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Im deutschen Reich · 1918-09-01 · Heft 9 (September 1918) · p. 356

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
24 (1918)
Issue
Heft 9 (September 1918)
Article
Mitteilungen der Hauptstelle für Berufsberatung der Juden
Date
1918-09-01
Page
356 (sequence 2)
Language
German
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356- Jm deutschen Reich Die Vorträge finden, im ZenLralinstitut für Erziehung und Unterricht- Berlin W., Potsdarner Straße 120, statt. S u g e ii b m e t f 5 I a 11 über den Z a h n L e ch n i k e r b e r u s. Als Jugendmerkblatt 8 gelangt das Blatt „Die Aussichten im Zahntechnikerberuf" zur Ausgabe. Der Beruf des Zahntechnikers ist gerade in der gegenwärtigen Zeit besonders aussichtsvoll. Der Ausbildungsgang und die wirtschaftlichen Aussichten werden in dem Merkblatt von sach-- Lundiger Seite eingehend bargelegt. Das Merkblatt ist durch die Ha'u-prsteLe für Berufsberatung der Juden und ihre Zweigstellen in jeder ge-- wünschten Zahl zu beziehen. * Niederlassuugsmögli chkeiren für Äerzte und R e ch t s a n w ä l r e. Aerzten und Rechtsanwälten, die bereit und in der Lage sind, sich fofoxt in kleineren Städten niederzulassen, können durch die Hauptstelle für Berufsberatung der Juden gegenwärtig sehr günstige Niederlassungs- Möglichkeiten, zum Teil mit sehr großer "Praxis, nachgewiesen werden.. Nähere Auskunft durch die Hauptstelle für Berufsberatung der Juden und ihre Zweigstellen. - L e h r st e l l e n i n d e r S e e f i s ch e r e i. Jüdischen Knaben, welche sich dem sehr gesunden und lohnenden See-... fischereiberuf zuwenden wollen, kann geeignete Ausbildung nachgewiesen werden. Die Jungen verdienen zwischen 50 und 60 Mark monatlich bei freier Station. Nähere Auskunft durch die Berufsberatungsstelle in tzanr-' bürg, Hartungstraße 9/11. B e r u.f s b e t a t h u g für Schüler höherer Lehranstalte tu Die Berufsberatung der Schüler höherer Lehranstalten svielt bei der Berufsberatung der Juden eine ganz besondere Rolle, da im Verhältnis zu den christlichen Schülern ein erheblich höherer Prozentsatz der Indenhöhere Lehranstalten besucht. Nachdem durch eine Verfügung des Ministers der geistlichen usw. Angelegenheiten vom 28. März ISIS die Organisation der Berufsberatung an den höheren Schulen von Amts wegen angeordnet - ist, muß auch die jüdische Berufsberatung dieser Frage ihr besonderes- Augenmerk zuwenden, schon um die allgemeine Berufsberatung in geeig-t neter Weise unterstützen zu können. Die Berufsberatungsstelle Groß-Berlin. wird im Herbst dieses Jahres zu diesem Zweck eine besondere Sachverständigenkonferenz veranstalten und voraussichtlich im Anschluß daran Elternabende ins Leben rufen, bei denen die Schiller der höheren Lehranstalten und deren Eltern über die Bedeutung und Wichtigkeit der Frage' der Berufsberatung aufgeklärt werden sollen. Lehrstellen für die Landwirtschaft Die Bestrebungen der Hauprstelle für Berufsberatung haben erfreulicherweise bei einer größeren Anzahl jüdischer junger Leute den Wunsch hervorgerufen, sich dem landwirtschaftlichen Beruf zuzuwenden. Vielfach - scheiterte die Verwirklichung dieser Absicht bisher daran, daß geeignete - Lehrstellen, namentlich mit Rücksicht auf die gegenwärtig bestehenden wirtschaftlichen Verhältnisse, nicht zu beschaffen waren. Dank der Unterstützung, der Ortsgruppen und Vertrauens?!!änner des Cenrralvereins ist es "jetzt gelungen, eine größere Anzahl jüdischer und auch nichtjüdijcher Vorurteilsfreier'Landwirte ausfindig zu machen, die bereit sind, Eleven aufzunohmem- Adressen und nähere Bedingungen sind zu erfahren durch die Hauptstelle für Berufsberatung der Inden und ibie Zweigstellen.

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