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Im deutschen Reich · 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 39

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
26 (1920)
Issue
Heft 1 (Januar 1920)
Article
Ortsgruppe Berlin-Westen [Nachricht]
Date
1920-01-01
Page
39 (sequence 2)
Language
German
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VermischitzS m sich eine k&psftz DMusswu, in welche« VST ttlem D r. Wiener- BerLi n durch seine Ausführungen Aber deu Grad der Verhetzung den die auLisernirische HschstuL gsZeiügr hat. Lisferr Eindruck machte, feine größere Anzahl neuer Mitglieder war das äußere Zeichen des erfolgreichen Abends. BemmUchtEs. ft) ZNÄeNfHiKdNchLs VAd JAdLNfVSNNdliHHH. Bestraftmg des Nr.. PrrLsr. In der von Dr. Pudsr herausgegebenen Zeitschrift „Der VolksraL" erschien am 26. April unter der lieber-christ „Jüdische Frechheit" ein-Artikel, der sich mit einem V ortrag des Rabbiner Dr. Goldman n, den dieser am 23. März in unserer Ortsgruppe in Got- Lingen gehalten hatte, befaßte. In diesem Artikel war Dr. Goldmann „Jüdische Frechheit, Dreistigkeit und schamlose UeöerheLung" vorgeworfen worden. Wegen dieser Vorwürfe hat Dr. Goldmannr Beleidigungsklage erhoben. Die Verhandlung fand letzthin in Leipzig statt. Einen VergleichsvOrschliLg des Vorsitzenden lehnte Pudor mit dem Hinweise aö, daß er die .beanstandeten Erklärungen voll aufrecht erhalte. Nach längerer Verhandlung wurde Pudsr Zu einer Geldstrafe von 30 M. verurteil:. Die in Frage ksmmLuden Ausdrücke wurden als beleidigend anerkannt. ÄnüssmiLismus m htt TisrLezLichE Hschschule HarlKZwer. Die Studeirtenversammlung der Tierärztlichen Hochschule in Hannover hatte in einer am 25. Oktober v. I. stattgehabten SmdenLerwers.ammlung beschlossen,, daß nur deutsche Studenten mit „deutscher Muttersprache und deutscher Abstammung" wahlberechtigt und wählbar sein sollten. Der Antrag deutscher Studenten 'wurde durch einen Zusatzparugravhen, der wie folgt lautet, ergänzt. „Unter ,deut - s ch e r S L it d e n f versteht man nur solche arischer Äb - st a m nt u n g und nicht jüdischer R e l i g i o n u u d H e r - kunft." Diesem Beschluß wurde seitens des Professorenk ü 11 e g i n m i der Tierärztlichen Hochschule die Äe- KshmigLNg versagt, weil es die Bestimmungen über den Ausschluß der jüdischen Studenten für unzulässig 'hieltt Daraufhin faßte die Studentenschaft folgende Entschließung: „Die Studentenschaft der Tierärztlichen Hochschule hat in ihrer Versammlung beschlossen, Juden von der Wahl zum Studentenausschuß auszuschließen. Die Studentenschaft hat sich davon überzeugt, daß durch ein derartiges Vorgehen: den Juden mehr genutzt als geschadet werde, da dann irämlich die Vertretung der deutschen Studentenschaft ebensowenig wie die einzelner: Studentenausschüsse eine Vertretung der gesamten deutschen Studentenschaft darstMsnwürden. Jnfolgedeflen würde sie als solche auch von der Regierung nicht als öffentliche, rechtliche Körperschaft anerkannt werden. Es wäre damit erreicht, daß der Zusammenschluß der deutschen Studentenschaft, in der die uatwnalaesinnte StudenLenschost die Mehrheit, als'gescheitert anzusehen ist. Damit wäre der deutschen StudLntenschaft die Möglichkeit genommen, in der Frage der Hochschulreform natias nale Arbeit ju "leisten. Aus dieser Erwägung heraus ist die BeO sammlung zu dem Entschluß gekommen, den ß 4 L zu streichen. ^Em KrLrschss Kriegsgericht in Breslau". In seiner Nummer vom 17. Dezember v. I. Leistet sich das „Deutsche Wochenb l a t L", das Organ des Herrn Knüppel-Kunze,' einen frechen An-

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