Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 11 (November 1917)
- Article
- Germanische Freundschaft
- Date
- 1917-11-01
- Page
- 451 (sequence 3)
- Language
- German
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5,Germanifchc Freunbschaft." ^51 Der Verfasser sagt: diesem Blute seid Ihr jtavf genug für alles, f Xvaß Freundschaft fordern kannz 5. Die Enkel der alten Eermanen-Recken stehen Harrd bei Land nm das garmanische Meer in Freundschaft vereint-/ 6. Me Jugend hat die Pflichtz Amschau zu halten nach den anderen germanischen Landern, um in Freundschaft vereint zu werden- Auch in jenen Landern erwacht die Jugend^ Ich erlaube mir^ dazu zu b e m c i* f c n: erwawscrre <52tcufu)cu r-icht verstehen.' geschweige denn halbwüchsige, auf welche jene Phrasen einwirken sollcns 5. Wer kann, selbst wenn er bland, blauäugig, deutsch und' Ehr ist ist, mit Bestimmtheit von sich behaupten, daß er ein Enkel oer alten Germanerr-Recken sei? Ist es ferner wirtlich lvahr, oder ist auch nur die entfernteste Aussicht vorhanden, das; die Germanen harrd b ei Hand in Freundschaft vereint um. das Deutsche Meer herumstehen? Oder ist nicht gerade das Gegenteil der Fall? Eine Reise durch Skandinavien und ein Blick in die besonders vom Mittelstand und der breiten Masse gelesenen skandinavischen Zeitungen dürsten Aufschluß Leben über die Gesinnung der skandi:ravischen Germanen gerade gegen bit gewisse Sorte unter den blond-blauen Derrtschen, mit welchen man leider überall das deutsche .VoU verwechselt 6. Me ldrei . skandinavischen Reiche, ferner Holland, England und die .Bereinigten Staaten sind die niachvmrtscheu Lander, m denen Germanen in großer Zahl wohnen- FH habe gewiß nichts dagegen, wenn unsere Jugend die vom Verfasser gewünschte Amschau halt, ja sogarwenn sie mit allen, auch den nickstgermanischew Landern Freundschaft suchen würde. Eine deutsche Jugend aber, deren Seele und Hirn mit solchen Wahnideen, wie der Verfasser sie -u verbreiten strebt, vergiftet und umnebelt wird,!> wird keine Fremrdschast hervor^anbcrn korrneu aus der Feindschaft der Volker, die wir eben der nämlichen Erziehungsmethode verdanken, die fortzusetzen der Verfasser sich bemüht-. Dieser hat nichts vergessen und aus dem' Kriege auch nichts gelernt. Er weiß nicht, daß wir alle blondblauen * Germanen offen a und heimlich gegen uns haben, nicht» daß man außerhalb Deutschlands