Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1917)
- Article
- In Bezug auf Rumänien
- Date
- 1917-01-01
- Page
- 27 (sequence 2)
- Language
- German
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STomfvüM^er^er 27 tftiöfit an! Ein Hoch dem deutschen Reich. ^lu Kühnheit reich» dem. '-Adler gleich» Mög's täglich neu sich stärken. Doch (Volt behüt's vor Klassen haß, Vor Rassenhaß und Massen ha ß And derlei Tenselswecken. Dem Adler gleich will Scheffel uns über alles Niedrige, auch über den Turn: des „Türnrer" erheterr! Bar Türmer ater spottet seines Namens, intern er seine Stimme zugunsten der Rumänen erhebt, die so viel Corcucllatcu auf dem Kerbholz haben." Die Stimme „zugunsten der Rumänen erheben", das wollte der „Türmer" freilich nicht. Seine Voraussetzung aber, daß Rumänien aus antisemitischen (Gründen den Verbündeten in den Rücken fiel» können wir uns gefallen lassen als ein Zugeständnis, daß der Antisemitismus der Vater eines so feigen, tückischen Treubruchs ist. Im Dezember 1916 und Januar 1917 sirrd folgende Spenden eingegangen. 1'. Frau 'Erna Zadig, Berlin . 5,—* 2. Wilhelm Wolf, für verauslagte Adressen, Porti,, Drucksachen und Einkassierung, Hamburg :.3 177,90 ,» 3. Enslein Weilersheirner, (teukönigshofen - 20,— „ 4. Spende des verstorbenen Rechtsanwalts und Notars Siegmund Fließ, FraustadL 500,— „ 5. Josef Rosenau, Düsteldorf.v.,z*;i*:r.* 300,— „ ö. Fr. R. W., Königsberg i. Pr. (Hufen) 30,— „?. Iustizrat Jakob Ortweiler, Meiningen 100,— „ 3. Julius Lcvy, Da^ig . -. 10,— 9. Emil Ielenliewicz, Eassel -. -) 25.— „ . Immerwährende Mitgliedschaft: 1.. Bernhard Easparins, Berlin . . . . ....... 500,— 91L Direktor Hermann Meyer, M.-Sladbach 600,— 4, Korrespondenzen. 7lus hellbromr wird uns geschrieben: Zur Frage der Juden« Statistik hat die hiesige „Neckarzeitung" in längeren und treffenden Ausführungen in ihrer Nummer 200 vom 6. November u. A, gesagt: „Der Reichstag hat nun doch seine „Iutenbebatte" gehabt. Sie hat sich nicht au die vom Zentrum gewünschte Konfessionsstatistik in den Kriegsgesellschaften angelnnpst, sondern <m allgemeine Erhebungen, die durch das Kriegsministerinm angeordnet wurden, um über die fortgesetzten Verdächtigungen gegen die Juden Alaterial zu gewinnen. Der Abgeordnete Dr. Haas aus Karlsruhe hat über diese Fragen mit soviel Freimut als Takt gesprochen. Er ist selber Jude, freiwillig ins Feld gerückt und jetzt mit dem E. K. 7. geschmückter Offizier. Er hat nicht als gekränkter Jute gesprochen, sondern als deutscher Patriot, der g-erechLen Sinn des Arteils und gereckte Methode des Findens verlangt; er hat das gesagt, was der jüdische Frontsoldat empfinden must, wenn er hört, wie jetzt vorne und hinten nach der Konfession abgezahlt wird.