Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 16 (1910)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1910)
- Article
- Sir Moses Montefiore [Rezension]
- Date
- 1910-02-01
- Page
- 124 (sequence 1)
- Language
- German
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12-1 \vs'in deutschen Reich. Mcherschau. Sir Moses Montefiore. Ein Lebensbild für jung und alt, von Oberlehrer Dr. En genWolbe. Verlag von Louis Lamm in Berlin, 1909. Preis: gebunden 2,50 M. Dieses unter Mitwirkung der Jugendschriftenkommission der Großloge für Deutschland VIII 11. O. B. B. herausgegebene neue Werk des fleißigen Verfassers verdient die wärmste Empfehlung. Durch feinen Inhalt und feine hübsche Ausstattung eignet es sich besonders zu einem Geschenk für die Jugend und wird als solches gewiß Freude bereiten. A. L. Israel in Italien. Skizzen von Israel Cohen. Uebersetzt aus dem Englischen von N o ö m t B a n e t h. Verlag von Louis Lamm, Berlin 1909. Preis: gebunden 3 M., ungebunden 2 M. Wenn man inmitten erdrückender Arbeitslast ein immerhin sieben Bogen starkes belletristisches Puch in einem Zuge durchlieft, so muß das schon ein wirklich gutes, fesselndes Buch sein. Ein solches ist das vorliegende. Die Schilderungen der Gemeinden Venedig, Genua, Livorno, Florenz und Rom mit ihren religiösen Einrichtungen und Eigentümlichkeiten zeugen von scharfer Beobachtung und sind — wie wir aus eigener Anschauung bestätigen können — durchaus zutreffend. Eine Fülle von Erlebnissen, zum Teil ergreifender Art, beleben das anmutige Bild, auf dem sich überdies Gegenwart und Vergangenheit die Hand reichen. Die ganze Darstellung ist von inniger Liebe zum Judentume durchweht. Uneingeschränktes Lob verdient auch die jugendliche H eb er setzerin. E. W. Lohn. Von P a u l L a n g e n s ch e i d t. Roman. 1909. Verlag Er. P. Langenscheidt, Gr.-Lichterfelde-Ost. Preis: broschiert 4 M., gebunden 5 M. Ein nicht mehr unbekanntes Lied: der Großvater Cohn zieht mit alten Schmökern über Land und begründet dann einen einträglichen Ladenbuchhandel: fein Sohn Siegfried gestaltet die Firma zu einer angesehenen Verlagsbuchhandlung aus und hinterläßt seinem Sohne Isidor neben diesem blühenden und reichen Nutzen bringenden Betriebe ein beträchtliches Barvermögen; Isidor Cohn verschwendet in sinnlosem Ehrgeiz das Erbe und muß schließlich, um nicht ins Gefängnis zu