Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- Heft 10-12 (Oktober 1914)
- Article
- Kriegspredigt für alle deutschen israelitischen Soldaten [Rezension]
- Date
- 1914-10-01
- Page
- 415 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2316602-2316841-2316850-2349221--25148-2349331- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
, Bücherschain 415 Bücherschau. — Kviegspveöigt für alle deutschem israelitischen Soldaten. Von Rabbiner Dr. David L c i m dörfer - Hamburg. Die warm empfundene Feldpredigt des bekannten Hamburger Rabbiners und Predigers schließt mit dem Gebet: „Hilf, o hilf unfern deutschen Waffen zum Siege! Diese Waffen wollen nicht freventlich Blut vergießen, nein, sie wollen der Heimat geliebte Scholle, Eltern und Kinder, Weib und Kind und alles was uns teuer, schützen; sie wollen deines Gottes Thron Bestand: Wahrheit, Gerechtigkeit und sittliche Tugend! Sie wollen die geistigen Güter aller Welt erhalten! Vater droben, o hilf uns!" Von dem Generalkommando des 9. Armeekorps (v. Roehl, General der Artillerie in Altona) und dem regierenden Bürgermeister Dr. Predöhl in Hamburg gingen für die Einsendung der „Kriegspredigt" dem Verfasser ehrende Dankschreiben sowie^das Ersuchen zu, weitere Exemplare behufs Verteilung an die im Felde stehenden oder noch in Hamburg und Altona befindlichen Soldaten jüdischen Glaubens einzureichen. ' —- Eine andere von demselben Verfasser am Reujahrsfeste gehaltene KriegspredigL „Deutschland und Israels L i e d" ist auch von Glogaus Buchhandlung verlegt. Der Ertrag fließt dem „Roten Kreuz" und der „Kriegshilfe" zu * — „Der Herr ist mein Licht." Von Dr. S. Silber st ei i n, Großherzog!. Landesrabbiner. (Preis 30 Pfennig. — Der Reinertrag ist für das Kriegshilfswerk bestimmt.) _ Diese am Vettage in der Synagoge zu Schwerin gehaltene Predigt knüpft an das Wort des Psalrnisten: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich Inich, fürchten, der Herr, meines Lebens Schutzwehr, vor wem sollte ich erbeben" ermutigende und tröstende Betrachtungen, sowie Ermahnungen, in dieser ernsten Zeit die Ausübung von Liebeswerken als höchste Pflicht zu betrachten. Ariegsxredigten gehalten am 21. und 23. September 1914 in der Hauptsynagoge zu Karlsruhe von Dr. M. Appel, Stadt- und Konferenzrabbiner. Kommissionsverlag von A. Bielefelds Hofbuchhandlung 1914. Preis 30 Pfg. (Reinertrag für das „Rote Kreuz".)