Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1919)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1919-01-01
- Page
- 47 (sequence 2)
- Language
- German
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Büchcrschau 47 Uni ist bk' ^rcifn'it? Blntüberströint utrb niiebt'rrft'lTC'tcii, ihmitten rurtio* iTO'lcr und iTliß-iofcr SBorfolflimg Pwtesticren wir ciqu’it Mk{c 5Trb rechen. Es wird ein ewiger S6)a.ldd fleck in der (beschichte 'dc.s Iii-dentuws blei-den, weiün diejeuäipni, die uns »pi Hessen vermochten, nicht aufsbehen, um int*? Sit 5)ilse ju uifeiu". Dieser Pretest verschweigt, das', Pogrome in nicht minder neradscheu^ mrgswürdiger Form auch in rein magyarischen Gobi« Kn t aus der Tagesordnung sind. Zweitens spricht er nur von russischen :end rinnänichheu Flüchtlingen in längstenischwnrndenen ZieOlen, versclnveigt aber schaiuhast und beschämt das Verhalten der nnmrrischen Inden den gabizischen Flüchtlingen gegenüber in den letzten Jahren und Monaten. Auch die österroichisthen Jadeit weilen cs den an-? den Gremchamilaten nach Wien cvslnchtkten nngaMchen Inden nicht vergelten lassen, was ihre Führer an den Walisischen Flüchtlingen verbrochen Habens Die Nachgier und die Sch-adensrcude ist den Inden durch das biblische Gesetz strengstens verboten. Büch erschau. EricgSpredigtcn von l)r. Hochseld, Rabbiner der jüdischen. Gemeinde zu Berlin. Verlag bau M. Povpelaner. Das Beste, nw.s mau diesen „Lbiegspredigten", die in der Zeel von September 1911 bis März 19t? in Berliner Synagogen gehalten wurdet», nachrühmen la.nn, ist, das; sie auch beute nach lesbar jm!\ nach heute, nachdem alle unsere Dosmuugen, denen auch der Verfasser in tche-n Optiunsnuis sa mannFnachen Llnsdrucl leiht, ziisamlneuoebrochen sind, nach henke, nachdem last alle unsere Anschauiingert über Ursache icnd Fiel des Weltkrieges sich van Grund ans gewandelt haben. Denn was ihnen au ff) jetzt noch Wert gib! und sie über eine cp he me re Tageserscheinnng hrrmns erhebt, das sind die jüdisch.-religiösen (Yedaiücn, mit denen der Redner die wechselnden kriegerischen Er leb ui sie begleitet, die Ereignisse des Tages and spcoio .'ntainnlatia betrachtet. Wenn trotzdem natürlicherweise — und bei welcher literarischen Beröueutiichung ans den ilriegsjahren wäre dies nicht der Fm UV — ruauches darin uns jetzt nacht recht ich sch! es und unhaltbar erscheint, so roolleu wir nur wünschen und Holsen, das; auch die lütteren Gefühle der Entlauschnng über das Wiederaus!eben des Iudem Hasses während der ..grasten Zeit", die diese Reden bisweilen dirrchklingen,- uu§ in einer nicht zu fernen Zutunst als seltsam und fremdartig anmuten wogen. 53. „Mein. Judentum". Die hauptsäch'ichsleu unterscheidenden Merkmale des Jndentuins und des Ehristentums. Für jung und all dargestellt von I s a a c H e r s b e r g , Erstem Lehrer der Synn gegen gemeinde, zu Bromberg. (Leipzig 1918. 5ü'.rlag von M. W. 5i ausmann. Preis 1,20 M.) Was Ferzberg üwllte, geht aus dem Titel klar hervor. lind er hat seine Ausgabe vortresslich gelöst. Wie notweitdig vollstnmleche'Cryristen dieser 5kri sind, sann nicht genug betont tuorben, und Derzbergs 5'üchlein erfüllt alle 5,'ntocderungeu., die man an diese Art. von 5?erössentlHchungen stellen darf. Es tst klar disponiert, und die einzelnen Punkte sind in schlichter, schöner Sprache verständlich dnrchgeiührt. Es ist volkstümlich im besten Sinne: jedermann lanit es mit groger Leichtigkeit begreiwu, und es wird überall, besonders aber bei der Heranwachsenden Jugend. Segen stiften, lieber den Nutzen der Apologetik im Unterricht soll im Binbliel auf Derzbergs Schrift später einmal an dieser Stelle ausführlicher gesnrochen werden. Deute Sei tun: darauf hin gewiesen, das; der Eeutrolverein. überzeugt von der Wichtigkeit dieses Zweiges der Lehre für die Festigung in: Glauben, eine gröbere Anzahl von Eremplaren verbreiten wird. Mit gutem Gewissen kann das Buch empfohlen werden, insbesondere seien die I n g e n d v e r c i n e aller Richtungen darauf aufmerksam gemacht. Es eignet sich aber auch zur Verteilung an Schüler höherer Lehranstalwn und insbesondere