Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- Heft 9 (September 1914)
- Article
- Krieg
- Date
- 1914-09-01
- Page
- 338 (sequence 2)
- Language
- German
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338 Fm deutschen Reich. Was die serbische Mordlust zunächst begann, .Von russischer Tücke beflügelt. Was die fränkische Rachgier förderte dann Hat die Hinterlist Englands besiegelt. Uns den Kamps zu bieten, ein jeder allein, Getraute sich keiner zu wagen; Zu schimpflichem Wirken im trauten Verern: So konnten sie schnell sich vertragen! Doch eines vergaß jener Feiglinge Schar — Und das wird ihr sicheres Verderben —, Daß ja nie unser Mut noch gebrochen war, Den die Väter uns immer vererben. Wenn die ganze Welt voller Teufel war', Wir würden sie alle verjagen, Da wir einig sind, ein Volk, em Heer, Und in Liebe und Treu uns vertragen- Ia, wir stehn zueinander! Verschwunden ist Jeder Unterschied, wo er bestanden; Ob hoch oder nieder, ob Iud' oder Christ- Ein Volk nur in all unfern Landen! Wir kämpfen zusammen für Kaiser und Reich, Zusammen die Neider wir schlagen: Durch Kampf zum Sieg! Und Streich auf Streich! Durch Kriegsnot zu ruhigen Tagen! S2& 8.