Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 28 (1922)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1922)
- Article
- Hauptversammlung des Centralvereins am 20. und 21. November 1921
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 1 (sequence 1)
- Language
- German
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& ff ZeikschM des Ceattalvereins deukfchec Skaatsbörger jüdischen Glaubens. —- - ■: — Erscheint elf mol im Jahre. „<IcniraI Verein deutscher CtaalSbürger jüdischrN Glaubens" bezweckt, die deutschen SracUS« Sllrger jLdischen Glaubenohne Unrerschted der religiösen und politischen Nichtung zu sammeln. uq fle in der tatkräftigen Wahrung ihrer staarSbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung, sowte tn der unbelrrten Pflege deutscher Gestnnung -» vesrärken. (tz 1 der Cayung des Vereins.) xxvm. Zcrhrg. Berlin, Januar Foörmar 1922. Nr. 1/2 des CenLralvereins am 20. und 21. November 1921. Ter Cenlral-Dcreiu hielt nach 2^ jähriger Pause am 20. und 21. November in den Räumen derBne Drith-Logen seine Hauptversammlung ab, die von über 300 Abgeordneten besucht war. Si<f haben im vorigen Heft unserer Zeitschrift in dem Artikel „N a d) der Hanptversa in rn l u u g" bereits einen kurzen Ueberblick über den Verlaus und die Ergebnisse der Hauptversammlung gegeben' nunmehr lassen wir nachstehend den Bericht folgen: 1. V erhandlungstag. Der Vorsitzende, ZuftizraL Dr. Vrodnrtz, eröffnet die Tagung mir folgenden Worten: „Ich begrüße die Abgeordneten der Landesverbände und Ortsgruppen des E.-V. — Wir blicken auf eine Zeit schwerster Arbeir zurück, wir blicken hinaus in eine Zeit schwerster Arbeit. — Es ist für uns eine Freude und Erhebung, dast unserem Ruf eine f o große Schar von Abgeordneten gefolgt ist. Wrr wissen dies um so mehr zu schätzen, als wir leider durch die wirtschaftlichen Verhältnisse genötigt worden sind, an unsere Ortsgruppen und Landesverbände die Bitte zu richten, aus die satzungsgenräße Erstattung der Reisekosten zu verzichten. Wenn trotzdem heute eine so große Zahl von Abgeordneten erschienen ist, wie wir sie noch nie hier begrüßen konnten, so ist dies ein Zeichen dafür, daß die Parole unseres Freundes Holländer, jeder deutsche Jude müsse mobilisiert werden, doch Tat zu werden beginnt. — Ich grüße auch diejenigen, die als Gäste der heutigen Tagung anwohucn, ich grüße insbesondere die Vertreter der