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Im deutschen Reich · 1918-12-01 · Heft 12 (Dezember 1918) · p. 472

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
24 (1918)
Issue
Heft 12 (Dezember 1918)
Article
Jüdische Tapferkeit im Kriege
Date
1918-12-01
Page
472 (sequence 2)
Language
German
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4 72 Im bmtiäKs Reichhalrrr der 7. Ksrnyag-M im tzreresdericht s^rn §l. Oktober errsähnt zu finden. Ich beglückwünsche die 7. Kompagnie und ihren Führer... Fez. Bafitf St^feCkwt&l HmVftrm der II. Gatten § R esett»F elld^-A rtiLeris- Regimenrs Nr. 57 ist, wie Dir trotz AwirgZschluß herrmrheden wollen, im deutschen Heeresbericht dsm 31. Oktober lobend erwähnt worden. Er hatte an der erfolgreichen Abwehr der Part-zerwagcnr „LeiOndLreu Anteil". Brzs- ZeLdLSbe! Hornstein, rin rreuer Glau osnsgen oste, ist der Sohn des irr Cassel Lebenden Nenwers David HorMern. Wie bk sLlAschcV TLLlmLnnen sich g^es.’fdüg stK^chstzen. Mn Herr Bruno Tanz m a ti n nm&ti sich tn der Monarsschrift für deutsche Wiedergeburi „Neues Leben" (Otroöer-GiLhnrd-Hen 1918) gegen Ausführungen im ^Deutschen Bottstum" („ScheidingS-tzefr^), die sich gegen die ssnr «.Bund für deutsch.: BoLkshochschulen" vertretene Arbeit wendeten. Er klagt, im völkischen Lager scheine es Brauch za rasrben, daß jeder seinen Gegenparz habe, und iöhn dann forr: ,,Wenn der nicht unrerzeichnete Verfasser ferner Meinl, Latz tx keinen jüdischen Verleger kennt, der fo mk bei Hake n kreuz-Verlag im Trüben zu fischen verstände (also btr größte Schimpf für smen völkischen Mann!), so will ich darauf, um dm: Spieß um^u'oreheu, nur sagen, daß ich auch keinen kenne, bti fo tsit der Verlag van „Bühne anh Welt" sich seinen neuen Zeirichriftentire! aus anderer Leute Ligen rum ^»ntlehm^. ^Deutsches Bolksrum^ sollte nämlich bk von Pros Adolf Sarwls gepL«nrr neue völkische Zerrung heißen, wie kni$er§eü im Stückchen Schnfttum" dekannlgegeben wurde, zu der auch ich meinen Anteil ge zeichnet habe. Erst Nachträglich ist dann, die Genehmigung dazu eingeholt worden." Der Herausgeber des „Neuen Lebens", ür. Ernst Hüntel, erklärt in einer Zusatzöemerkung, datz tt am Ha len kreuz- Ve r dag in keiner Weife beteiligt fei. ®s%m ALBls ^mdS? om gerabe&a bormien Lntisenririscheir Literarhistoriker, werrdel sich mich das am gesehene FechdlaU, die „Deutsche Literaturzeirun.g", in ihrem Heft vorn 19. Oktober. In einer Besprechung seines Lemkes „Die deutsche Dichtung der ©egerasart* heißt es unter anh»?.rent: „Es fehlt Bartels an Vtelseittareir und Anpasinngsfähigkeit, um andersgearteten Richtungen und Persönlichkeiten, zumal solchen hohen Stils, folgen zu können. Noch fanatischer als früher wird jeder wirkliche oder vermeintliche Jude öer§ranut, fast Seele für Serts persönliche Polemik getrieben. Nach wie vor ist B. nicht sowohl der literarische Kritiker, als der gestrenge Schulmeister, der vor allem über das sittliche Wohlverhülten seiner Untergebenen zu Gerichts fitzt. Dis Gliederung des Stoffes und die Anlage des ganzen Buches find Muster dafür, wie man LZ nicht wachen soll, und das völlig ungepflegte schlechte Deutsch, in dem sich Vordersatz und Nachsatz beständig ln den Haaren liegen und oft geradezu widersprechen, ist auf längere Strecken kaum zu ertragen . . . Bartels ist nun einmal in Gottes Namen weder zum .Historiker noch zum Aesthetiker berufen. Ms Nachlchlagebuch und Zum Vergleichen kann sein Werk wegen seiner stofflichen Fülle für den kritischen Benutzer gelegentlich brauchbar sein, als führende geschichtliche Darstellung kommt es ernstlich kaum in Betracht. Die Bücher von Richard M. Meyer und Soergel, über die B. selbst so hochmütig abspricht, vieren uns weit mehr, und das gleiche gilt von dem nur 120 Seiten füllenden Anhang zu Scherers Literaturgeschichte, in dem jüngst Walze! als wirklicher und in die Tiefe dringender Geschichtsschreiber einen wertvollen Abriß der deutschen Literatur seit Goethes Tode gegeben hat."

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