Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1840
- Issue
- 9 (29.2.1840)
- Article
- Lokman's Fabeln hebräisch ... [Nachricht]
- Date
- 1840-02-29
- Page
- 142 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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143 Literarische Berichte. Bitte. schlagen,, die Ansichten des Herrn Hirsch und seine Belege geprüft, und war nicht.wenig erstaunt darüber, wie Herr Hirsch es nur über sich gewinnen konnte, gegen einen solchen tief unter ihm stehenden unkundigen Gegner öffentlich aufzutreten. Herr- Hirsch hat von dem jüdisch -rabbinischen Standpunkte aus, der doch einmal der Standpunkt eines Rabbinen sein muß, wenn er sonst, wie seine Gegner, gar keinen hat, so vollkommen Recht, daß man die Schreibsucht seiner Gegner und ihre Unwissenheit kaum begreift. Jeder unbefangene Leser wird mit Herrn Hirsch übereinstimmen, wenn er sagt: „sämmtliche Ausstellungen des Herrn Fasse! sind nichts als Jrrthümer dieses Herrn, und nur ein Bischen mehr Gelehrsamkeit und Ankündigungen. Anfragen. 144 ein Bischen mehr rabbknisches Wissen, oder ein Bischen sorgfältigeres Prüfen diesem, jüdischen Gelehrten und Rabbinen Seufzer und Bedauern und Kritiken erspart hätte." Möge Herr Hirsch seine Thätigkeit nun dem Anbau unserer Literatur zuwenden, wenn auch nur um die Erbärmlichkeit und Ignoranz seiner Gegner zu vergessen. Bitte. Die Zusendung von Beitragen erbitte ich mir portofrei, da, wenn ich Gebrauch davon macke, ohnehin das Porto vergütet wird. — Honorarbezahlung mit jedem Quartal. —. Jz. in B. möge fortfahren, nur mit Berichten und' lit. Skizzen. — Hrn. Az. diene zur Nachricht, daß ich nur historische oder streng wissenschaftliche Aufsätze aufnehme. Literarische Ankündigungen. , In diesen Ankündigungen werden literarische 'Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [23.] Anfragen. 1) In der allgemeinen Zeitung des Iudenthums (Jahrg. 1839. Nr. 37) war die Nachricht mitgctheilt, daß Hr. Dr.> Zunz in Berlin zu de-Rosses viLionnrio, namentlich zu der H a m b e r g e r 'schen Uebersetzung, einen Supplement erscheinen lassen wolle. Ist ein Supplement der Art erschienen, oder! erscheint gegenwärtig ein solcher? 'Ddcr ist jene Mittheilung blos aus dem Wunsche entstanden, daß Hr. Dr. Zunz eine solche Arbeit übernehme? 2) Bon der Buchhandlung Ignaz Kohn in Breslau war in der genannten Zeitung schon vor einem Jahre das hrbräischc Merkchen rnp von David Sa - mostz als in wenig Wochen'erscheinend angeküKigt. Ist diese Uebertragung des Campe'scheirWerkchens wirklich erschienen, oder gehört es zu den Wesen, die nie das Licht gesehen? 3) Bon Dr. G. Salomo n in Hamburg wurde unterm 25. Juli v. I. in demselben Blatte aus das Erscheinen eines Buches aufmerksam gemacht, das den Titel führen sollte: Schätze aus dem Orient, eine taLmudisch-rabbinische Chrestomathie. Wird eine solche Blumenlefc, deren Bedürfniß gewiß ist, wirklich erscheinen? 4) Herr Dr. Francolm in Breslau hat ein Werk angckündigt, das den Titel führe: „das rationale Judenthum." Ist dieses Buch durch den Buchbandel zu haben? Ein Süddeutscher. [2$.] Bei C. Berger in Leipzig (Ritterstraße Nr. 28) befindet sich eine große Zahl jüdischer, alter Werke zum Verkauf, und derselbe bittet die Kauflustigen / sich in portofreien Briefen an ihn wenden zu wollen. Die Bücher' sind aus der talmudischen, grammatischen, poetischen und rituellen Literatur der Juden, und der Verkaufspreis verhaltiußmaßig sehr gering. Auch zeige ich dem geehrten Publikum ergebenst an, daß ich auch Commissionen von israelitischen Predigten, Ritualbüchern, wie Sidurim und Machasonm u. dg/ besorge, für deren fleißige Versorgung auch die Redaction bürgen kann. Zu Bestellungen von jüdischen oder: mit dem Judenthume zusam-- menhängenden Büchern aller Art bin ich ebenfalls erbötig. Verlag von C. L. Frihsche. [25 ] In Wiln a ist so eben erschienen, und sowohl durch den Verfasser, als auch durch jede Buchhandlung daselbst ist zu beziehen: k c •) n ' n i n y oder kurzer Abriß der russischen Geschichte in hebräischer Sprache, für die israelitische Jugend ' bearbeitet von ML A. €} i n z 1) w r g. Dieser Abriss der russischen Geschichte, aus dem Russischen großtenthcils übersetzt, ist als Programm zu der neueinzurichttnden Schule zu Wilna, an welcher der Verfasser als Lehrer angestellt werden wird. Wie seit Jahren in Deutschland, so erwacht bei den Juden in Rußland jetzt der Sinn und die Liebe zu ihrem Vaterland, welches mit jedem Tage an den Vortheilen der Civilisation zum'mmt.. [26.] Bei Herrn M. I. Landau in Prag sind so eben erschienen und durch den Unterzeichneten in Leipzig zu beziehen: Die Alten Gebete der Israeliten. u e b e r s e tz t .und durch Anmerkungen erläutert von. ML »1. I a n d a n, 8. Preis 18 Gr. Ol'1 nii/ 3SD nj-’B'D nach der Machesor-Ausgabe zu Prag vom Jahre 1792: 8. Preis 4 Gr. " C. L. Fritzscho. Druck von Z. H. Nagel.