Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 11 (November 1917)
- Article
- Eindeutschung und Judenfrage [Rezension]
- Date
- 1917-11-01
- Page
- 474 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2316602-2316864-2316874-2353029--27942-2353150- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
474 Im O.'ülfchcn Ve!H. ,9.Wo'meinend uui so v>ov^iftcubor wirli. £Vr ■umvimantc ,^'cr« faffer null rofnc*vocjj^ zu. den „verbohrten ^lutifcmücn“ gehören, gegen di< or mehrstrH zll. Felde zieht, «r rühmt urall-ches an drn Juden, nur den Lsscr rrm so mehr für sich .str gewinnenwenn er schliestlich die Anden für alles Täebel ru der Welt verantwortlich m<td)t. Der Jude ist ihm „der Mann des Diesseits',' ein ewiger Realist, mehr der Ausnntzer als rer Schassende", der darum den harmlosen, träumenden deutschen Michel ansbcutet., „Was ein ftuve Cö ir t es tut, har immer das Judentum getan und wird als dessen, Verdienst in dluspruch genommen, was aber von Juden gcstmdigL worden ist, wird unterdrückt und geleugnet." Weis; der Verfasser wirklich nicht, dast just das (Gegenteil! der Fall ist! Wie aber mitunter selbst der Lüisrpslanze^ eine heil« same Kraft eigen ist. so gibt uns auch diese Schrift eines argen Feindes eine beherzigenswerte gute Lehre. Der Verfasser sieht ein erneutes wildes Ansleben des Antstemitentums nach dem Kriege voraus — die Warnung ist zu beherzigen. Sr gibt den Inden aber auch eine gute Lehre.- Sie sollen einen „Verein zur Morabischen Entwaffnung des Antisemitismus" bilden.- Sine solche Vereinigung müßte freilich die gesaunte deutsche Juden« heit weit mehr noch als bisher sein. Man lässt denn Juden kein Ulenschliches Nccht auch auf das Mse geltem man kreidet ihm jedes Vergeben doppelt an, als ab nur die ^lutisemiteu ein Anrecht darauf hätten. Die Inden.sollen durchaus ohne Fehl sein — nun wohl: tun wir ihnen den Gefallen! * 2A ❖ ft <\ ft ft ft ft ft A ft ft ft a I ft os ft ft ft ft ft ft ft ft fOßv. fi v $ $ Das „V.T." ist aufgrund einer festgefügten Weltanschauung in den Fricdenöiagen und im Kriege immer bestrebt gewesendem deutschen Dolle zu dienen. Es erblickt seine Pflicht dann, da6 Wohl des Vaterlandes im Innern wie nach außen hin nicht durch tönende Worte, sondern durch eine klare, wohldurchdachte, in der Kenntnis der Tatsachen begründete Politik zu fördern. Oaö „V. TS vertritt mit unbeirrbarer Festigkeit den Gedanken, daß dem deutschen Volke das Recht gewährt werden muß, an der Gestaltung seines Schicksals teilzunehmen, und daß die unendliche/in allen Volksschichten vorhandene Fülle von Fähigkeiten und Krast für die Verwaltung und Leitung der staatlichen Angelegenheiten nutzbar gemacht werden muß. Oie sorgfältig redigierte Han delszeiiung des „Ä. TS hat in den kaufmännischen und industriellen Kreisen sowie bei prioaikapilalisten ihren festbegründeien Ruf. ft ft ft ft ft ft ft ft ft ft OS ft OS ft ft ft ft ft OS ft ft ft ft ft OS ft OS ft OS ft OS ft ---- A Das ,A, T." erschelni 2 mal lä'glW, auch Moniaqs, wschenllich 13 mal, und kosiei M. 2.40 monallich bei allen posianstalien Oeurschiands. ft 0 0 ft ft