Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1909)
- Article
- E. M., Berlin
- Date
- 1909-12-01
- Page
- 721 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Briefkasten. 721 war an sich nichts einzuwenden, aber die übrigen Bedingllugerl -waren unannehmbar. Der Vorstand ist nicht grundsätzlich derartigen Anerbieten abgeneigt, nur muß es sich dabei tatsächlich um Vergünstigungen handeln, die — wie die Beilegung der Theaterzettel wahrend der Wintermonate — von unfern Mitgliedern wirklich als solche betrachtet und willkommen geheißen werden. R. Berlin. Das von Ihnen vorgeschlagene Verfahren scheint uns zu umständlich; der Kranke will die Medizin so schnell als möglich haben. Dr. £. Brrnzlan. Das im Berlage von Lutzow & B e r ck o w in Kevelaar als 30. Bändchen der Serie „Ans Vergangenheit und Gegenwart" erschienene Schriftchen von I. L. Kujawa, „Abenteuer im Kr i e g s q u ar ti er" enthält antisemitische Ausfälle, die humoristisch fein sollen, aber so widerlich wirken können, daß jedem Leser die 30 Psg. leid tun können, die er für solchen Unsinn ausgegeben hat. Daß eine ultramontane Buchhandlung derartiges in Verlag nimmt, zeigt leider, wie sich gewisse Kreise zuweilen darin gefallen, sich ein antisemitisches Mäntelchen nmzuhängen. B. Tilsit. Nachstehende, in dem litauischen Kalender „Prusu Lietuwis Kalendros 1909 metui“ enthaltene, an „Unlautereil Wettbewerb" streifende Reklame dürfte manchen Leser unserer Zeitung interessieren: Wollt ihr glauben, daß heute jeder einzige gezwungen ist, seinen Bedarf an Bekleidungsgegenständen mit einigen Ausnahmen beim Kaufmann oder Geschäftsmann zu kaufen? — Ihr antwortet mit ja! Wißt ihr nun, welches die beste Stelle zum Einkauf ist? Das ist einzig allein bei R ob. Ran di es, Ti lsit, D eutsche S t-r. 73. Die ihre Kleider bei ihm gekauft haben, werden es nie bereuen; denn zum ersten ist seine Ware gut und hält lange, und zum zweiten ist sie mindestens um 20 vom Hundert billiger, wie bei den verkaufenden Juden, w e l che ihren Brude r Joseph verkauft haben. Bei Herrn Rob. Raudies wird jeder gut und gewissenhaft bedient; deshalb empfehlen wir jedem, seinen Bedarf au guten Bekleidungsstücken, Stoffen und fon-