Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 16 (1910)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1910)
- Article
- Die Judenpogrome in Rußland [Rezension]
- Date
- 1910-10-01
- Page
- 701 (sequence 2)
- Language
- German
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Bücherschau. 701 gerechnet. Der Bericht über die Tätigkeit der Alliance enthält ctu^ei; den Angaben über das großartig angelegte Schulwerk Mitteilungen über Propaganda, Mitarbeit und Nachrufe, über die Lage der Israeliten in Rußland, Rumänien, der Türkei, Marokko und Persien. Ferner enthält er die Satzungen der deutschen Konferenzgemeinschaft, das Verzeichnis der Mitglieder derselben, die Statuten der Alliance u. a. m. Der Sitz der Gesellschaft ist in Paris; das deutsche Bureau befindet sich in Berlin, Oranienburger Straße 42/4.3. — Dieser Bericht ist verfaßt von dem kürzlich so jäh ans dem Leben gerissenen Schriftsteller M. A. Klausner, dessen vielfach segensreiche Tätigkeit auf jüdischem Gebiete hier nicht unerwähnt bleiben soll. Bei der Redaktion ist eingegangen: Bericht öer deutschen Zentrale für Jugendfürsorge <£. £). in den Jahren 1908 und 1909. Berlin. Buchdruckerei Gutenberg. Der jüdische Aationalfonds, ein Instrument zur Abhilfe der Judennot. Bon Adolf Böhm. 1.—10. Tausend. Jüdischer Verlag G. m. b. H., Köln und Leipzig 1910. Preis 30 M. Ist das alles? Eine Antwort an die Kritiker und Nichtkritiker meines Buches. „Das Judentum am Scheidewege^, von Or. Max Joseph, Rabbiner in Stolp i. P. 1910. Verlag Jüdische Rundschau, Berlin SW. 68. Jüdischer Alrnanach 5670 (1910), herausgegeben von der Vereinigung „B a r K o ch b a" in Wien. Jüdischer Verlag G. m. b. H., Köln a. Rh., Karolinger Ring 31. Preis 3 M. Redaktionsschluß dieser Nummer 24. September 1910. Nachtrag. In ihrer liebersicht über die innere Politik der Woche schreibt die „Kreuzzeitung^ in -einer Auseinandersetzung mit dem Evangelischen Bund wörtlich: „Soweit der Evangelische Bund sich zum Schutz des evangelischen Glaubensinhaltes unserer Kirche auf unsere Seite stellt, werden wir ihn als Bundesgenossen schätzen und ehren; aber die Erregung konfessioneller Leidenschaften mißbilligen