Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- Heft 5-7 (Mai 1915)
- Article
- Beförderungen [Nachricht]
- Date
- 1915-05-01
- Page
- 130 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Hanau 1× ep/1047937
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130 Im deutschen Reich. freiwilliger ins Feld zog, wurde ebenfalls zum Leutnant befördert; ferner der Kriegsfreiwillige Hans L e r O i .aus Hanau, der nur 17 Jahre zählt. — Immerwährende Mitgliedschaft. In Anerkennung der Verdienste des Herrn Sartorius Rhein hold in Hannover, der im Vorstand der dortigen Ortsgruppe mit Rat und Tat für unsere Ziele wirste, hat der Vorstand des Centrälvereins beschlossen, den Dahingeschiedenen als immerwährendes Mitglied in den Listen zu führen und dadurch sein Andenken bleibend zu ehren. — Zum immerwährenden Mitglied des Centrälvereins ist auch der am 21. Januar d. I. in München verstorbene Kaufmann-, Herr Leopo l d G u g g e n h e i m e r , ernannt undsein Name ebenfalls in die Gedächtnistasel zur dauernden Erinnerung eingetragen worden. — Ferner ist der Sohn des um den Centralverem hochverdienten Herrn Stadtrat Panofsky, Hans P anofskh, der als Einjähriger Unteroffizier und Offiziers -As p ira nt das Eiserne Kreuz 2. Klasse erwarb, im April aber für das Vaterland den Heldentod auf dem Schlachtfelde fand, den immerwährenden Mitgliedern angereih^ worden. * — Frau Direktor Frankcr Minden hat auch iu diesem Jahre am 25. Mai für den von ihr gestifteten „Albert Hirschland^ Fonds fü r Re chts s ch u tz z w eck e" uns einen erheblichen Beitrag zugewendet und damit in dankenswertester Weise die Lasten erleichtert, die uns der Kamps gegen die Feinde des Judentums auch jetzt leider auferlegt. ❖ — Jubiläum. Am 22. April d. I. feierte Herr Professor vr. Guttmann, Rabbiner in Breslau, seinen 70. Geburtstag. Der Centralverein verehrt in diesem wackeren Kämpfer für das Recht und die Ehre des Judentums einen langjährigen getreuen Mitarbeiter, dem er noch viele Fahre Gesundheit und Leben zum Segen von Judentum und Deutschtum wünscht. — LiebestätigteiL. Ein Mitgliedunseres Vereins, das zurzeit im Felde steht, Herr E. W., st. F. M., übersandte uns 60 M. mit der Bestimmung, sie für d urchden K rieg n o tl e i d end e j ü d i s ch e Familien zu verwenden. Die 60 W. wurden von uns dem Kriegs Hilfsausschuß der Jüdischen Gemeinde Berlin übermittelt, der im Sinne des freundlichen Spenders wirst. Derartige Spenden sind wir bereit, jederzeit entgegenzunehmen und wunschgemäß zu verwenden»