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Im deutschen Reich · 1918-02-01 · Heft 2 (Februar 1918) · p. 84

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
24 (1918)
Issue
Heft 2 (Februar 1918)
Article
Jüdischer Religionsunterricht in den Berliner Gemeindeschulen
Date
1918-02-01
Page
84 (sequence 2)
Language
German
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84 Im Deutschen Reich- Ler Minister (Svdqtqmtommm jngesagt bezüglich' der Erleichterung der schwierigen Lage, in der f ü b t s dy e S chu la m ts b ew e rberl sich hinsichtlich ihrer Vorbereitung zur Prüfung für die endgültige Anstellung befinden.' Die Erwägungen sind noch nicht abgeschlossen, da dabei auch die jüdischen SHulamts bewerber autzer« halb Berlins und in gleicher Lage befindliche christliche Bewerber zu berücksichtigen find. Der Verband der D e u t s ch e n I u b e st und her Deutsch-Israelitische G e 7N e i n d e b u n d hatten ihrerseits in schriftlichen und mündlichen Verhandlungen bei dem Minister die übotwendigkeit der Ergreifung von Maßnahmen .in bezug auf die hier erwähnten Angelegenheiten hervorgehoberu Gin Sclxctaxlat für sstfüöische Arbeiter. Zur Wahrung der Interessen der aus dem Okkupationsgebiete nach Deutschland^ eingewanderten jüdischen Arbeiter ist in Berlin ein Sekretariat; für ostjüdische Arbeiter ins Leben gerufen worden. Die Aufgaben des Sekretariats sind: Aufnahme von Beschwerden und Gewährung von Rechtsschutz, Auskünfte über ArbeitsVermittlung, Zuführung her jüdischen Arbeiter an die betreffenden Berufsorganisationen wie überhaupt jede Wahrnehmung ihrer ArLeitsangelegenheiLem Das Bureau des Sekretariats, das seit dem 1. Januar 1918 seine Tätigkeit ausgenommen hat, ist der Generalkommission der Gewerkschaften ungegliedert und befindet sich im Gewerkschaftshaus^ Merlin 80 16, Engelufer 15IV, wohin auch alle Zuschriften zu .richten sind. — Das Sekretariat ist im Einvernehmen mit dem von der „Groß- Loge für Deutschland Ä. O.B. B/tz dem „Hilfsverein der Deutschen Juden" dem „Jüdischen Volksdereirütz dem --Komitee für den Osten" und der „Zionistischen Vereinigung für Deutschland" neugegründeLen „Arbeit er fürs arg samt der jüdischen Organisationen Deutschlands" eingerichtet worden. Die Geschäftsstelle des „ArLeiLersürsorgeamtrZ" befindet sich in Berlin W 8* Französische Straße 49, Der KeichsverbanL für Mölsche Areegsgefangsnenfürsorge Littet in einem Rundschreiben um blnterstützung für seine empfehlenswerte und segensreiche Arbeit, Er verschickt Pakete mit rituellen Lebensmitteln, Büchern und Ritualien Lurchdas neu-. Lrals Auslandan die deutschen Kriegsgefangenen jüdischen, Maubens. Die oberste Leitung des Zentralkomitees des Boten 'Kreuzes hat die Tätigkeit des ReichsverÄandes gebilligt und zu» jg^sagt, sie nach jeder Richtung zu unterstützen. Mir empfehlen unseren Mitgliedern das gleiche. Fürsorge für jüdische Verwundete unb Kranke wird von dem Ken Ingendverein zu Chemnitz in anerkennenswerter geleistet. Die Verwundeten werden in den Lazaretten besucht und mit Liebesgaben und geeigneter Lektüre reichlich! bedacht. Au Herr hohen Feiertagen wurde auch die Fürsorge für die in Chemnitz johnL Auaehörige weilLnden jüdischen Soldaten Kbernommen^ M BLrmffchLes. Mn netter Erzieher, In der Sexta der Realschule eines Städtchens hat ein Lehrer die Jüdischen 'Schüler vortreten lassen und zu den christlichen Schülern gesagt: „Das sind die Kinder von den Eltern, die Euch ö e t r ü g e n u n d b e w u ch ern." Wir mochten hinzEgeNz HM von den Eltern die-fer Mrcher Um mmß&

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