Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1919)
- Article
- Oberlandesgerichtsrat Dr. Otto Fürst [Nachricht]
- Date
- 1919-07-01
- Page
- 340 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2316602-2316888-2316895--30169-2356182- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
340 Im deutschen Reich OberTeud^Wr'ZHtZWt Dr. OLLs Fürst ist Karlsruhe wmde MM Ssna Ls Präsidenten um basischen Oberlandesgericht ermrrmt. Präsident Dr. Fürst ist MiLAied 'des CenLralvsreius. Herr Ludwig Trier m DarMstadr hat arn 25. Juli seine Goldene Hochzeit feiern können. Herr Trier war viele Jahre im Vorstand der Darm'städsr Ortsgruppe und nimmt noch heute, trotz seinen bald 80 Jahren aktiven Anteil an allen jüdischen DknZen. Der CentralverLm hat dem Jubelpaar herzlichen Glückwunsch gesandt. Irr SPMMnberg, Bezirk Cassel, ist, 80 Jahre alt, unser Mitglied, tz. R. Spangerrthal, gestorben. Er war 44 Jahre lang erster Gemeindevorsteher und hat mit größtem Interesse die Bestrebungen des Eentralvereins unterstützt. BerarrMrLrmgr». Bsrr der K. S.-BerN?Oimg. Auch seit Erscheinen des letzten Heftes hat der K. C. sich wieder um einige Verbindungen vermehrt. Nach NeugründungLn in Hamburg, Cöln und Aachen wurde kürzlich als 25. K. C.- Verbindung die im K. C. renoncierende Verbindung Vineta an der Technischen Hochschule in C h L r l o t i e xt t u x g ausgemacht. Studierende der Technischen Hochschule, die für diese Verbindung Interesse haben, wollen ihre Adresse an die Verbindung, Englische Straße 27, part., einferrden. Dieselbe Adresse haben fortab auch die beiden anderen Berliner K. C.-Verbindungen „Sprevia" und „Silesia". DK SchülerWUPM dW Mischen JW§ndMWirrs in Königsberg Wer deren Gründung und Tätigkeit wir im Juniheft d. I. berichtet haben, ist rmgGmeist rützrsg. In den fünf Monaten ihres BesteAns fanden 40 Veranstaltungen verschiedener Art statt. Die Beteil'iguW war, wie ums aus KöwigAberh geschrieben wird, sehr reg«. An den wöchentlichsn DiskussionsaLenün wunden wertvolle Vorträge gehalten, u. a. Wer Jüdische Geschichte bis zum Ende der Makkabäerschaft, die Entstehung des Christentums, die BergprsdMt und ihre jüdischen Quellen, die Entstehung des Talmuds. Neun Bkoe labende haben stattaefunden. Purim und Pe stach wurden dmch gesellige Abende gefeiert. Da^u kamen jeden Sonntag Wanderungen, in den Pftrrgstferien sogar eine vrertagitze NshruNgstour. Dem Jüdischen Jugend verein selbst, der ebenfalls ersprießliche Tätigkeit entfaltet, sind eine Anzahl neuer Mitglieder -beigeLreken. Rabbiner Or. Vogelstei n hielt einen gut besuchten Kursus Wer jüdische Ethik. Von änderen VoütrLgen seien erwähnt: Prof. vr. D. Lohr: Ueöer Israels MonofheiZmus, Rabbiner Dr. Winter über seine Ergebnisse als Feldgeistlicher, Rabbiner Dt. Vogel stein über P'essachgeb rauche, Dipl. in§. Adler über jüdische Meister in der deutschen bildenden Kunst der Gegenwart, mit Lichtbildern. Außerdem wurde eist Hofmarmsthal- Wend veranstaltet. — Die AM der Vorstandsmitglieder wurde von Z aus H erhöhst Srmhe Mitglieder des Jugendvereins befinden sich leider noch immer in Kriegsgefangenschaft. Verwifchtes. ZiomsEs »nd ArktisemitiSmus. Wie sehr der Antisemitismus die Phraseologie des Zionismus benutzt, mag folgendes erläutern: Herr Theodor Fritsch veröffentlicht in Nr. 375 der „Deutschen Tageszeitung" vom 2. August einen Brief an den Reichswehrminister Noske wegen seiner Angriffs gegen die Antisemiten in der deutschen Nationalversammlung, in dem es u. a. heißt;