Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 9 (September 1919)
- Article
- Hauptversammlung des Verbandes der deutschen Juden [Nachricht]
- Date
- 1919-09-01
- Page
- 391 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Vermachtes 391 Jubentums wie Zum Besten fees Vaterlandes tatkräsrige Einigleit'. Ihr sei die HauptverfammLing d-es Verbandes bec Deutschen Juden Kennzeichen . und BüMch-aft! . . Die Tagesordnung der Hauptverfammlunjg und der VersammluMsrauiMi ist noch nicht bestimmt. Eine Vereinigung der „Kameraden" ist unch in Kat t o w i tz gegründet worden. Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr F. Wohl gewählt, zum 2. Vorsitzenden Frl. Wohlgemuth^ zum Schriftführer Alfred "Riefenfeld, zum Kassenwart Herbert Riesenfeld. Verwischtes. Offiziere als Drückeberger. Uns wird folgendes bezeichnenfee DoLumenL übersandt, das einem unserer MÄgliefeer durch! einen glücklichen Zufall in die Hände gebangt ist: Nr. 270 563 P. München, den 25. 10. 18. Kriegsministsrium. Betreff. Kriegsverwendung. In der Etappe, im besetzten Gebiet und in der Heimat ist eine sehr groiße Anzahl von nur garnisonverwendungsfähigen, aktiven Hauptleuten. Oberleutnants und Leutnants verwendet, die nur sehr kurze Zeit während des Krieges an der Front verwendet waren, oder die sich schon lange in ihrer gegenwärtigen Verwendung befinden. Ich bitte, den betreffenden Offizieren eröffnen zu lassen, daß für ihre Belastung im aktiven Dienst bei der Demobilmachung die Gründe, aus denen sie längere Zeit dem Frontdienst entzogen waren, genau nachzuprüfen sein werden. gez. von Hollingrath. Verteilt an alle Kommandeure und Vorstände zur Bekanntgabe an bayer. aktive Offiziere. V. S. d. E. I. d. Chef d. Generalstabs Schröder. Et.-Jnsp. 6. D. Feldp. 402. Ha, Nr. 216/persönlich. Aus -dem Dokument ist zu ersehen, daß aktive Offiziere nach der Anschauung des Bayerischen Kriegsminifteriums sich dauernd oder für längere ZÄt vom Frontdienst gedrückt haben. Das Maren doch sicherlich in feer Mehrzahl nicht jüdische Offiziere. Gedenktafeln für jüdische Gefallene. In Landau i. Pfalz stiftete Herr Hermance Metzger einen Grundstock zur Errichtung einer Gedenktafel, die die Namen der 16 der Kultusgemeinde Landau zugehörigen jüdischen Kämpfer, die im Weltkrieg den Tod für ihr deutsches Vaterland starben, enthalten soll. Diese Tafel wird an der Außenmauer der Synagoge sichtbar für jeden Vorübergehenden angebracht werden als dauerndes Zeichen der Blutopser, die jüdische Eltern und jüdische Jugend im Weltkrieg gebracht haben. Gleichzeitig wurde beschlossen, im Innern des Tempels ein künstlerisches Denkmal zu errichten. Wir glauben, das Vorgehen Landaus den anderen Gemeinden zur Nachahmung empfehlen zu sollen. Es wird hiermit ein Akt der Pietät gegen unsere gefallenen Glaubensbrüder erfüllt, zugleich werden aber diese Tafeln auch eine eherne Sprache reden, die lauter und eindringlicher sein