Mannheim
Compact Memory

Im deutschen Reich · 1915-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1915) · p. 46

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Im deutschen Reich
Volume
21 (1915)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1915)
Article
[Nachricht]
Date
1915-01-01
Page
46 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2316602-2316851-2316852--25270-2349515
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

deutschen Reichs — €iu A r z t i n dein Amt Westerstede in Olderlburg teilt uns -mit, daß er in nächster Zeit seine einträgliche Landpraxis auszugeben beabsichtige. Auf Wunsch teilen wir den Reflektanten seine genauere Adresse mit. •fc Bücherschau. Drei gottesdienstliche Vorträge, aus Anlaß des beginnenden Völker» krieges gehalten in der Synagoge zu Bamberg von Rabbiner Dr. A. Eckstein. Der /Ertrag wird der städtischen Fürsorge und dem Roten Kreuz zugewendet. Einer dieser stimmungsvollen Vorträge schließt mit den Worten: „Ans ist es, als hörten wir auch heute die Stimme des Herrn, der das deutsche Land mit der Verheißung tröstet: Halte zurück deine Stimme vom .Klagen und deine Augen vom Weinen; denn es gibt einen Lohn für dein Wirken und eine Hoffnung für deine Zukunft, und zurückkehren werden deine Söhne in ihre Heinrat/' Die grotze Zeit inr Spiegel ernster Tage. Ansprachen, gehalten in der Synagoge der Glockengasse in C ö l n von Rabbiner Dr. Ludwig R o s e n t h a l. Der Ertrag ist für die Kriegshilfe bestimmt. Cöln 1914. Im Selbstverlag des Verfassers. Die ergreifenden Ansprachen Klingen aus in den Schlußworten von Hannas Gebet: ,„Der Herr bewahrt die Schritte seiner Frommen, dieweil die Frevler in der Finsternis vergehen, denn nicht Lurch seine Stärke siegt der Mann .... Der Herr richtet die Enden der Erde, gibt Macht seinem König und erhebt das Horn seines Gesalbten." SUx'hen unö Toö. Predigt von Rabbiner I)r. H. A u e r b a ch in Elbing, gehalten zur F-eier des 100 jährigen Bestehens des israelitischen Krankenpflege- und Beerdigungsvererns in Elbing. Auch in dieser Predigt klingen rührende Drostesworte der Heiligen Schrift wieder, wie z. B. die herrliche Ermutigung: „Mögen die Berge weichen, die Hügel wanken, meine Liebe aber wird niemals von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken." Die Alexander: und Fannx Linronsche Stiftung zu. Hannover, ihre Ziele und ihre Arbeiten von 1907—1914. Von Syndikus Dr. E u gen K a tz,, Hannover. Juni 1914. Diese Programmschrift wird manchen jüdischen Eltern willkommen sein, deren Söhne sich dem landwirtschaftlichen Beruf: zuwenden wollen, der nach der Beendigung des Krieges voraussichtlich eine erhöhte Bedeutung für unsere Kreise gewinnen wird. Dcr Begründer der Simonschen Stiftung war von dem Gedanken erfüllt, daß die Betätigung von Juden in der Landwirtschaft als eine Wenschheitsfrage angesehen werden müsse, aber als eine solche, die nur zu lösen sei, wenn es gelinge, der Jugend die notwendigen körperlichen Fähigkeiten und die geeignete Geist esrichtung ins Leben mitzugeben. Konsul Simon hat zu diesem Zweck die Anstalt Ahle m ins Leben gerufen: ferner wurde durch seine reiche testamentarische Stiftung, die zwei Jahre nach seinem Tode die landesherrliche Genehmigung |cm&, im Jahre 1909 die Erwerbung der Gntsh err s chm ft S t einh o r st ermöglicht, die seitdem jungen Israeliten eine gründliche landwirtschaftliche Ausbildung ermöglicht, ihnen auch Lehrstellen in Gutsbetrieben und Bauernwirtschaften zu verschaffen sucht. Als Endziel dieser Ausbildung wird au eine spätere Selbständigkeit der jungen Leute aus eigener Scholle gedacht. Es ist bereits "durch die Simonsche Stiftung der Erfolg erzielt worden, daß die in Stcinhorst nach landwirtschaftlich-pädagogischen Grund-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.