Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 11 (November 1917)
- Article
- Die Macht des Judentums
- Date
- 1917-11-01
- Page
- 467 (sequence 2)
- Language
- German
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Derm-schtrs.. 467 SSf-alfcm* wurden. Danach ist die Veröfscujlichung über einen. Ausverkauf erfolgt, che Las Verbot von 'Ausvcrläusen erschien. Die Inserate wurden von der zilsränoigen Z-ussnrstetle durch Stempel für zulässig erklärt. Die Firma ist auch niemals wegen Lebensmittelverteuerung verurteilt worden. Sin bezüglicher, urv, wesentlicher Irrtuur, von erneu: Angestellten begangen, wurde in derselben Viertelstunde gutgemaclst. Iuuuerhin erfolgte, auf Denunziation, eine Bestrafung des „V e r s u ch sch 'Das ser immerhin erwähnt, obwohl der Falt durch die Tatsache, Last der Inhaber des Warenhauses gar .fein Jude ist, für uns gegenstandslos geworden ist — für das antisemitische Blatt wohl auch. Sin sogenannter „Deutscher Volkshochschulbunö" läßt durch sein „Arbeitsamt für eine deutsche Volkshochschule Hellerau bei Dresden" Listen für Geld'ammlungen herumg-hcn. Bei ihrer Anmeldung haben die Mitglieder „nach bestem Wissen und Gewissen" zu erklären, das; sie „kein nichtarisches Blut" in sich baden. Für das Hausieren mit dem Klingelbeutel unter diewr Devise ist die Zeit freilich günstig. Die Alldeutschen und Auti'emilen haben seht gute Zeiten und lassen gerne ihre Münzen springen, wenn dafür nur fleißig crusgeschrren 'wird, Last.'die — pudern hje Kriegsgewinner sind^ Dentschlanös Erneuerung, das war der Gegenstand eines .Vortrags, den jüngst im großen Saale der Philharmonie der Reichstag sab geordnete Iw. Wolfcmng Heine hielt. Palitische Unabhängigkeit, wirkliche Freiheit, tnlturelle Anvcrsehrtheit — so umschrieb der Redner u. a. seine Kriegsziele. In allen Völkern rege sich «Widerwillen gegen Hastgcschrei und nationale Ileberhcbung, die sich von anderen Völkern und Rassen abzuschließen siiche. Aber das sei unmöglich, unmöglich wie t-as jestt verpachte Wiedcrbeleöcn des Antisemitismus. Dieser Krieg habe mit deu militärischen, wirtschaftlichen und geistigen Leistungen der Juden gezeigt, wie notwendig eine.Verbindung von deutschen und jüdischein Geist sei. Neuorientierung. Die Amtsblätter veröffentlichen den folgenden Ministerialerlast: In Erweiterung des Runderlasses vom 10. Rovember 1916 II. 5 2286 — ermächtige ich im Einvernehmen mit dem Herrn Minister für Handel und Gewerbe die Herren Regierungspräsidenten, hinfort auch ungelernte jüdisch-polnische bzwu jüdisch-russis he Arbeiter und Arbeiterinnen, die von der deutscher: Ärbeiterzentrale' Hrr die Belästigung in Deutschland neu angeworben werden, zur Beschäftigung in gewerblichen Betrieben jeder Art und in Bergwerken zuzukassen. Dabei wird ans die Auswahl gesunder, kräftiger und sittlich einwandfreier Leute Bedacht zu nehmen sein, wenn auch die Anforderungen in bezug auf kräftigen Körperbau nicht zu hoch zu stellen sein werden, da die jüdische Bevölkerung des Ostens i n f!o l g e n a t ü r l i ch e r B e r a n l a g u n g und der ,1tni c t cr nd Xy r im g in den t c 1>t# n Jahren m c t ft nur einen schwächlicheren Körperbau aufweist. Derartige Leute werden zweckmäßig in Stellen besckmftigt werden können, für deren Wahrnehmung mehr Intelligenz asts kö.rtze rhichtz Kraft erforderlich ist. Berlin, den 20. .Septornber 1917. Der Minister des Innern^ 8ln die Herren Regierungspräsidenten pp. Rassengeöanke und auswärtige Politik. Eine täglich altdeutsche Forderung lautet: „Bewusste Rassenpolitik muß das Losungswort unserer Zeit werden, besonders bei uns Deutschen« Kassenerstarkung ist Ausdehnung über Freiland zu neuem Wachs-