-03-21
- Page
- 191 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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191 Literarische Ankündigungen. 192 Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [39.] In Lemberg bei Jodes Rosen es' ist erschienen und durch jede Buchhandlung daselbst zu beziehen: "SD. n v ö p vs Nim fl VN Vs TH' is D n n d i s i n ’DDnipn '^Nlt^n Pnh lüv p n^D In 4. Preis 1 Thlr. 12 gr. Dieses medicinische Werk des berühmten Mcnmonides, aus 25 Maamarim bestehend,' welches,' nach der eigmenen Aussage Maimuni's in der Vorrede, mit Benutzung der Aphorismen des Hippokrates (Pirke Abukrat), Al- Rasi, Al -Susiund Ben- Meswijah (1D1D, NsIDD) und aus den Schriften Galen's compendiarisch zusammengetragen ist, war noch nie g-edruckt, und die ungenannten Herausgeber haben die Handschrift, wie auch derverstorbeneElieser Landau, Verfasser des Werkes I ad ha-Melech (Commentar zum Werke I ad) bezeugt,. aus Italien erhalten. Smbatai Strim in seiner Bibliographie Gifte Jeschenim undConforti in Seder Ha-Dorot gedenken dieses Werkes als Handschrift in einigen großen Bibliotheken, aber sie, sagen selbst, daß sie es nie gesehen. In dem Briefe des Betirasi (gedruckt in dem Gutachten des Aderet), und bei einigen andern der alten Zeit, werden diese Perakim lobend erwähnt. Zeder dieser 25 Maamarim zerfallt in 'Perakim, die Maimuni aber nicht abscheidet und mehr wie Paragraphen Aussehen. Die arabische Handschrift dieses Werkes liegt in der Bodlejana und im Escurial, die Hebräische bei de Ross i (cod. 354), und erschien in lateinischer Uebersetzung Bologna 1489, Venedig 1497 und 1500. und Basel 1779. Da die letzten drei Maamarim nicht wesentlich zu dem Werke gehör-n, da sie blos über die medicinische Terminologik,.über die Sonderbarkeiten der Uebersetzer aus dem Griechischen, über Zweifel und Einwendungen gegen Galen handeln, so sind sie in der lateinischen Uebersetzung weggelassen. [35.] Bei C. L. Fritzsche ist erschienen und durch jede Buchhandlung zu beziehen: ■ n w b > vn das Leben Moses von Philo, oder über die jüdische Rheologie und Prophetie; ferner Philo's Buch «ber den Deealog, , sowie seine Abhandlungen über Essäer und Therapeuten. Ins Hebräische übertragen von Josef flesch/ gr. 8. br. 20 Gr. [56.] D i e Pesacli-Hagada oder Erzählung von Israel's Auszug aus Egypten. I u m G e b r a u ch e der ' beiden ersten Abende des Mazot-Festes Von Neuem wörtlich aus dem hebräischen Originals verdeutscht. Dritte verbesserte Auflage. , In 8. Preis 8 Gr. Diese höchst splendid gedruckte Ausgabe enthält verschiedene hebräische und deutsche Vorerinnerungen , dann die ganze Hagada, Text in großen Lettern, correkt und mit guter deutscher Uebersetzung gegenüber. Unter den verschiedenen neuen Ausgaben , zeichnet sich vorliegendet r o tz der Nachdrücke an einigen Orten, vortheilhast aus. Ohne Uebersetzung br. 4 Gr. — Bei Parthien gebe ich einen bedeutenden Rabbat. [29.] Bei M. I. Landau in Prag ist so eben erschienen und durch den Unterzeichneten zu beziehen: NNIN' N2 oder Liederfammlmrg aus dem Diwän des Jehuda Hale\ry, mit Einleitung und Anmerkungen VON r Samuel David Luzzatto, Professor am Collegium Rabbinicum zu Padua. In 8. Preis 10 Gr. In der Einleitung Luzzatto's wird die Vorrede des Ibn- Esra'schen Werkes . Schaar Ha-Schamajim mitgetheilt, dann über das Leben des Dichters, über 50 seiner Freunde, denen er Dichtungen gewidmet,/über die Oekonomie des Diwan ausführlich gesprochen. Die Liederprobe H a l ä w y's beträgt 44 am Zahl, der Diwan aber, den Hr. Luzzatto besitzt, enthält 816 Dichtungen, und dieser ist dennoch sehr unvollständig. Velag von C. L. Fritzsche. Druck von I» H. Nagel.