Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1918)
- Article
- Vom inneren Frieden [Rezension]
- Date
- 1918-01-01
- Page
- 41 (sequence 2)
- Language
- German
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BrrHerschau.- 41 behandelt Teheim'raL Prof, Herm a n. rr Cohen „Deutschtum imb Iu-denLum". Die Stellung -dieses bedeuterrd-en. Gelehrten ist bekannt. bekennt sich als Jude, ist aber erfüllt vom deutscher! Geist und für ihn begeistert: „Wir atmen, wir! denken und dichten, arbeiten und schaffen unter dem Schutze und der Leitung des deutschen Geistes. Seine Ehre, seine unaufhörliche Verjüngung» seine unendliche Auswirkung ist die Losung unserer Arbeit. Wir gehen, unbeirrt von aller Anbill, unseren geraden deutschen Weg." Sr ist als Jude so erfüllt vom Deutschtuwl, daß er eigentlich 'von allen Juden .in der- Welt in diesem Kriege verlangtsie sollen sich auf die deutsche -'Seite stellen. Sr stellt das deutsche Volk mit edler Wärme als Jude an eine hohe Stelle: „VielleichtÄ . * wird es einmal nicht zu den geringsten Kronen des deutschen Wesens gezählt werden, baß es seinen Juden nicht nur Schutz-, rechte und Bürgerrechte.verliehen, sondern daß es ihnen auch Anteil am deutschen Geiste, an der deutschen Wissenschaft und Kunst, an deutschem Schaffen auf allen Gebieten, daß es ihnen für ihre Religion selbst, und zwar zum Heile der ganzen Welt, innerlichste Förderung erteilt: daß es in dieser' Liefe vielleicht allein unter allen modernen Völkern, Zwischen diesen beiden Volksgeistern eine Harmonisierung angebahnt hat, für die freilich die Hauptschuld der Dankbarkeit den Juden zufällt." In einer Besprechung des Buches bemerkt dazu der österreichische Abgeordnete Pernersdorfer „Wir aber danken ihm und allen Juden seiner Gesinnung in © © % % © © © © £ £ © © © © © © © © £ % £ © © © © © © © © „D. T." ist auf Grund einer festgefügten Weltanschauung in den Fn'edenstagen und im Kriege immer bestrebt gewesen, dem deutschen Volke zu dienen. Es erblickt seine Pflicht darin, das Wohl des Vaterlandes im Innern wie nach außen hin nicht durch tönende Worte, sondern durch eine klare, wohldurchdachte, in der Kenntnis der Tatsachen begründete Politik zu fördern. Das „V. T." vertritt mit unbeirrbarer Festigkeit den Gedanken, daß dem deutschen Volke das liecht gewahrt werden muß, an der Gestaltung seines Schicksals ieitzunehmen, und daß die unendliche, in allen Volksschichten vorhandene Fülle von Fähigkeiten und Krast für die Verwaltung und Leitung der staatlichen Angelegenheiten nutzbar gemacht werden muß. Die sorgfältig redigierte Handelszeitung des „D. T." hat in den kaufmännischen und industriellen Kreisen sowie bei Privatkapitalisten ihren festbegründeten Nus. Das »V. L." erscheint 2 mal täglich, auch Montags, wöchentlich 13 mal, und kostet M.2»7L monatlich bei allen postanstalien Deutschlands. © © © © © © © © © © © © © © I © © © © © © © © © © © © © © © © © © © ©