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Im deutschen Reich · 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 8

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
26 (1920)
Issue
Heft 1 (Januar 1920)
Article
Die Juden im Heer
Date
1920-01-01
Page
8 (sequence 7)
Language
German
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8 Jiri deutschen Reich verbleiben demnach an deutschen Staatsbürge r n j ü d i s ch e n Glaubens, die für d i e K r i e g s - teilnehmer statistisch allein in Frage kommen, etwa 540 060, wobei ausdrücklich bemerkt werden muß, daß diese Zahl hoch st w a h r s ch e i n» lich noch geringer ausfallen dürfte. Wir stellen nochmals das G e s am tergebnis fest: Genaue Zahl deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens unter 540086. Ge naue Zahl deutsch-jüdischer Kriegsteilnehmer— beträchtlich über 160 668. Es ergibt sich daraus also tatsächlich, daß etwa jeder fünfte deutsche Jude, also rund 20 Prozent, an dem gegenwärtigen Kriege teilgenommen haben,ein Ergebnis, das in allen Ehren vor der breiten O effentlichkeit wird bestehen können. Ergänzend fügen wir noch hinzu, daß die Zahl der zu O f - fizieren beförderten jüdischen Deutschen betrug: Positiv genaue Personalangaben festgestellt und ü b e r - -prüft: Preuße« — 908 Bayern 352 Sachsen — 28 Württemberg — 57 Summa 1345. Bei weiteren 846 sind die Ermittelungen noch nicht vollständig abgeschlossen. Man dürfte daher mit einer Zahl von über 2000 bis 2291 rechnen. Mit dem E. K. I sind von deutschen Juden nach den bisherigen Feststellungen, di? aber ebenfalls noch nicht abgeschlossen und teilweise lückenhaft sind, 896 deutsche Juden dekoriert worden. Das E.K.!! haben schätzungsweise gegen 17000 deutscheJuden erhalten. In Ostpreußen allein find kriegsdekoriert 706 Juden gleich 37,16 Prozent, in Königsberg allein 43,47 Prozent, also nahezu die Hälfte aller jüdischen Feldzugsteilnehmer. Das sind die Zahlen, die tatsächlich einwandfrei feststehen und die sich bei dem noch nicht vollständig abgeschlossenen Material nur erhöhen, also für uns verbessern könnten. Die.von der „Kreuzzeitung" angegebenen Ziffern stehen dazu in einem so ausfälligen Gegensatz, daß man schon von vornherein seststellen muß, daß es sich um eine ebenso durchsichtige wie schamlose Täuschung der Oesfentlichkeit handelt. Wer abgesehen hiervon, ergibt allein die Tatsache, daß die amtliche Judenstatistik, bei her der erste November 191.6 als

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