Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 4 (April 1917)
- Article
- Spenden [Nachricht]
- Date
- 1917-04-01
- Page
- 177 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Vermischtes. 177 In den Mo unten März und April sind folg ende Spenden ein» gegangen: Frau Heinemann, Berlin, Hallisches Rfer 14 30,— M. Gustav Mayer, Schw.-Gmünd, zum Andenken an den Schwiegervater M. Grünsfelder, Crailsheim . . . 100.— „ Schiedsmann Casper, Berlin, Spichernstr. 14, Sühnesache . 15.— „ .Robert Strantz, Berlin, Kommandantenstr, 45 ,. * . .. .; 10.— „ I. Simon II, Bad Türkheim .. 13.— „ S, Philippsborn, Bentschen - 6.— „ I. Heinemann, Düsseldorf t. •>.?. r.v 10.-- „ Jos. Kahn, Düsseldorf . -r- :• z-z- 50.— „ Leopold Grüner, Tirschenreuth - i-r 3.— „ Albert Stein, Schwerte a. W. - .•* . -. -. x.v 20.— „ Georges Goldbaum, Berlin, Lietzenburger-Str, 16.,.-. . 100.— „ Leopold Haas, Schiltrgheim i. Elf., Legat Jacob Haas-Brandeis .. x-z-t-.t-t500.— „ Moritz Louis, Pasewalk . . - i-xr-x« 5.;. r. >. r.:. 10.— „ Israelitische Gemeinde, Seesen .z*t~ r-i 10.— „ A. Traube Berlin, Warschauer-Str. 31 mo 10.- „ Wolfen, Stettin ^.jj. L.._:. r.-T. 10.— „ Immerwährende Mitgliedschaft. Frau Fanny Weil, geb. Herz, Berlin, Spichernstr. 1, Kommerzienrat Arie Goldfarb und Frau, Pr.-Stargard, Siegmund Saling er, Berlin, Vleibtreustr. 27. * Vermischtes. Ltriegsznlagen für die Geistlichen und Rabbiner in Bauern. In der bayerischen Kammer der Abgeordneten bemerkte, im Einvernehmen mit dem Abgeordneten HeD, 1. Vorsitzenden der Zentrumsfraktion, Abg. Oswald (Zentrum) u. a.: „Ich komme nun Mit einigen Worten zu dem Anträge für die Aufbesserung der Geistlichen. Ich möchte ganz besonders auch den Herrn Kultusminister gebeten haben, nicht der notleidenden Rabbiner zu vergesse n. Ich bin von meinen politischen Freunden ausdrücklich zu der Erklärung ermächtigt, daß wir gerne bereit sirchi, hierfür die Mittel zu bewilligen." In einer späteren Sitzung sagte der Abg. Held (Zentrum): „Meine Herren! Rach Rücksprache mit den Vertretern der einzelnen Fraktionen gestatte ich mir den Antrag des Ausschusses zu erweitern und zwar zugunsten der bedürftigen Rabbiner. Ich glaube, ich darf Ihr Einverständnis darüber vorausfetzen, daß die bedürftigen Rabbiner in gleicher Weise an den Kriegszulagen teilnehmen sollen wie die Geistlichen der katholische Konfession und' der protestantischen Landeskirche. Ich möchte den Vorschlag machen, daß in Zeile 5 nach Ziff. III und „Kap. 3 § 1" und dann weiter nach dem Worte Bekenntnisse „sowie an bedürftige Rabbiner" gesetzt wird. Damit dürste das getroffen sein, was wir als selbstverständlich hasten." Der Antrag ist mit großer Mehrheit angenommen. Dem Herrn Abgeordneten Heinrich Held gebührt für sein Eintreten wärmster Dank. Sin vergessenes jüdisches stapital. Im Jahre 1776 während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges gab der reiche jüdische Bankier §2 Salomon der amerikanischen Regierung 660 000 Dollar als Kriegs