Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1916)
- Article
- Frau Direktor Franka Minden [Nachricht]
- Date
- 1916-05-01
- Page
- 124 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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124 Fm Deutschen Reichs — Frau Direktor Lranka Mn-en hak auch ln diesem Iahr'S am 25. Mai für den von ihr gestifteten „Albert Hirschland- Fonds für Rechtsschutzzwecke" uns einen erheblichen Be* trag zugewendet. In dankenswerter Weise werden dadurch die Lasten erleichtert, die auch jetzt mit der Abwehr der Feinde des Judentums verbunden find^ MS — Spenben. Aus dem Nachlaß des Herrn SimvnMeher-- stein in Berlin erhielten wir 50 M. Herr Ernst Wallach in B erlin übersandte uns Spende von 100 M., Herr Fabrikbesitzer Siegfried Oppenheim in Chemnitz eine von 50 M., Herr I. Hirsch, Berlin - Linkstraße, 20 M. und Herr Nathan Guttmann in Antonienhutte, O.-S., 3 —* Den Spendern Herzlichen Dank! — Auszeichnungen. Anr 22. April ist der Leutnant der Landwehr Walter Callmann in Berlin, ein Sohn unseres Vertrauensmanns, des Vorstehers der Synagogen-Gemeinde Briefen, Julius Callmann, durch die Verleihung des Eisernen Kreuzes I. Klasse ,ausgezeichnet worden. — Der in einem bayerischen Infanterie-Regiment in Würzburg garnisonierende Hauptmann Der Landwehr, Fabrikbesitzer Dr. Max Lehmann aus Berlin» ist zum Mazor befördert worden und wurde durch das König-Ludwig-Kreuz ausgezeichnet. — Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe Bamberg in Bayern, Iac. Treumann sowie Rabbiner Dr. Nathan Bamb erg er in Würzburg haben ebenfalls das König-Ludwig-Kreuz erhalten. — Dem Landesrabbiner Dr. Mannheimer in Oldenburg ist von dem Großherzog von Oldenburg das Friedrich-August-Kreuz am rotblauen Bande verliehen worden. — Herr Oberrabbiner Dr. Netter in Metz wurde in der Plenarsitzung der drei Bezirk'skonsistorien zum Mitglied der Ersten Kammer, des elsässischen Landtages gewählt. :* Der Deutsche Generalanzeiger Carl Sedlatztzks» ein Antisemitenblatt, das in den letzten Jahren nahezu unter Ausschluß der Oeffentlichkeit erschien, wurde neuerdings mehrfach mit dem rotgestempelten Aufdruck versandt: „Wir überreichen Ihnen diese Probenummer auf Veranlassung eines Gesinnungsfreundes und erbitten ^zusagenden Falles Mitteilung, ob Sie selbst bei der Post bestellten oder wir die Zeitung Ihnen senden sollen. Es sollen auch in mehreren Straßen Berlins Exemplare des WNatzer-Plättes verteilt worden sein.