Mannheim
Compact Memory

Im deutschen Reich · 1916-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1916) · p. 35

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Im deutschen Reich
Volume
22 (1916)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1916)
Article
Die Juden im rumänischen Heere
Date
1916-01-01
Page
35 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2316602-2316857-2316858-2350331--25926-2350433
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Korrespondenzen« 35 mib 1V>18 mtcft alle ^naturalisierten Fremden" melden müssen, diedos 10. Vedensj.ahr nicht überschritten haben. Ferner baden sich auch alle jene zu meiden, die nicht naturalisiert sind, jirf) jefct jedoch bco v u m ä. if i f d) e u 2 di lt tz c s erfreuen. Bekanntlich ist die Iaht der naturalisierten rumänischen Inden eine geringe, die große Masse dieser nicht naturalisierten ^nden steht unter „Fremdenrecht" *unb erfreut sich nur eines Schutzes, der ihnen gleiche Pflichten im Frieden wie im Kriege auierlegi, aber nichts weniger bietet als gleiche Rechte mit der übrigen Bevölkerung. Der jüdische Jünglingsverein in Amerika (Voun§ mens kedrev .XsEintion) hat einen Auszug ans einem in der Ianuar-Rummer seiner Zeitschrift enthaTiencn Artikel verbreitet, den Arthur Brisbane unter dem Eindruck einer oeutschfreundlichen Massenversammlung verfaßt hat. In diesem uns von einem Frankfurter Mitgliede übermittelten Flugblatt gibt Brisbane der Hoffnung Ausdruck, daß. die unterdrückten und verfolgten russischen Juden durch die Aebertragung der russischen Herrschaft auf die aufgeklärte und wohlwollende deutsche Regierung die ersehnte Befreiung erhalten. Wenn für Polen und andere unterdrückte Bevöikerungsteile Rußlands von der mittelalterlichen Grausamkeit erlöst, der Weg zum Fortschritt, zur Bildung und Aufklärung frei würde, werde dies ein großer Gewinn für die Menschheit sein. Daß Rationen, wie England mit dem barbarischen Rußland gegen Deutschland verbündet bleiben sollten, das allein die Kosakenüberflntung einzudämmen vermöge, sei ganz widersinnig. Jedermann müsse einsehen, daß die Rußland in dem jetzigen Krieg durch Deutschland erteilte Lehre die Kultur fördere. Ein Land, dessen Bevölkerung nicht lesen lernt und nicht denken darf, sei auf die Dauer nicht zu verteidigen. * — Das Kuratorium 6er Israelitischen Erziehungsanstalt Ahlem hielt am 12. Dezember in Hannover eine Sitzung ab, in der zunächst der Vorsitzende, Iustizrat Dr. B e rend, der beiden Lehrer und der zehn ehemaligen Zöglinge der Anstalt gedachte, die der der Verteidigung des Vaterlandes den Heldentod erlitten haben. Die Verdienste der beiden gefallenen Lehrer wurden von dem Landrabbiner vr. Gronemann besonders hervorgehoben. Direktor Silberberg schilderte den gefallenen ehemaligen Zögling Fritz Meyer, der für * sein tapferes Verhalten schon im Anfang des Krieges durch das Eiserne Kreuz II. Klasse und später auch noch durch das Eiserne Kreuz I. Klasse ausgezeichnet wurde. Nachdem der Bericht des Vorstandes sowie die Rechnung des Jahres 1914 und der Voranschlag für das Jahr 1916 genehmigt worden, erfolgte die Wiederwahl der nach der Reihenfolge ausscheidenden Mitglieder des Kuratoriums und die Zuwahl der Leiden gefchäftS« führenden Mitglieder des Berliner Ortsausschusses, des Herrn Handelsrichter Berthold Kirstein und des Herrn Max Rosenbarnch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.