Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 4 (April 1917)
- Article
- Adressen der jüdischen Feldgeistlichen
- Date
- 1917-04-01
- Page
- 169 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- chapter
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2316602-2316864-2316868--27031-2352023- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Adressen der Feldrabbinsr.- 169 Adressen der jüdischen Feldgeistlichen. Rabbiner Dr. Chone, Deutsche Feldpost 260. „ Dr. Salomonski, Deutsche Feldpost 666. „ Dr. Lewiu, Deutsche Feldpost 672. „ Dr. Wilde, A.-O.-K. 4. „ Dr. Salzberger, Deutsche Feldpost 679. ,, Dr. Klein, Deutsche Feldpost 96. ,, Dr. Baerwald, Kommandantur Lille. „ Dr. Italiener, A.-O.-K. 7. ,, Dr. Sonderling, Deutsche Feldpost 689. ,, Dr. Sänger, Deutsche Feldpost 308. ,, Dr. Rosenak, Ober-Ost. ,, Dr. Baeck, Deutsche Feldpost 316. ,, Dr. Arthur Lewy, Armeeabteilung Woyrsch. „ Dr. Sali Levi, Deutsche Feldpost 671. ,, Dr. Winter, Deutsche Feldpost 75. „ Dr. Tänzer, Deutsche Feldpost 191. „ Dr. Paul Lazarus, Deutsche Etappen-Inspektion 11. „ Dr. Arnold, Lazarus, Deutsche Feldpost 151. „ Dr. Gradeuwitz, 9. Armee. * Zagada und jüdischer Arbeiterstand. Betrachtung von Richard Ehrlich, z.Zt. im Felde. Anser schönes Passafest haben wir auch in diesem Jahre, von erbitterten Kämpfen umtobt, fern von der Heimat, begehen müssen. Am so sehnsüchtiger suchte unsere Erinnerung das traute Heim auf und die melodienreiche Hagada. Wohl in keinem jüdischen Hause fehlt die Hagada mit ihren schönen Gesängen und ihren Erzählungen vom Auszug der Kinder Israel aus Aegypten, mit den Fragen 'und Beantwortungen Ich habe vielfach Gelegenheit genommen, mit deutschen Juden über die Hagada zu sprechen und gern gedachten wir der oft ganz lustig wirkenden Illustrationen, die sich uns schon in frühester Kindheit fest ins Gedächtnis geprägt haben. Vielfach war auch die deutsche Aeberfetzung des hebräischen Textes in herzlich naiven Reimen gehalten. Ich erinnere mich z. B. der Anmerkung: „Der Sedergebende ganz allein — er wasche sich die Hände rein". Reim dich oder ich freßs dich! — Anzweifelhaft wirkt die Hagada aber dennoch ernst auf das Gemüt der Jugend. Gerade jetzt aber, während des Krieges, erscheint mir eine Stelle der Hagada beachtenswert und zwar die Textstelle: „Awodim hojino“, im besonderen die Erzählung von den Lehm- und Steinarbeiten, wie unsere Vorväter die Städte Pitom und Ramses bauen mußten