Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 18 (1912)
- Issue
- Heft 11 (November 1912)
- Article
- Paris
- Date
- 1912-11-01
- Page
- 410 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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410 f\-i deutschen 9\i'ui>. gleichen Angelegenheit erfahren hätten, daß jedes Bemühen Frankreichs unangebracht sein würde. Daß bei den jetzigen politischen Verhältnissen die französische Negierung den russischen Bundesgenossen kein Mißvergnügen bereiten will, ist verständlich, früher oder später werden aber andere Großmächte sich über eine gemeinsame Vorstellung verständigen, der sich Rußland nicht länger mit der unzutreffenden Ausrede entziehen wird, es könne ausländische Juden nicht anders behandeln als die eigenen russischen Juden. * VereinsrmchrichLen. Am Buß- und Bettag, den 20. November d. I., findet in Düsseldorf in Anwesenheit des Herrn Cen tr a lv erein s-V orsi tz end en, Iustiz r aL Di'. Horwitz, die D e l e g i e r t e n - V e r s am m l u n g für Rheinland und Westfalen statt. Am Abend desselben Tages wird stn der Düsseldorfer Tonhalle eine große öffentliche Versammlung abgehalten, in der ebenfalls neben anderen Rednern Herr Justiz rat Dr. Horwitz spreche n wird. Die alljährliche rheinisch-westfälische Tagung mit ca. 20 Versammlungen im Gebiete des dortigen Landesverbandes nimmt Mitte R o v e m b e r i Jj r en Anfang. — Herr Generalsekretär Levy hat infolge seines Alters am 1. Oktober d. I. seine Stellung als Generalsekretär des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens aufgegeben und widmet sich von nun an lediglich den Geschäften als Redakteur der Zeitschrift „Im deutschen Reich". In Anerkennung seiner langjährigen großen Verdienste um den Ausbau des Vereins ist Herr Redakteur Levy zum immerwährenden Mitgliede des Vereins ernannt worden. —' Der Ausschuß des De u tsch -i sr a e li tisch en Gemeind ebun des teilt uns mit. daß als Nachfolger des Herrn Prof. Du. Martin Philippson Herr Pros. Dr. S. Kali sch er das Amt des geschästssührenden Vorsitzenden des Deutschisraelitischen Gemeindebundes übernommen habe. Herr Pros. Dr. S. Kalischer hat uns sreundlichst zugesichert, gleich seinem verehrter: Vorgänger die guten Beziehungen zwischen dem Centralverein und dem Semeindebunde zu pflegen, so daß ein