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Im deutschen Reich · 1910-05-01 · Heft 5 (Mai 1910) · p. 406

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
16 (1910)
Issue
Heft 5 (Mai 1910)
Article
M. P., Berlin
Date
1910-05-01
Page
406 (sequence 2)
Language
German
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406 Im deutschen Reich. ein Jude ist, man zu treffen, da es unter Christen und Juden Menschen gibt, die in verzweifelter Lage 311 einem Verbrechen reif find. Wir sind aber sicher, daß, w e 11 n d e r Attentäter kein Jude gewesen wäre, derselbe in beut Drahtbericht nicht als „deutscher Protestant" oder „deutscher Katholik", sondert! einfach mit seinen! Namen bezeichnet worden untre. * €. Berlin. Die können ohne Besorgnis vor antisemitischen Belästigungen nach Karlsbad reisen. Die Behauptung, daß sämtliche Vereine in Karlsbad die Inden ausgeschlossen haben, ist durch eine Erklärung der Herren Vor fteher-Dtellvertreter Adolf Rosenfeld und Rabbiner Dr. I. Ziegler in Karlsbad als „eine glatte Erfindung" bezeichnet worden. Die beiden Herren erklären auch, Baß die Juden zu den meisten Veranstaltungen und Unterhaltungen unter schiedslos eingeladen worden. Ai G. und F. M., Berlin. Die Verleger.verschiedener Stücke für K a s p e r l e - D h e a t e r , in rvelchen eine Szene antisemitischen Inhalts une „Kasper und der Jude" mehrfach Anstoß erregt hat, haben sich bereit erklärt, eine solche Szene bei einen! Neudruck wegznlassen. Damit können wir die An gelegenheit wohl als erledigt betrachten. m B. B., Magdeburg. In den Berichten der Antisemitenpresse über eine Versammlung, die im Magdeburger Konzerthanse aus Anlaß der von der Schuhfabrik E 0 n r a d T a ck i n B u r g verfügten Entlassung D e u t s ch n a t i 0 n a l e r H a n d l u n g s g e h i l f e n - B e r - Händler stattfand, wird gesagt, die Inhaber der Firma hätten sich zu dieser Maßregel wohl auf erneuten Befehl des Eentral-Bereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens entschlossen. Diese Vermutung weisen wir

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