Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 9 (September 1917)
- Article
- Zur siebenten Kriegsanleihe
- Date
- 1917-09-01
- Page
- 337 (sequence 1)
- Language
- German
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3m deutschen Reich« SeWM des keuttalverellis deatscher Staatsbürger jWWea GlaubmZ. - Erscheint zwölf mal im Jzbve. Der „Central - Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" bezweckt, die deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens ohne Unterschied der religiösen und politischen Richtung zu sammeln, um sie in der tatkräftigen Wahrung ihrer staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung sowie in der unbeirrten Pflege deutscher Gesinnung zu bestärken. (§ 1 der Satzung des Vereins.) XXIII. Zahrg. Berlin, September 1917. Nr. 9. Zur siebenten Kriegsanleihe. Noch tobt der , Krieg — zum Glück jenseits unserer Grenzen. Noch hat die Rotte unserer Feinde aus den offensichtlichen Tatsachen die so unbezwinglich sich aufdräugende lieberzeugung nicht gewonnen, daß unser geeintes deutsches Volk nicht zu überwinden, die deutsche Kraft nicht zu brechen ist! Zur deutschen Kraft und ihrer Betätigung gehört aber auch das Geld, das im Grunde nichts anderes ist als aufgesammelte wirtschaftliche Kraft, ials aufgesparte Arbeit, mit der Wundergabe, wieder zur Arbeit zu werden, wieder Kraft auszulösen. Jede Münze, aus unserer Betätigung gewonnen, kann und muß wieder Kräfte in Bewegung setzen. Für Kriegszwec^ aufgewendet, hilft sie Heim und Herd schützen, hilft sie die gegen uns gerichteten Dernichtungspläne unserer Feinde zuschanden machen. Fm Anzeigenteil dieses Heftes sind die auch diesmal wieder besonders günstigen und bequemen Bedingungen dargelegt, unter denen die 7. Anleihe ausgeschrieben ist. Wir brauchen auf diese Bedingungen nicht erst hinzuweisen. Die Angehörigen unseres Centralvereins wird nicht der Geschäftssinn, sondern die Vaterlandsliebe 'zur Anleihe-Zeichnunig führen. Der Gewinn, den sie von ihrer Kapitalsanlage erhoffen, soll ein Gewinn an deutscher Freiheit, deutscher Macht und deutscher Ehre sein. Darum erübrigt sich denn auch an dieser Stelle jede eindringlichere Mahnung zur Beteiligung an der Anleihe. Mehr als jede hinreißende Aeberredung wirkt in unseren Reihen der eigene Herzensdvang, und kein deutscher Staatsbürgev jüdischen Glaubens, der irgendwelche Mittel ausbringen kann, wird der Zeichnungsliste fernbleiben. Redaktion der Zeitschrift „Fm deutschen Reich".