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Im deutschen Reich · 1917-04-01 · Heft 4 (April 1917) · p. 186

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
23 (1917)
Issue
Heft 4 (April 1917)
Article
Der K. C. im Kriege
Date
1917-04-01
Page
186 (sequence 2)
Language
German
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186 Fm be\ii\Q)en NAchä öergischen Kontingents, 9 ihn bayrischen Heere, 2 K. C.er wurdet im -.preußischen Heere zu Feldweb el-Leutnauts befördert) 8 K. E.er gehörten "bei Kriegsausbruch als Offiziere des Beurlaubtenstiandes dem bayrischen Heere an. Das -TDarschau§r jüdische Blatt „Moment" meldet, daß btt Staatsrat sich an die jirdische! Gemeindeverwaltung mit der Aufforderung gewendet hat, sie solle ein Mitglied zum Staatsrat für j irdische Nelig ionsangeleg -e rr fetten abordnen. Darauf ist der Sekretär Kemp n er als ständiges Mitglied m die Abteilung für Nelig ion und öffentliche Bildung zugezogen worden.- Die getauften Juden hn Amt. In einer der letzten Sitzungen des Wiener Gemeinderats sagte Gemeinderat SkarsL, (Sozialdemokrat) bei Beratung der Lehrer-Ernennungen u. A.: . Ich habe auch immer eine heillose Angst, wenn ich höre, daß irgendein getaufter Jude in einem Amt sitzt . . . (Ettürmißche Heiterkeit bei der Majorität und mifc: Wir auch!) wenn ein getaufter Jude in einem Amte sitzt, wd er eine E-rekütiogewalt auszuüben hat, weil dieser getaufte Jude, um seine ObjeMoität zu beweisen, seinen eigenen Nassengenosfen gegenüber die größten RngerLchtigkeiten begeht/ Brreffastelr. Tvilb. B . m. Breslau. In der Abgeordnetenhaus-Sitzung Vom 15. Februar hat der Abgeordnete G^heimr. Cassel klar und eindrucksvoll der Zuversicht Ausdruck gegeben, baß das Entgegenkommen, das der Minister bezüglich gerechter Berücksichtigung der Katholiken bei Beamten-Anstellung zusagte, „für alle Konfessionen" gelten soll, „auH für die jüdische Konfession, die bisher in der höheren Verwaltung überhaupt nicht vertretcn ist." In der Sitzung vom 16. Februar hat der fortschrittliche Abgeordnete Lippmann den Hinweis des Abgeordneten Cassel in Erinnerung gebracht und eine Antwort des Ministers gewünscht. Er schloß: „Ich bin überzeugt, daß es nur dieser erneuten Anregung bedarf, um den Minister zu einer Erklärung zu veranlassen." Der Herr Minister des Innern v. Loebell hat auf die Bede des Aög. Lippmann sehr Ausführlich geantwortet, ging aber gerade auf jene einzige Stelle nicht ein. TV. Tu . . . 9. Frankfurt a. ö. G. Die „verschickten" Juden aus den Aussen besetzten Gebieten Galiziens sind auch von der neuen und demokratischen Negierung Nußlands noch nicht wieder in die Heimat Zurück befördert worden. Fr. J. B : t : n, Breslau. „Getaufte Juden" sind eben keine Inder: mehr, sondern Christen. Ihre Verfehlungen gehen die Juden nichts an — wenn man sHon nicht endlich einsehen will, daß mit dem Verschulden eines einzelnen Juden das Judentum so wenig etwas zu tun hat wie der Katholizismus mit den Vergehungen eines einzelnen Katholiken. U n s c r Verein vollends ist eben eine Verbindung deutscher Staatsbürger „jüdischen Glauben s". Frör. £. B . . . ntt, Hamburg. Die Angabe antisemitischer Blätter, daß Lord Northcliffe, der englische Zeitungsbeherrscher einer Frankfurter Familie Namens Stern entstammt, ist so oft und so gründlich widerlegt worden, daß die Wiederholung nur noch als b e w u ß t e A n w a h r h e i t zu bezeichnen ist. Dagegen ist der englische Minister Sir Alfred Mond wirklich von deutsch-jüdischer Abstammung. Sein Großvater war ein sehr angesehener Kaufmann

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