Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 18 (1912)
- Issue
- Heft 9 (September 1912)
- Article
- C. G., Hamburg
- Date
- 1912-09-01
- Page
- 432 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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432 gm deutschen Reich. ein Ende, das nicht die Schadenfreude, sondern das Mitleid der Inden erweckt, die sie jahrelang beschimpft und verleumdet haben. Vermischtes. Ahlrvaröt tm Dienste öes Kapitals. Der frühere Reichs- Lagsabgeordnete, Schuldirektor a. D. Ahlwardt, der einst als antisemitischer Volkstribun für Eintrittsgeld mit Vorliebe aus die Kapitalisten schimpfte, galt lange Zeit als verschollen. Jetzt ist er in Dresden wieder aufgetaucht, befaßt sich aber nicht mehr mit der Finanzierung von Neid und Haß, sondern eines kapitalistischen Unternehmens der Rudolfstädter Erzbergbau- Gewerkschaft in Budweis in Böhmen. Für diese reist er mit Erdproben umher, um für ein im Dreißigjährigen Kriege verfallenes Silberbergwerk Kuxe zu verkaufen. Wieviel er davon bisher an den Wann gebracht hat, ist unbekannt; der ehemalige „Rektor aller Deutschen"- der von dem „Sozialismus der dummen Kerle" einst mit Lorbeer gekrönt wurde, predigt nun im Dienste böhmischer Kapitalisten denen, die nie alle werden, daß die Rudolfstädter Gewerkschaft auf dem besten Wege sei, märchenhafte Schätze ans Tageslicht zu fördern. Redaktionsschluß dieser Nummer 22. August 1912. Verantwortlich für die Redaktion und Verlag: Alphonse Levh, Berlin. Alleinige Inseratenannahme: Bennigson L Ehrlich, Verlag für Handel und Industrie, Berlin W 57. Druck: Paß L Garleb G. nr. b. H. Berlin W. 57. I« Erholungsorte bzw. Hotels und Pensionen, die antisemitischen Charakter haben. Arendsee (Villa „Lubeca" u. „Waldhaus"). Bansin (In dem offiziellen Prospekt dieses Ostseebades werden 27 Villen, Pensionen und Logierhäuser aufgeführt, die nur christliche Badegäste aufnehmen). Berchtesgaden (Villa „Minerva"). Binz (Villen: Glückspilz, Haus Gaebel, Quisisana; Hot. Potenberg; Rest. Imperial, Bes. Staub). Borkum. Braunlage (O.-Harz). Die frühere antisem. Notiz in dem Prospekt erscheint jetzt in der Faffung: „B. wird fast ausschließlich von Kurgästen christl. Glaubens besucht." Nur dem Befitzer der „Billa Germania" find jüd. Gäste willkommen. * Brunshaupten i. M. (Hotel Waldschlößchen). Clausthal (Hotel u. Pens. Voigtslust). Curhaven (Seepavillon, Bes. Piller). Linod b. Friesen in Obersteiermark. Finsterbergen b. Friedrichroda, (Billa Waldhaus). Frankfurt a. M. (Bahnhofs-Hotel, Köln. Hof, Besitzer Laaß). Gehlberger Muhle b. Oberhof. Georgenthal i. Thür. (Villa „Daheim"), Orientalfreies Pensionshaus. Göhren. Grotz«Tabarz i. Thür. Hahnenklee i. Harz (Pens. Burgfriede,Villa Bocksberg, Villa Maria in Bockswiese). Harzburg (Villa Winterberg, Nordhänserstr.) Hafferode b. Wernigerode (Kurhaus Pr. Kurbel). Heiligenhafe«. Herzberg a. Harz.