Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1921)
- Article
- Feodor Rosenbaum [Nachricht]
- Date
- 1921-02-01
- Page
- 72 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Cmu deutschen Reich immer ein 1 reu bewährter freund war, der irr jahrzehntelanger Tätigten der Presse und dem J??dent??m????sch.ätzbare Dienste geleistet hat, dringen wir nach' träglich unsre denen C>i?'!c!wü??sche dar. Vinn ist auch Moritz Elmim des Weges gegangen, von denn es leine VüNtebr gidl. einer innerer Besten und Irenes!en. dgie lies nnjtz der 2?nti lemilismus diesen n.tzann ansgewüdll baden, wenn er, der die Bnlde und Giue ielvst war, sieg dem runnpse verschrieb, der das Stigma des Centratvereins ist I - Cr gehörte 51t dem 1 leinen Kreise, der sich ansangs der neunziger Jahre um Vorwitz scharre, und er bat mit nie erlahmendcru Interesse als Vorstandsmitglied der Gruppe x. und xn. uitfore Arbeit gefördert, bis zun? letzten VlugenbliN. lerne innig war sein Denken und Fühlen mit dein Ceulralverein verlnüpstl -- rils schon die Fitriede des Todes sich aus ibn berniedersenkten, beanstragte «?r seinen Sobn, dem Centralverein van seinem Scheiden Mitte! lang zu machen. Sv im l er ge lebt, so ist er gestorben, pflichttreu dis zu m letzten Augenblick. Cbrc seinem dlndenten! Bo. d'.m 27. November 7920 starb der langjährige Vorsitzende unserer Ortsgruppe Lippstadt, Herr Samuel Sosthclm. Wir werden des eisrigen Verfechters unserer Ideen, der die Betämpsung des Antisemitismus zu seiner Lebensausgäbe gemacht batte, stets ehrend geder'ten. Mitte Januar verschied Herr Joseph Nötigen in Elberfeld, der Kassierer der dor°ligen Jrlsgrnvve. ein eifriger Förderer unserer Sache. Xeir tverden ihm stets rin ehrender' VUU>cnfcn bewahre;?. Ec-ttliomtin Brunner. Bt e m s ch eiet h Sab 0 11. (Das?)ieiai des Hochnu.its.) Letztes Wort über den Jndenbaf; und die Inden. Verlag bleues Vaterland. E. Berger n. Co.. Berlin XL. 02. Ansgebend von einer p0pularphi!0s0vhiscde 11 'Untersuchung über das „ 11 r leii" schlechtweg, tuend et sich Brunn? er zu dem Urteil der x’C iU t fem tlcn über die Juden, um im wesentliche?? na chzuw eisen. das; die Ursachen des ungünstigen 'Urteils nicht im Juden und seinen Eigenschaften zu suche!? seien. Judenbas; ist nur ein Sondersalt des allgemeinen Menschenhasses, der wieder aus der egoistischen Vcratklagung der Menschen öu erllürcit ist. Des weiteren untersucht er, warum die Juden der Sünden doch für die Allgemeinheit seien, wobei er freilich an dem wichtigste?? objektive?? Moment, der absoluten BUnoritäjssieiru?ig de?- r^emeiuschasi, vorübergebt. Dafür fällt aber nkaua» l-nistiaes LtzörUein ü-wrdie Mowl der Gesellschaft nnd der vlnbänger des von einem Juden gestistete!? Cbristentrrms ab. und die Parallele zwischen DcnLscbenbasz und .Judenhaß wird ins rechte Licbt gesetzt. Auch das Verhältnis des Judentums zum Bolschewismus findet eine ausführliche Bcbandlnng. Brunner ist keineswegs blind gegen die von den Jude?? im Abwchrkamps begangenen Febler, und er macht ihnen ir:sbesondere der Vorwurf, das; sie, von gleichen egoistischen Gesichtspunkten ausgehend, das Sein?! ten der Feinde mit Schelten zu ertöten versuchen. Auch de?? J.io???sn?us, ..da>- geistige Ghetto", behandelt Bri'nnner. n?rd zwar in st rill ablcbuen.de??? S-i?nie. Cs ist ganz nnnlöglrch. in so lnavvem Nahmen auch?nrr annäl-ernd den üieicht??;e der Geda??ten dieser Broi'chnre anzudeuien, die eine wertvolle Ergä?r;nng ,;n des Verfassers grösserem Werte: „Der Judenban und die Jude;?" bildet. Ihr Wert besteht nicht nur in de??? waS sie gibt, sondern in ihrer Methode, die unendlich anregend wirU und ,znm vlachdenke?? geradez?? zwingt. I)r. F. G. Bsrftet?ondcs Bum ich zu beziehen Durch PHUo Bcrlaq und Vncbbaudlnng G. m, v. H.- Berlin 8^' 68/ LinDenftraße 18. Merr I)r. T h c i M; a / c r schreibt uns mit Bezug auf den Artice! von Berru Pateuwuwajt O. Berzfeld-Berliu „Kameraden und die jüdische Cveriuiaügeseüschaft Berlin" im Oktober-Best 11M unserer chei? ian'ist, dag die Sportplgugeseljslchas! zu ü0 Prozent ans nichtzionistischG! Mitgliedern besteht, und daß die Satzung sich in der Frage des Zionismus völlig neutral verhalte. Schlug der Nedartion: 12. Februar 1921. Der Berliner Auflage liegt eine Verlage der Firrna Vr'udcn-Beilin bei. Verantwortlichmr Redaktion, Verlagu. Inserate: Snndrtus Ör. Ludwig Holländer. Berlin SW 68. ' Rotationsdruck: Möller LBorsl G.m.k.H., Berlin SW 68,