Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1918)
- Article
- Der Vorstand des Centralvereins
- Date
- 1918-01-01
- Page
- 4 (sequence 2)
- Language
- German
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Fm Deutschen Reiche 4 tzebelstr. Dr. Max Mainzer, SpezialarzL für Orthopädie, Frankfurt a. M., ReckarsLr. 5. Dr. Josef Lewh, Günterstal bei Freiburg i. Br., Kybfelsemstraße 56. Josef Feiner, Rektor- Hamburg, WenDrotsweg 7. Dr* Julius Lippmann, Rechtsanwalt, Hamburg, Bleich enbrücke. I. Barn H, Fabrikdirektor, Herford i. W, SaniLatsrat Dr. Kurt P a r t f c r, Homburg v. d. H. Kommerüenrat Fritz H o m b u r g e r, SLad-Lrat, Karlsruhe i B., Schloßplatz 1. Geh. MedizinalraL Professor Dr. Hugo Falken hei Königsberg i. Pr., Vorderroßgarten 31. Dr. Felm Gold mann, Rabbiner, Leipzig, König-Johann-^ Straße 17.- I. Ko bürg er, Mathematiker, Lndwigshäfen, Liisztstr. 152.- Dr. Fritz Baro n, Zahnarzt, München, Sendling er Torplatz ßal Professor Dr, Eosmann Werner, Rabbiner, München, Herzog Max Str. Iustizrat E w t l Iosephtha! Rechtsanwalt, Nürnberg, Königstr. 41. Iustizrat 'Salinger, Rechtsanwalt Und Notar, Oppeln O.-S. Dr. Berthold Hase, Rechtsanwalt, Posen, W'ühelmstr. 13. Iustizrat Kirschner, Rechtsanwalt, Posen, Wilhelmstr. 3b. Iustizrat Dr, 'Adolf Lewin, Rechtsanwalt, Stettin, Breite Straße 33. Dr, Gustav Feldmann, prakt. Arzt, Stuttgart, Iägerstr. 13« Syndikus Rechtsanwalt Dr. Ludwig Holländer, z. Z. im Felde, für die Dauer seiner Abwesenheit Stellvertreter: Rechts- Anwalt Erich Boehm, Berlin, Ritterstr. 66. Ä- Die Juden und der moderne Kapitalismus. Don Rabbiner Dr. Wax E s ch e l b a ch e r - Düsseldorf. In manchen Schichten des deutschen Judentums regt sich das Verlangen nach einer neuen Betrachtung des Lebens und ferner Ziele, nach, neuen Idealen und nach veränderten Wegen. Im engeren Kreise hat ein angesehener Glaubensgenosse vor einigen Monaten in viel beachteten und viel bestrittenen Ausführungen verlangt, der Jude dürfe nicht mehr „auf der Stufe eines tzändlertums mittlereu Ranges stehen bleiben". Nicht mehr sollten, wie bisher, „Friedfertigkeit und Eintracht. Arbeitsamkeit und Intellektualität und Wohltätigkeit" im Mittelpunkte der Erziehung stehen, sondern „persönliche Aufopferung, Unerschrockenheit, Mut, Treue und körperliche Ausbildung". Die deutschen Juden müßten ihre Kinder neuen Berufen zuwenden, und unsere Söhne sollten vor allem Offiziere und höhere Beamte werden. Der Jude müsse sich 'lossagen von dem bisher gepflegten „industriellen Typus" und sich dem „heroischen Typus" zuwenden. Wenn fernerhin in weiten Kreisen die Bemühungen einsehen, unsere Jugend vom Handel fernzuhalten mk M der. Land wirtschafte dem Handwerk, dem Be«