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Im deutschen Reich · 1917-01-01 · Heft 1 (Januar 1917) · p. 26

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
23 (1917)
Issue
Heft 1 (Januar 1917)
Article
Aus Haigerloch
Date
1917-01-01
Page
26 (sequence 2)
Language
German
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r>m -PchIiuKU 9\oid).- ^liobor, hic sich im Kriegsdieuste bcfiuK'it, war' i>cr Besuch überaus ’saiUrciü). -?io Ar suche chic r für war gewiß der Vortrag bcö xHbcnb^: tzDer °l u t e 11 b c r b c u i f m c it 'I u b c it a. m W c 111 r T c Der Bortrageude. der Vorsitzende unserer Ortsgruppe, Herr Wallach, spraci) unge'säbr zwei Stunden über dieses Thema. Cr gab zunächst einen ‘Uebcrblicf über bcu Anteil der deutschen Juden cm früheren Kriegen - insbesondere Freiheitskriege, daun 1S6H, 1860, 1870/71 —. Tn der lanqen 'Zriedenszeit, welche denr WeUtriege voransgiug. zeigte siel) der ^i'utisemilüauus in Dentschland irr seiner venverflichstcnr Torrn in der Behandlung der Juden im deutschen Heere» besonders irr der Ossiziersfrage. Trotzdein drängten such bei Ausbruch des Krieges eine sehr grosse Zahl von jüdischer! Zünglingeu begeistert frei» willig zu den 7sal)nen. IInt so unverantwortlicher ist die Redensart von jüdischer Drückebergerei. Zahlreiche Beispiele d<r Tapserteil jüdijücher Soldaten im deutsches und in den verbündeten Heeren führte der Redner an. Einzelne ch-elbbriese jüdischer Soldaten, die der Redner vorlas. zeigten die heilige Begeisterung für die große *^1 iif^abc, Mut, Tapferkeit, aber auch Be sw ei Buchest und (vottvertränen. Groszen Beifall fanden einige Kriegsgedichte jüdischer Sol» Im feit. Sllueh die vom Kriegsurinisteriurn vorgenammcne szuden» zänlnng erwähnte der Redner und bcrichiete über die belr. ^deiehstagsverhandlttngen. Der Redner sch loh mit der T^-'ststellnng, daß die deutschen Zn den nach wie vor ihre Pflicht erfüllen in dem schweren Kampfe, den das deutsche Volk um sein Dasein führen )uuß. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine Ausführungen- Ortsgruppe 5?tnttgart-Lannstatt. In der gut besuchten MiB glicderversammlung von! 20. Dezember 1616 hielt nach einem einleitenden. vom Vorsitzenden^ Iw. Heinrich Holz erstatteten Gesebäfwberichte Rcnchtsanwklt Steinenstüöppingcn als Gast einen Bortrag über: „steutrawereinsarbeit im Kriege". Seine eingehenden. Darlegungen bewiesen, das; die Wirtsamlcit des E. B.« wie sie sich früher als ersprießlich und heilsam gezeigt hat, so auch jetzt im Kriege ix>it großer Bedeutung ist uuo nach den: Krieg noch notwendiger sein werde. Den. bekannten Erlaß des Krwgsminisleriums, die Tiidenzähluug betr., bezeichnete der Redner unter dern Beifall der Bersamustung als argen hl griff, wenn er Wohl uielst aus bösen Absicht hervorgegangen sei. Wir wollen und sollen uns erben dadurch nicht in der im Kniege vielfältig lwmstefenen guten varerläudstchen Gesinnung wankend machen lassen! Nachdem die vorzüglichen Ausführungen des Redners in der Diskussion noch mehrfach Ergänzung gesunden hatten, wurde die {timnmugs&oU verlaufene Versammlung geschlossen. In unserer jüngeren Ortsgruppe 2Zenöorf-^arnMallen-av hielt am 1, Januar der um die Gründung dieser Ortsgruppe hervorragend verdiente Rabbiner Iw. David, Bochum, einen Vortrag über Gabriel Rießer. Die lebensvolle Erinnerung an Gabriel Rießer, doppelt ersprießlich und aufriehlend in unseren Tacz^lh die uns wiener mm Klnnpf gegen gistige ^lnseindung ausrnfen, übte lebhaften Lindruch. Der Ortsgruppe brachte die Versmirmlung und der mit warmem Beifall aufgenommene Bortrag einen wertvollen Zuwachs an Mitgliedern ein. In bezug auf die Ruiuänien betreffende Notiz des „Türmers auf die absonderliche Vermutung also, die GesnurnngsverwandLschaft mit Rußland betreffs der Juden, die Zn acht vor der Notwendigkeit» den Juden einmal „die Rechne" einräumen zu müssen, habe Rumänien zum schmachvollsten Treubruch getrieben, zum Versuch, den Verbündeten in den Rüchen zu fallen, schreibt uns ein Leser unserer Zeitschrift: „Joseph Victor v. Scheffel schuf einst das folgernde Gedicht:

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