Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1919)
- Article
- 25jähriges Stiftungsfest der Sprevia
- Date
- 1919-10-01
- Page
- 438 (sequence 2)
- Language
- German
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438 Im deutschen Kelch BsTtvLge rvsrdeB wir Lerichterr. Der Eintritt M sLsrr BersarRMlurrgen ist ksAsnl-oZ. Die freie Mörschs BsWhschschuls in Berlin wird ihr drittes Vorlesungsvierteljahr am Montag, den 20. Oktober eröffnen. Das Vorlesungsverzeichnis ist im Sekretariat der Hochschule, jetzt in der Steglitzer Straße 9, Zu haben. Der Gerdts pt FZrLZrXnZ her HarchWerke KKh LechrrZschrr BerNfssrLerr UNtsr den Fuders Zn Düsseldorf hat nt seiner GeneralversamrrrlrmZ seine ReorgümsatiLn beschlossen und eine Neuwahl des Vorstandes vorgeuowmen. Der Verein bringt, um das Handwerk unter den Juden zu verbreiten, Söhne auswärriaer Eltern bei tüchtigen und gewisserchaften Meistern Düsseldorfs unter, deren Handwerk auf der Höhe steht und deren gewerbliche Fortbildungsschulen für feaBen und Fachschulen für die weitere Ausbildung weithin berühmt find. Im Lehrlingsheim des Vereins erhalten die Zöglinge volle rituelle Verpflegung und genießen eine von Modernen und freiheitlichen Grundsätzen geleitete jüdische Erziehung, die das Elternhaus ersetzen soll, Siegen Unterbringung von Lehrlingen wende man sich an den Geschäftsführer des Vereins, Herrn Zeitungsverleger I. Thalheimer, Düsseldorf, Oststraße 13. Auch Herr Rabbiner Dr. Eschelöacher, Düsseldorf, Kasernenstr. 67d, wird gerne Auskunft auf Anfragen erteilen. Zwischen öer FfrLelitzschen GKrtsrSayschul^ Ahl§M- und dem Vorsitzenden des Deutschen K r i e g e t b un b e $] Generaloberst von Heeringen, ist folgendes vom fhieaer&rth in seinem Berbaudsorgan dersskentlichteK Abkommen eetrOffen worden: „Die Israelitische Garteubauschule, Ahlem (früher Israelitische Anstalt zu Ahlem), hat'sich bereit erklärt, einige Plätze für die Waisen von Kriegervereinsmitgliedern gegen eine befUmmie JahresenLschLdigung zur Verfügung zu stellen. Dadurch find wir in die "Lage versetzt, nunmehr auch Kinder jüdischer Konfession in unsere Waisenpflege zu übernehmen, was bisher nicht der Fall war. Die Bedingungen sind dieselben wie bei den evangelischen bzw. katholischen Waisen, insbesondere muß die satzungsgemäße Voraussetzung erfüllt sein, daß der Vao-r bis zu seinem Tode einem Kriegerverein des Bundes augehört hat özw. noch angehört, falls er noch am Leben ist." Vermischtes. Amgerffe Es die Mdrsche Whimlmn§ des AuswZEgerr AmLes, Lie urcker Leitung von Prof. V-Obernheim steht, richten konservative und antisemitische Blatter. Es wurde nämlich folgendes bekannt: Dem ARZwartigen Amte ist von wohlinformierter Seite ein Bericht über die Schäden zugestellt worden, welche die zügellose antisemitische Propaganda dem Ansehen Deuts ch'lan d s im Auslände zufügt. Der Bericht ist an dis zuständigen inneren Behörden weitergsgebrn worden. Dies ist gescheheri, weil der Bericht darauf Giijmerijam machte, daß die antisemitische Propaganda einen ungünstigen Einfluß* auf unsere auswärtigen Beziehungen zu äußern beginne. Anzeichen" daß dies der Fall ist, 'sind auch schon aus dem Auslände gemeldet worden. Man kann cs begreifen, daß solche Feststellungen den Alldenflchea und Antisemiten'unaug-enchur sind. Sie wollen ja durch :irc lldetze ihre Mitschuld am Ausgang des Krieges verdecken und I' ww"u alle Ursache, daß der Oeffentlichkeit die Auslandswirkung ihrer neucsien'antisemitischen Hetze rmLekaunt bleibt.