Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1919)
- Article
- Die arische Abstammung Liebknechts
- Date
- 1919-02-01
- Page
- 76 (sequence 2)
- Language
- German
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78 Jrn dLuychen Reich ze^ge 'dem Gr. tz o? g e r i ch t Z a d v s? a t en tz e r x n Jacob Ludwig Theodor Reh von feister Ehefrau Caroline Theodore Louise geborener Ä t i b l g gus Butzbach das sechste Kind, eine Tochter, die vierte Tochter, geboren, welche -am sechsten August die Heilige Taufe und darin die Namen Wil'helmine Nat-ali verhielt. Pate war bet Vater d-ss Kindes selbst, welcher nebst mir, dem Pfarrer, der die Taufe verrichtet, gegenwärtiges Protokoll unterschrieben har. gez. Theodor Reh. " -geg. H. L u b w i g. Für Traue des Auszuges: Darm stad t, den IS. Januar 1919. Stempel. Evangelisches Pfarramt Darmstadt. aez. Veite, Pfctrrer." urck TanfsHsiu. Karl Paul Friedrich August Liebknecht, Sohn bss Herrn Wilhelm Phklipp Martin Christian Luibwig Liebknecht, Journalist, hier, und seiner Ehefrau Natalie geö. Keh wurde geboren in Leipzig am 13. August 1671, Erntausend, Achthundert Ein und Siebzig, und in der Thomaskirche .zu Leipzig getauft mn 17. September Hess. I. Bescheinigt auf Grund des Taufbuches fol. 243.' Leipzig, den 7. Dezember ISIS. Das evangelijch-kucherische Pfarramt Zu St. Thomas, gez. Br. S ch rüde r. Stenchel. Paschen, Kirchenbuchführer. Jüdische Flieger iw Kriege. Eines der infamsten Hetzaedichte gegen die Juden, das zu verschiedenen Zeiten bald im Innern, bald in der Etappe, bald sogar in den Schützengräben auftauchre. war in Coupletform üögefaßt, und jede Strophe endete mit dem Refrain „Ueberall 'grinst ihr Gesicht, Nur im Schützengraben nicht". Trotz der scharfen Zensur, die der St'rteg uns bescherte, war es nicht möglich, die Verbreitung dieses den Burgfrieden gröblich störenden und die an der Front kämpfenden Juden aufs höchste verletzenden Pamphlets zu verhindern, nicht einmal einen der Verbreiter legend zu belangen. Jene Verleumdung, daß die Juden in den Schützengräben nicht zu finden waren, will auch jetzt nicht verstummen, trotz den Zahlenmäßig zu belegenden Beweisen * der vielen Verleihungen von Eisernen Kreuzen II. und I. Klasse, -der Beförderungen von Juden zu Offizieren — nicht auf Grund ihrer Verbindungen, Protektionen und ihrer Herkunft, sondern lediglich auf Grund ihrer Tapferkeit vor dem Feind. Aber den antisemitischen Hetzern, die sich jetzt in Flugblättern ganz besonders austoben, kann hundertmal nachgewiesen werden, daß sie lügen; sie werden von ihrem Handwerk nicht lassen; denn es ist ihr Geschäft. Die einen ernähren sich redlich, die anderen ernähren sich unredlich. Sie gehören Zu den anderen. Trotz der Aussichtslosigkeit, den antisemitischen Verleumdern Sittlichkeit und Wahrheit beizubringen, ist es verdienstlich, wenn wenigstens den irregeleiteten Teilen" der Bevölkerung, die in gutem Glauben sich antisemitische Schlagworte aneignen, Gelegenheit g-eboten wird, an der Hand von Tatsachen die Wahrheit lennenzulernen. Darum begrüßen wir